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Formel 1

Warum bin ich so traurig...?

Von Alexander Mey
Lewis Hamilton und Nicole Scherzinger sind schon seit einigen Jahren liiert
© Getty

Nach dem Südkorea-GP ist der Kampf um beide WM-Titel entschieden. Lewis Hamilton war aber nicht nur darüber traurig sondern generell. Hat es mit Nicole Scherzinger zu tun? Leider gibt es noch mehr Trauer. Die Top 8 aus Yeongam.

Platz 8: Trauer um Dan Wheldon

Los geht's mit einem brandaktuellen und furchtbar traurigen Thema. Am Tod von IndyCar-Pilot Dan Wheldon sieht man, wie klein doch die Motorsportwelt ist. Man kennt sich, einige aktuelle Formel-1-Fahrer sind sogar in ihrer Jugend gegen den Briten Wheldon gefahren.

Entsprechend schnell verbreitete sich die Nachricht von seinem Tod via "Twitter" wie ein Lauffeuer und die Beileidsbekundungen kamen aus allen Richtungen.

Aus der Formel 1 haben sich vor allem die alten Kollegen gemeldet, die ihn aus Großbritannien kannten. Darunter Jenson Button, Mark Webber, Anthony Davidson, aber auch jüngere Semester wie Lewis Hamilton und ältere wie Martin Brundle.

Auch Michael Schumacher gedachte auf seine Homepage des Kollegen. Sein Mercedes-Team kondolierte ebenso via "Twitter" wie Rubens Barrichello, Pastor Maldonado, Juan Pablo Montoya oder Ex-Weltmeister Emerson Fittipaldi.

Die Nachricht von Wheldons Tod ließ niemanden in der Welt des Motorsports unberührt.

Platz 7: Nachschlag zum Race of Champions

Kommen wir zu weniger traurigen Themen, dafür sind die Top 8 schließlich eigentlich da. An diesem Wochenende wurde bekannt, dass es eine Woche nach dem Race of Champions in Düsseldorf (3.-4.12.) in Paris-Bercy noch einen Nachschlag geben wird. Ex-F-1-Fahrer Philippe Streiff belebt das legendäre Kartrennen im Palais Omnisports wieder.

Die vorläufige Fahrerliste ist zwar länger als die bisherige für das RoC, aber in Sachen Namen sind die Veranstalter schon weiter. Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Jenson Button, die in Düsseldorf sein werden, stehen Jerome d'Ambrosio, Romain Grosjean, Karun Chandhok, Sebastien Bourdais, Jules Bianchi, Sebastien Loeb und Sebastien Ogier gegenüber. Dazu kommen die französischen Le-Mans-Stars aus dem Peugeot-Team.

Aber in Sachen Prestige sollten sich die F-1-Weltmeister überlegen, ob sie nicht auch nach Paris kommen, denn dort war immerhin auch mal Ayrton Senna am Start.

Platz 6: Apropos Ayrton Senna

Dessen Neffe Bruno trug am Wochenende in Korea einen speziell lackierten Helm. Er zeigte die Jahreszahlen der drei WM-Titel von Ayrton. Das ganze war Teil der so genannten "Senna Tri Campaign", die anlässlich des 20. Jahrestags von Sennas letztem Titelgewinn Aufmerksamkeit für die Hilfe von unterprivilegierten Kindern in Brasilien erregen soll.

Eine schöne Geste, nur leider konnte Senna nicht durch sportliche Höchstleistungen dafür sorgen, dass sein Helm oft im Fernsehbild zu sehen war.

Platz 5: Red Bull stürmt den Gipfel

Und zwar in jeder Hinsicht. Ist es nicht bezeichnend, dass die Bullen ausgerechnet in der Woche zwischen dem Gewinn der Fahrer- und dem der Konstrukteurs-WM auch noch einen Formel-1-Boliden an den höchsten Punkt der Erde schicken, den man mit einem Auto erreichen kann?

So geschehen auf dem Himalaya-Pass von Khardung La. Neel Jani pilotierte den Boliden auf einer Staubpiste und auf Schnee bis auf rund 5600 Meter hinauf. Und er war sichtlich gezeichnet, denn in solchen Höhen hatte er sich noch nie zuvor bewegt.

Aber er hielt durch und brauchte noch nicht einmal eine der bereit stehenden Sauerstoffflaschen. Einigen Teammitgliedern ging es da schlechter. Sie mussten am zweiten Drehtag im Tal bleiben. Übrigens: Der Tank musste künstlich unter Druck gesetzt werden, damit das Benzin in dieser Höhe sauber eingespritzt werden konnte.

VIDEO: Neel Jani im Red Bull mitten im Himalaya

Teil 2: Die Plätze 4 bis 1

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