Fussball

SK Rapid Wien an israelischem Nationalspieler Eli Dasa interessiert

Von SPOX Österreich
Eli Dasa spielt in der israelischen Nationalmannschaft unter Andreas Herzog

Nicht erst seit der verheerend Verletzungsmisere möchte Rapid am Transfermarkt noch einmal aktiv werden. Dies bestätigte zuletzt auch Trainer Dietmar Kühbauer, der mit seinem derzeitigen Kader so nicht zufrieden ist. Ein Außenverteidiger für die rechte Seite hat Priorität und dort hat man nun den unter Andreas Herzog für Israel spielenden Eli Dasa ins Visier genommen.

Nach den Abgängen von Mert Müldür, Boli Bolingoli und Marvin Potzmann ist Rapid auf den defensiven Außen enorm spärlich besetzt. Hier soll nachgebessert werden, weshalb zuletzt schon der Name Filip Stojkovic von Roter Stern Belgrad fiel.

Nun bringt der Kurier einen weiteren Namen ins Rennen, nachdem die beiden Wiener Vereine Rapid und Austria zuletzt in israelischen Medien rund um den Spieler kursierten: Eli Dasa. Der 26-Jährige war zuletzt bei Maccabi Tel Aviv angestellt, verlängerte dort seinen Vertrag nicht und ist nun seit rund zwei Monaten ohne Verein.

Das bedeutet der Außenverteidiger wäre ablösefrei zu haben, fordert aber angeblich ein hohes Gehalt. Nach den Abgängen in den letzten Wochen dürften die Hütteldorfer aber das nötige Kleingeld besitzen. Für den Konkurrenten Stojkovic wäre eine Ablöse fällig und das Gehalt wird nur unwesentlich kleiner ausfallen.

Andreas Herzog: "Er hat das Zeug dazu"

Zudem ist Eli Dasa nicht gerade ein Unbekannter in Österreich. Unter seine 19 Länderspiel-Einsätze fällt auch das 4:2 gegen Österreich im März, bei dem der Verteidiger gleich zwei Vorlagen beisteuerte. Gegenüber dem Kurier bestätigte auch Teamchef Andreas Herzog: "Er hat das Zeug dazu."

Dasa ist nun seit drei Monaten ohne Profi-Einsatz, er dürfte also aus Fitness-Gründen nicht sofort einsetzbar sein. Bei welchem der beiden Spieler, ob Dasa oder Stojkovic, die positiven Argumente für Rapid überwiegen, wird sich spätestens am 2. September zeigen. Denn dann schließt das Transferfenster in Österreich.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung