Fussball

FC Bayern München: Präsident glaubt an Vertragsverlängerung von David Alaba

Von APA
David Alaba.

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer erwartet eine baldige Einigung mit David Alaba und auch mit Manuel Neuer und Thiago über einen Vertrag über 2021 hinaus. "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit allen drei in absehbarer Zeit verlängern können", sagte der 65-jährige Vereinschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters im kicker.

Es bestehe kein Druck, "aber wir wollen natürlich so früh wie möglich Klarheit für den Club und die Spieler". Die Verträge des Trios laufen jeweils im Sommer des kommenden Jahres aus. "Oliver und Hasan sind mit jedem dieser Spieler in Gesprächen."

Die Frage, ob einer von ihnen bereits dieses Jahr abgegeben werden könne, um noch eine Ablöse zu erzielen, habe sich der Club nicht gestellt, betonte Hainer. "Warum sollten sie gehen? Sie spielen in einer der besten Mannschaften der Welt und in einem der bestgeführten, wenn nicht dem bestgeführten Club der Welt."

Alaba sorgte in den vergangenen Wochen für Aufsehen, als er seinen Berater wechselte. Seit diesem Schritt mehren sich Gerüchte über einen möglichen Transfer zu einem Top-Klub. "Wir haben klare Vorstellungen zu unserem Kader, wie wir den Wert eines Spielers sehen. Darüber spricht die sportliche Führung mit jedem Berater, egal, wie lange er im Geschäft ist", sagte Hainer angesprochen auf Alabas Agenten.

Hainer präzisierte: "Und schon in der Vergangenheit merkten Berater: Der FC Bayern kann auch einmal Nein sagen, wenn wir meinen, dass gewisse Dinge nicht zu rechtfertigen sind. Wenn etwas zu weit führt, sagen wir Nein."

FC Bayern plant Transfer-Spektakel

Wie zuletzt Sportdirektor Hasan Salihamidzic geht auch Hainer von prominenten Neuverpflichtungen aus. "Unser Ziel ist, immer eine Mannschaft zu haben, die die Champions League gewinnen kann", sagte der Nachfolger von Uli Hoeneß. Der Club habe dafür den Jugendbereich ausgebaut. "Zudem werden wir versuchen, nach Möglichkeit und Bedarf Jahr für Jahr einen internationalen Star zu holen."

Eine Grenze von 100 Millionen Euro für einen solchen Transfer will Hainer nicht nennen, kündigt aber ein Vorgehen mit Vernunft an.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung