Tennis

Nach Messerattacke! Kvitova droht lange Pause

Von SPOX
Petra Kvitova muss wohl sechs Monate aussetzen
© getty

Die gute Nachricht vorneweg: Petra Kvitova wird nach der abscheulichen Messerattacke wieder Tennisspielen können. Doch nach einer langen Operation droht der Linkshänderin eine lange Zwangspause. Bis zu einer Rückkehr auf die Tenniscourts dieser Welt kommt einiges an Arbeit auf die Linkshänderin zu.

Nach dem schrecklichen Messerangriff eines Einbrechers in der tschechichen Heimat hatte Kivtoa über Twitter mitgeteilt: "Ich bin froh, noch am Leben zu sein."

Nachdem der erste Schock überwunden war, galt der Fokus der zweimaligen Wimbledonsiegerin darauf, herauszufinden, ob eine Rückkehr auf den Tennisplatz nach den erlittenen Handverletzungen am linken Schlagarm möglich ist. Sie erlitt Wunden an allen fünf Fingern. Dabei wurden auch zwei Nerven verletzt. Noch am Dienstagabend wurde sie von einem Spezialisten operiert.

Vier Stunden dauerte der Eingriff, ihre Managerin bestätigte rasch, dass "die Operation in Anbetracht der Schwere der Verletzungen sehr gut verlaufen ist." Mittlerweile hat es abschließende Gespräche mit dem operierenden Arzt gegeben.

Langer Ausfall droht

Die Dailymail berichtet nun von einer langen Ausfalldauer und zitiert den operierenden Arzt: "Petra ist jung und gesund und hat schlanke, lange Finger. Das half bei der OP." Dennoch sei es eine schwere Verletzung und "wenn wir von der Rückkehr zum professionellen Tennis reden, dann wird das rund sechs Monate dauern."

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Damit könnte die Fedcupsiegerin auch Wimbledon verpassen. Der dritte Grand Slam des Jahres startet am 3. Juli. Wichtiger sei nun allerings ein optimaler Heilungsverlauf. Die 26-Jährige hat nun zwei Wochen Bettruhe vor sich. Sie hofft aber, dass Krankenhaus über die Feiertage verlassen zu dürfen. Nach drei Monaten darf sie bei optimalem Heilungsverlauf wieder Tennis spielen und an ihrer Rückkehr arbeiten.

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