Sonntag, 12.10.2014

NHL-Roundup

Crosby on fire - Pleite für Draisaitl

Die Pittsburgh Penguins siegen dank Sidney Crosby und Evgeni Malkin bei den Toronto Maple Leafs. Leon Draisaitl unterliegt mit den Edmonton Oilers im Penaltyschießen, auch Meister Los Angeles patzt. Alex Ovechkin lässt die Washington Capitals jubeln.

Sidney Crosby führte die Penguins zum Sieg in Toronto
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Sidney Crosby führte die Penguins zum Sieg in Toronto

Das Spiel der Nacht:

Toronto Maple Leafs (0-2-0, 0 Pts) - Pittsburgh Penguins (2-0-0, 4 Pts) 2:5 BOXSCORE

Die Saison ist noch jung, aber Sidney Crosby legt schon wieder los wie die Feuerwehr. Nach seinen drei Scorerpunkten beim 6:4-Auftaktsieg gegen Anaheim trug sich der kanadische Superstar auch gegen Toronto drei Mal in die Scorerliste ein - eine Bude, zwei Assists.

"Es war ein langer Sommer und wir hatten viel Zeit, über das vergangene Jahr nachzudenken", sagte Crosby: "Jeder von uns konnte es kaum erwarten, endlich loszulegen. Und es ist natürlich schön, dies mit Siegen zu tun."

Im Air Canada Centre waren dabei die Weichen schon nach dem ersten Drittel auf Sieg gestellt. Patric Hornqvist nach Vorlage von Christian Ehrhoff, Crosby und Chris Kunitz in Überzahl sorgten für eine 3:0-Führung nach knapp 18 Minuten. Joffrey Lupul (PP) verkürzte, aber Evgeni Malkin (1 Tor, 2 Assists) und Brandon Sutter machten endgültig alles klar. Tyler Bozaks Tor in Überzahl war nur noch Ergebniskosmetik.

"Wir müssen uns erst noch finden", meinte Maple-Leafs-Kapitän Dion Phaneuf: "Wir sind in allen Belangen des Spiels geschlagen worden. Die Penguins waren besser im Umgang mit dem Puck und sie haben härter gearbeitet." In der Tat: Goalie Jonathan Bernier verhinderte mit 36 Saves ein mögliches Debakel.

Neben Crosby und Malkin zeigten bei den Pens Hornqvist (1 Tor, 1 Assist) und Kris Letang (2 Assists) eine gute Vorstellung. Marcel Goc erhielt etwas mehr als 13 Minuten Eiszeit und gab zwei Torschüsse ab, Ehrhoff durfte gut 20 Minuten ran und zog drei Mal ab.

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Die weiteren Spiele:

Vancouver Canucks (2-0-0, 4 Pts) - Edmonton Oilers (0-1-1, 1 Pts) 5:4 SO BOXSCORE

Neun Minuten und 24 Sekunden Eiszeit, kein Torschuss und die zweite Niederlage im zweiten Spiel: Für Leon Draisaitl war auch der zweite NHL-Auftritt kein Freudenfest. Im Penaltyschießen sorgte Chris Higgins mit dem einzigen Treffer für den Sieg der Canucks.

Überragender Mann bei den Gastgebern, die in der regulären Spielzeit gleich zwei Mal eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand gaben, war Daniel Sedin mit drei Assists. Bei den Oilers überzeugten Mark Arcobello (1 Tor, 1 Assist), David Perron, Teddy Purcell (beide 2 Assists) und Goalie Viktor Fasth mit 39 Saves.

Arizona Coyotes (1-1-0, 2 Pts) - Los Angeles Kings (0-1-1, 1 Pts) 3:2 OT BOXSCORE

Der Meister kommt nicht in die Gänge - nur ein Punkt aus zwei Partien. Dabei zeigten die Kings bei den Coyotes eigentlich eine sehr ordentliche Vorstellung. Nach dem frühen 0:2-Rückstand durch die Treffer von Tanner Pearson und Jeff Carter glichen Antoine Vermette (PP) und Mikkel Boedker aus.

Leon Draisaitls Weg in die NHL
Im Mai 2014 durfte Leon Draisaitl sein Können beim Länderspiel gegen die USA in Nürnberg zeigen
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Im Mai 2014 durfte Leon Draisaitl sein Können beim Länderspiel gegen die USA in Nürnberg zeigen
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Kurze Zeit später standen bei den NHL Combines schon verschiedene Leistungstests an
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So ein NHL-Draft bringt vielfältige Aufgaben mit sich: Zum Beispiel Eishockey-Wissen an Kids in Philadelphia weitergeben...
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...oder sich am Media-Day der wilden Journalisten-Meute zu stellen
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...oder sich am Media-Day der wilden Journalisten-Meute zu stellen
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Dann folgte der Hammer: 3. Pick! Neben Aaron Ekblad (m.) und Sam Reinhart (r.) machte der 18-Jährige eine gute Figur
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Draisaitls neuer Arbeitgeber? Unschwer erkennbar...
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...dass die Edmonton Oilers sich die Rechte am deutschen Megatalent sicherten
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Der Foto-Marathon am Draft-Abend war damit aber natürlich nicht vorbei: Einzelporträts standen ebenfalls auf dem Programm
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Der Foto-Marathon am Draft-Abend war damit aber natürlich nicht vorbei: Einzelporträts standen ebenfalls auf dem Programm
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Das Medieninteresse ist seither noch weiter gestiegen - das weiß auch Leon Draisaitl selbst
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Das Medieninteresse ist seither noch weiter gestiegen - das weiß auch Leon Draisaitl selbst
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Los Angeles hatte weitere gute Chancen, doch neben Jonathan Quick (37 Saves) zeigte Devan Dubnyk (24 Saves) tolle Paraden in den entscheidenden Momenten. In der Overtime war es schließlich Oliver Ekman-Larsson (PP), der die Coyotes jubeln ließ.

"Wichtig ist, dass wir besser waren als in unserer ersten Partie. Wir müssen und nun stetig steigern", erklärte Kings-Coach Darryl Sutter, der vor allem mit Keith Yandle (3 Assists) zufrieden gewesen sein dürfte. Bei Ariozona stellt sich nach Dubnyks gutem Auftritt die Frage: Sitzt Mike Smith nun länger auf der Bank?

Boston Bruins (1-2-0, 2 Pts) - Washington Capitals (1-0-1, 3 Pts) 0:4 BOXSCORE

Mit einer guten Verteidigung und einem bärenstarken Alex Ovechkin zogen die Capitals den Bruins den Zahn. Der Russe ebnete mit seinen beiden Toren im ersten Abschnitt den Weg für den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Barry Trotz. "Wir spielten genauso, wie er es von uns verlangt", freute sich Ovechkin, dass die Capitals das neue System offenbar schon gut verinnerlicht haben.

Mike Green (PP) im zweiten Drittel und Joel Ward im Schlussabschnitt sorgten für den Endstand. Braden Holtby hielt mit 29 Saves seinen Kasten sauber. "Wir müssen uns in vielen Bereichen verbessern", war Bruins-Coach Claude Julien nach der zweiten Saisonpleite bedient. Dennis Seidenberg stand knapp 18 Minuten auf dem Eis.

Trend

Schafft Draisaitl den Durchbruch in der NHL?

Nein, er wird schnell nach Europa zurückkehren
Ja, aber auf keinen Fall bei den Oilers
Ja, aber für eine große Karriere wird es nicht reichen
Absolut! Den Spitznamen "German Gretzky" hat er nicht umsonst

Philadelphia Flyers (0-2-1, 1 Pts) - Montreal Canadiens (3-0-0, 6 Pts) 3:4 SO BOXSCORE

Nichts, aber auch wirklich nichts deutete nach dem zweiten Drittel auf einen Sieg der Canadiens hin. Michael Raffi und Wayne Simmonds mit zwei Toren im ersten Drittel innerhalb von 18 Sekunden und erneut Simmonds (PP) nach 55 Sekunden im zweiten Drittel hatten eine beruhigende 3:0-Führung für die Flyers herausgeschossen.

Doch im Schlussabschnitt drehte Montreal mächtig auf. Innerhalb von sieben Minuten und 35 Sekunden glichen Andrei Markov (1 Tor, 2 Assists), Tomas Plekanec und Alex Galchenyuk aus. Im Shootout erzielte schließlich P.A. Parenteau den einzigen Treffer.

"Das Tor zum 1:3 hat uns wieder ein wenig Leben eingehaucht", sagte Plekanec: "Danach machten wir mit jeder einzelnen Reihe Druck ohne Ende." Mit Erfolg!

Detroit Red Wings (1-1-0, 2 Pts) - Anaheim Ducks (1-1-0, 2 Pts) 2:3 BOXSCORE

24 Sekunden waren noch auf der Uhr, da wurde Ryan Getzlaf zum Matchwinner. Der 29-Jährige klaute Niklas Kronwall den Puck, versuchte es einfach mal, hatte ein wenig Glück - und erzielte mit seinem zweiten Tor des Abends den 3:2-Siegtreffer für die Ducks.

"Ich habe nur noch die Augen geschlossen", meinte Getzlaf: "Und dann war er drin." Kronwall suchte derweil nicht nach ausreden: "Man kann es drehen und wenden wie man will. Das hätte mir nicht passieren dürfen."

Bow down to the Kings!
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Chicago Blackhawks (2-0-0, 4 Pts) - Buffalo Sabres (0-2-0, 0 Pts) 6:2 BOXSCORE

Über zwei Drittel hielten die Sabres die Partie offen, dann setzte es eine Tracht Prügel. Innerhalb von elfeinhalb Minuten klingelte es im Schlussabschnitt vier Mal in Buffalos Kasten. Überragender Mann auf Seiten der Blackhawks war Brandon Saad mit drei Assists.

Bei Buffalo hielt der bedauernswerte Goalie Jhonas Enroth (41 Saves) was es zu halten gab. "Im dritten Drittel haben ihre Stars das Heft in die Hand genommen. Da konnten wir nicht mehr gegenhalten", erklärte Sabres-Coach Ted Nolan.

Tampa Bay Lightning (1-0-1, 3 Pts) - Ottawa Senators (1-1-0, 2 Pts) 2:3 SO BOXSCORE

Kyle Turris und Mika Zibanejad trafen im Penaltyschießen für die Senators, Nikita Kucherov für Tampa Bay. Bockstark: Ottawa-Goalie Robin Lehner kam auf 38 Saves.

Florida Panthers (0-1-1, 1 Pts) - New Jersey Devils (2-0-0, 4 Pts) 1:5 BOXSCORE

Die Panthers beraubten sich durch ein desaströses erstes Drittel (0:4) jeglicher Chancen. Goalie roberto Luongo fing sich in knapp 23 Minuten fünf Buden ein und musste dann vom Eis.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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New York Islanders (2-0-0, 4 Pts) - Carolina Hurricanes (0-2-0, 0 Pts) 4:3 BOXSCORE

Jiri Tlusty glänzte mit drei Toren, trotzdem gingen die Hurricanes als Verlierer vom Eis.

St. Louis Blues (1-1-0, 2 Pts) - Calgary Flames (1-2-0, 2 Pts) 4:1 BOXSCORE

Kevin Shattenkirk und der frühere Münchner Paul Stastny waren mit jeweils drei Assists die Sieggaranten für St. Louis.

Columbus Blue Jackets (2-0-0, 4 Pts) - New York Rangers (1-1-0, 2 Pts) 5:2 BOXSCORE

Nashville Predators (2-0-0, 4 Pts) - Dallas Stars (0-1-1, 1 Pts) 4:1 BOXSCORE

Colorado Avalanche (0-2-0, 0 Pts) - Minnesota Wild (2-0-0, 4 Pts) 0:3 BOXSCORE

San Jose Sharks (2-0-0, 4 Pts) - Winnipeg Jets (1-1-0, 2 Pts) 3:0 BOXSCORE

Die NHL im Überblick

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