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Jason Terry würde den Titel opfern

Von SPOX
Montag, 30.05.2011 | 11:37 Uhr
Im Fall einer Finals-Niederlage würde Jason Terry das Tattoo an seinem rechten Bizeps opfern
© Getty
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Alles wartet mit Hochspannung auf den Auftakt der Finals-Serie zwischen den Dallas Mavericks und den Miami Heat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (2.45 Uhr im LIVE-TICKER). Jason Terry kündigt schonmal an, im Falle einer Niederlage einen Teil von sich zu opfern, Mike Miller kann aufatmen und die "guten Jungs" landen in Miami.

Jet mit vollem Einsatz: Jason Terry ist nicht nur ein äußerst Scoring-freudiger Spieler, sondern auch ein sehr abergläubischer. Deshalb ist der Combo Guard der Mavericks bereit, sich sein Tattoo der Larry-O'Brien-Trophäe entfernen zu lassen, sollte Dallas in den Finals gegen Miami verlieren. Er hatte sich das Abbild erst kurz vor Saisonbeginn am 19. Oktober von DeShawn Stevensons persönlichem Tattoo-Künstler auf die Innenseite seines rechten Bizeps stechen lassen.

"Ich bin sehr abergläubisch", erklärt der Jet sein Versprechen: "Ich weiß mit Sicherheit, dass es mehr schmerzen würde, es wieder entfernen zu lassen als es damals stechen zu lassen." Terry hatte sich das Tattoo zugelegt, um seinen Teamkollegen eine Nachricht zukommen zu lassen: "Es symbolisiert die Tatsache, dass wir eine realistische Chance hatten, so weit zu kommen. Hätte ich nicht daran geglaubt, hätte ich es auch nicht machen lassen."

Aufatmen bei Miller: Schon vor dem Auftakt der Serie ist Miamis Backup Mike Miller überglücklich. Grund dafür ist, dass seine Tochter Jaelyn zwei Wochen nach ihrer Geburt endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Bei der Kleinen wurden vier Löcher im Herz entdeckt, weshalb sie bislang in der Notaufnahme der Pädiatrie in Südflorida bleiben musste.

Den Millers stehen in den kommenden Tagen zwar noch einige weitere Arztbesuche bevor, aber das Schlimmste haben sie wohl erstmal hinter sich. Die gute Nachricht dürfte dem Swingman eine enorme Last von den Schultern nehmen, auch im Hinblick auf die kommende Finals-Serie. Miller betont aber, dass seine Tochter derzeit seine Hauptsorge sei.

Cuban schweigt weiter: Unlängst freute sich Rick Carlisle über die ungewohnt positive Presse, die sein Boss Mark Cuban aufgrund seiner derzeitigen Schweigsamkeit erhält. Und während Cuban weiter dadurch auffällt, nicht aufzufallen, gewöhnt man sich in Texas allmählich an den neuen Status quo. "Mark ist ein kluger Kerl, einer der intelligentesten, den ich kenne. Wie wir alle zeigt er große Bescheidenheit und Respekt hinsichtlich unserer momentanen Situation", lobt sein Coach: "Jeder von uns gibt alles, um uns die bestmögliche Position zu verschaffen."

Um das mal klar zu stellen: Cubans verbale Abstinenz beschränkt sich ausschließlich auf die Medien. Via "Twitter" feuert er sein Team derweil gewohnt intensiv an. "Mark ist das Verbale sehr wichtig. Er wird zur richtigen Zeit das sagen, was er für angebracht hält", ist sich Jason Kidd sicher. Dirk Nowitzki scheint die Situation derweil als sehr angenehm zu empfinden. Der Würzburger erklärte gegenüber dem "Sun Sentinel", dass er mit dem Verhalten seines Arbeitgebers zufrieden sei: "Es sollte sich alles um die Spieler drehen".

Beschäftigungstherapie: Während ganz Dallas aufgrund der anstehenden Finals euphorisiert ist, wird zumindest ein Einwohner auch mit einem traurigen Auge zuschauen: Caron Butler arbeitet zwar wie ein Verrückter an seinem Comeback, bislang sieht es aber nicht so aus, als ob er rechtzeitig fit wird. Der zweifache All Star beschäftigt sich derweil nicht nur mit seiner Reha, sondern teilt in seiner Freizeit auch ein Hobby mit Mark Cuban.

Butler liebt es, seine Meinung via "Twitter" in die Welt zu zwitschern. So nutzt er die Plattform, um mit den Mavericks-Fans zu diskutieren oder sein Team anzufeuern. Vergangene Nacht ließ der Small Forward dann nicht nur die Besucher seines Profils folgendes wissen: "Miami, die guten Jungs sind hier..." Klingt nach einer klaren Kampfansage an den kommenden Gegner. Und seine Teamkollegen können sich sicher sein, dass Butler als Zuschauer wieder einhundert Prozent Einsatz für sein Team geben wird.

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