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Dallas Mavericks - Minnesota Timberwolves 98:87

Dank Vintage-Dirk! Mavs schlagen Wolves

Sonntag, 15.01.2017 | 22:39 Uhr
Dirk Nowitzki lieferte phasenweise Offensive wie in alten Zeiten
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Die Dallas Mavericks haben das zweite Spiel in Serie gewonnen und Rache an den Minnesota Timberwolves genommen. Nach der Pleite am Montag schlug Dallas zurück und siegte mit 98:87 (BOXSCORE). Dabei präsentierte sich Dirk Nowitzki phasenweise wie in besten Zeiten.

Nach dem erfolgreichen Trip nach Mexiko haben die Mavs das zweite Spiel in Serie gewonnen. Dirk Nowitzki war dabei in guter Form (17 Punkte, 7/14 FG), 6 Rebounds, 3 Blocks) und zeigte sich in einer Phase wie zu seinen besten Zeiten.

Unterstützung bekam der Deutsche von all seinen Teamkollegen. Fünf weitere Spieler punkteten zweistellig, darunter J.J. Barea, der 15 Punkte (5/5 FG) erzielte. Topscorer bei Dallas war Wes Matthews mit 19 Zählern, dazu sammelte der Flügelspieler 7 Rebounds.

Beim Duell am Montag hatte Karl-Anthony Towns noch mit 34 Punkten überzeugt, in zweiten Matchup der Woche kam er auf 18 Zähler. Mit "nur" 9 Rebounds ging auch seine Serie von Double-Doubles zu Ende. Bester Mann bei den Gästen aus dem hohen Norden war Gorgui Dieng (21 Punkte, 10/12 FG, 8 Rebounds).

Die Reaktionen:

Wes Matthews (Mavs): "Genau so müssen wir spielen. Diese Art von Basketball macht Spaß. Jeder hat Energie gehabt und wir haben den Ball gut bewegt."

Karl-Anthony Towns (Wolves): "Wir haben nichts getan, das wir normalerweise tun, um zu gewinnen. Darum ist unsere Serie nach drei Siegen zu Ende."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Ohne Andrew Bogut begann Nowitzki erneut auf der Fünf. An seiner Seite: Williams, Curry, Matthews und Barnes. Zach Lavine kam nach Hüftproblemen wieder zurück und startete neben Rubio, Wiggins, Dieng und Towns.

1. Viertel: Der erste Block des Spiels kam nach wenigen Sekunden von Dirk gegen Towns, doch die Würfe des großen Blonden wollten noch nicht fallen. KAT machte es deutlich besser und da die Mavs niemanden hatten, der ihn verteidigen konnte, ließ Tom Thibodeau fast alles über ihn laufen. Dank Barnes und Matthews blieben die Mavs dran, per One-legged-Fadeaway glich Nowitzki mit seinem ersten Treffer aus. 27:25 Dallas.

2. Viertel: Devin Harris war richtig aggressiv und sammelte bereits seine Punkte 8, 9 und 10 - in vier Minuten! Dallas kam jetzt ins Rollen und dank Dirk bauten die Mavs ihren Run auf 11:0 aus. Ex-Euroleague-MVP Nemanja Bjelica war der einzige, der aus der Second Unit der Wolves etwas reißen konnte. Die Mavs-Defense war auf Zack und forcierte Ballverluste und Fehlwürfe. Dann kam Dirk. Hook Shot, One-Dribble-Pullup, Transition-Dreier - bang, bang, bang! Wie in seinen besten Zeiten! Towns und Wiggins knabberten etwas vom Rückstand ab - 56:47 für Dallas zur Pause.

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3. Viertel: Die zweite Hälfte begann zerfahren. Minnesota postete Towns nun noch mehr auf und fand nach Dallas' Double-Teams besser den offenen Mann. Davon profitierte besonders Dieng, der wie KAT aber auch oft tief unter dem Korb den Ball bekam. Dort hatte er mit Dirk und HB einfaches Spiel (7/8 FG). Punkt für Punkt kamen die Timberwolves bis auf zwei Zähler wieder ran. Wes stopfte einen Baseline-Jam über Towns, der die Menge wieder anheizte und das Polster wieder etwas wachsen ließ. 79:70 Mavs.

4. Viertel: J.J. Barea erwachte nach zwei schwachen Spielen wieder zum Leben und erzielte gegen sein Ex-Team gleich mal die ersten 9 Punkte des Abschnitts. Der Vorsprung spielte Dallas in die Karten, die Defense zog jetzt noch einmal richtig an. Dagegen hatten erst die Reservisten der Wolves, dann auch die Starter kein Mittel mehr. Die Luft war raus. So sicherten die Mavs den Sieg. 98:87 der Endstand.

Mavs vs. Timberwolves: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Dirk Nowitzki. Was mussten die Fans der Mavs nach Nowitzkis Achillessehnenverletzung zittern, dass der alte Mann nicht mehr so kann, wie er will. Doch er kann! Mit einem Anflug von Vintage-Dirk zog das Team aus Big D im zweiten Viertel davon, das war der Grundstein für den Sieg. Mit 3 Blocks ließ er sich in der D zumindest nicht komplett düpieren. Ebenfalls stark: J.J. Barea.

Der Flop des Spiels: Die Wolves-Bank. Die Second Unit aus Minnesota war eine Katastrophe. Einzig Bjelica war in der Lage zu scoren (10 Punkte). Der Rest der Reservisten stand am Ende bei 0/12 FG und lediglich einem Assist. Das Plus/Minus-Rating sagte alles: Die Mavs-Bank kam zusammen auf +61, die Wolves-Bank auf -78. Ebenfalls schwach: Ricky Rubio (2/9 FG).

Das fiel auf:

  • Mit Nowitzki auf der Fünf stellte ihn Rick Carlisle in der Verteidigung gegen Gorgui Dieng, Barnes nahm es mit Towns auf. KAT versuchte es aufgrund seiner Größenvorteile häufig im Post, doch dort doppelten ihn die Mavs schnell und effektiv. Als Salah Mejri für Dirk reinkam, agierte Towns häufiger von draußen.
  • Die Mavs suchten in der ersten Hälfte oft den Weg zum Korb und verdienten sich dadurch satte 17 Freiwürfe, vor allem Devin Harris hatte Druck auf dem Kessel. Nach der Pause kamen allerdings nur noch 2 Freiwürfe hinzu. Da aber die Würfe fielen (47 Prozent) und auch die Dreierquote passte (41 Prozent), war das nicht allzu schlimm.
  • Trotz der Abwesenheit von Bogut konnte Dallas das Duell an den Brettern ausgeglichen gestalten (41:44 Rebounds). Auffällig, wie gut Dallas im Kollektiv zum Brett ging, um Dirk zu helfen.
  • Es ist nicht zu übersehen: Das Zusammenspiel der Mavs funktioniert besser und besser. Nachdem endlich mal alle Spieler fit sind, sind die Aktionen klarer, das Ball Movement funktioniert und gute Abschlüsse sind die Folge. Es geht aufwärts!
  • Den Timberwolves war vor allem in der zerfahrenen Phase anzumerken, dass sie noch sehr jung und unerfahren sind. Es fehlte sowohl verbale Führung auf dem Court als auch eine klare Idee. Dadurch wirkte in Hälfte zwei vieles unorganisiert.

Der Spielplan im Überblick

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