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Nowitzki gibt den Ton an

Von SPOX
Dirk Nowitzki erzielte in 28 Minuten 27 Punkte für die Dallas Mavericks
© getty
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Phoenix Suns (3-3) - Sacramento Kings (5-1) 112:114 2OT (BOXSCORE)

Ben McLemore fasste es treffend zusammen: "Es waren zwei verrückte Verlängerungen, aber wir haben den Sieg geholt." Rudy Gay war es letztlich, der für die Entscheidung sorgte. 1:07 Minuten vor dem Ende traf er einen Turnaround-Jumper. "Es war schwer, richtig schwer. Du musst einfach immer weiter kämpfen", erklärte Gay.

Dass es richtig schwer wurde, lag auch an DeMarcus Cousins. Der Center erzielte zwar 25 Punkte und 18 Rebounds, sah aber auch 34,7 Sekunden vor Ende des vierten Viertels sein sechstes Foul und war somit in der Verlängerung nur noch als Antreiber und Motivator im Einsatz.

Die Suns hatten eigentlich lange alles im Griff, wurden aber im Laufe der Partie immer fahriger in ihren Aktionen. "Ich weiß nicht, ob wir müde waren oder unsere Form verloren hatten. Aber die anderen Jungs haben es im vierten Viertel gedreht und wir wurden immer wieder von der Shot Clock erwischt", analysierte Coach Jeff Hornacek.

In der ersten Verlängerung sah Phoenix dann erneut wie der Sieger aus. Die Suns machten sieben Punkte in Serie, aber die Kings kamen wieder zurück und glichen aus. "Es war das ganze Spiel wie eine Achterbahnfahrt", sagte der Ex-Bamberger P.J. Tucker, der von der Bank kommend 15 Punkte erzielte.

Utah Jazz (2-4) - Dallas Mavericks (4-2) 82:105 (BOXSCORE)

Die Utah Jazz liegen Dirk Nowitzki. Regelmäßig spielt der Deutsche gegen die Jazz groß auf und so war es auch dieses Mal wieder. Nowitzki brauchte gerade mal 28 Minuten für seine 27 Punkte und 10 Rebounds. Utah hatte überhaupt keine Mittel, den Superstar der Mavs nur irgendwie zu stoppen.

33 Punkte fehlen Nowitzki in der All-Time-Scoring-List noch bis zu Hakeem Olajuwon. "Jeder sollte es genießen, ihm zuzuschauen, so lange er noch spielt, weil es einfach niemanden geben wird, der so sein wird wie er. Diesen Typen gibt es nur einmal im Leben und er macht den Unterschied", geriet Coach Rick Carlisle regelrecht ins Schwärmen.

Die Offensive der Mavs funktioniert bereits die gesamte Saison großartig, aber gegen Utah ließen sie auch in der Defensive wenig zu. "Unsere Verteidigung war bereits über Phasen gut, aber nicht über gesamte Partien. Wir wollten sicher gehen, dass es so weiter läuft und sie unter Druck setzen", sagte Nowitzki nach der Partie.

Die Mavs erzwangen bereits im ersten Viertel acht Turnover und nutzen diese für 13 Zähler. "Wenn man gegen so ein gutes Team die Bälle verliert, schwinden die Siegchancen erheblich", gestand Jazz-Guard Trey Burke. Der Spielmacher erzielte 12 Zähler. Topscorer auf Seiten Utahs war aber Alec Burks mit 14 Punkten.

Denver Nuggets (1-4) - Cleveland Cavaliers (2-3) 101:110 (BOXSCORE)

Nach vier Spielen standen die Cavaliers bereits unter Druck. Ein klassischer Fehlstart wurde prognostiziert. Dazu gab es die Berichte über eine Auseinandersetzung zwischen Kyrie Irving und LeBron James. Der Superstar war darauf bedacht, die Diskussionen bereits im Keim zu ersticken. Abseits des Platzes machte er es via Twitter, indem er einfach "Relax" schrieb.

Auf dem Court konnte er die Kritiker allerdings längst nicht verstummen lassen. Er und seine Co-Stars Irving und Kevin Love trafen gegen Denver nur 19 ihrer 45 Würfe. Immerhin funktionierte das Ball-Movement auf Seiten der Cavs wieder deutlich besser. Das Team verteilte 25 Assists.

LeBron war mit 22 Punkten und 11 Vorlagen Topscorer bei Cleveland, Irving kam auf 12 Punkte und 6 Assists und Love brachte es auf 19 Punkte und 8 Rebounds. Ein lockerer Abend wurde es trotzdem nicht, denn die Cavs verspielten ihre komfortable 21-Punkte-Führung und ließen die Nuggets wieder rankommen.

Es reichte am Ende nicht, aber etwas Positives hatte die Partie doch. Danilo Gallinari kommt so langsam wieder in Form. Der Italiener, der über ein Jahr mit einem Kreuzbandriss ausgefallen war, traf 3 seiner 6 Würfe und beendete die Partie mit 10 Punkten.

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