Samstag, 11.10.2014

Preseason, 7. Spieltag

Flugshow mit Wiggins und LaVine

Die Timberwolves lassen gegen Philly ihr Potenzial aufblitzen, Dallas unterliegt ohne Nowitzki gegen OKC. Gallinari feiert nach langer Leidenszeit ein starkes Comeback, Smart hat gegen Toronto große Probleme.

Andrew Wiggins profitierte von Ricky Rubios Vorlagen
© getty
Andrew Wiggins profitierte von Ricky Rubios Vorlagen

Charlotte Hornets - Washington Wizards 99:86 (BOXSCORE)

Punkte: Gary Neal (19) - Xavier Silas (16)

Rebounds: Al Jefferson (10) - DeJuan Blair (10)

Assists: Kemba Walker (6) - John Wall, Garrett Temple (5)

Neuzugang Lance Stephenson konnte mit einer Zehenverletzung nicht mittun, dennoch haben die Hornets im zweiten Versuch ihr erstes Preseason-Game gewonnen. Besonders erfreulich war dabei die Leistung von Gary Neal, der in Abwesenheit von "Born Ready" und dem ohnehin angeschlagenen Gerald Henderson in die Starting Five rückte und 19 Punkte bei starken Quoten (6/9 FG, 3/5 3FG) ablieferte.

Die Hornets liefen abgesehen von der Zwei erneut mit der erwarteten Starting Five auf, Kemba Walker, Al Jefferson, Michael Kidd-Gilchrist und Marvin Williams spielten alle zwischen 25 und 30 Minuten. Nach einem 12:2-Run in den ersten vier Minuten lag Charlotte kein einziges Mal zurück. Rookie P.J. Hairston hinterließ von der Bank kommend einen guten Eindruck (13 Punkte, 4/7 FG, 3/4 3FG).

Bei den Wizards, die ohne Nene und den kürzlich am Finger operierten Kris Humphries auftraten, lieferte Otto Porter wie schon gegen New Orleans eine gute Partie ab und machte 14 Punkte. Der 2013er No.3-Pick scheint seinen Touch im Vergleich zur katastrophalen Vorsaison gefunden zu haben (5/9 FG, 2/3 3FG).

Indiana Pacers - Orlando Magic 93:96 (BOXSCORE)

Punkte: Donald Sloan (16) - Tobias Harris (16)

Rebounds: Luis Scola (9) - Kyle O'Quinn (10)

Assists: George Hill, Luis Scola (4) - Luke Ridnour, Elfrid Payton (5)

Kein Victor Oladipo, kein Channing Frye (beide Knie), erstmal kein Problem für die Magic. Vor allem, wenn die vielen Youngster im Team so effektiv agieren wie gegen Indiana. Vor allem Elfrid Payton dürfte Coach Jacque Vaughn mit seinem Einsatz erfreut haben: Der No.10-Pick kam in 25 Minuten auf 8 Punkte bei perfekter Quote (4/4), je 5 Rebounds und Assists und leistete sich nur einen Turnover.

Rookie-Kollege Aaron Gordon stand in der Starting Five, spielte dabei aber relativ unauffällig, abgesehen von einem Alley-Oop in der Anfangsphase, bei der er seine außerirdische Athletik demonstrierte.

Die Pacers agierten derweil ohne David West, der von Frank Vogel geschont wurde. Für ihn begann Lavoy Allen neben den üblichen Startern George Hill, CJ Miles, Rodney Stuckey und Roy Hibbert. Indiana hatte insgesamt sechs Spieler mit zweistelliger Punktausbeute, allerdings offenbarte die Quote (38,3 Prozent Field Goals), dass die Pacers offensiv weiterhin große Schwierigkeiten haben.

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Toronto Raptors - Boston Celtics 116:109 (BOXSCORE)

Punkte: Kyle Lowry, DeMar DeRozan (18) - Avery Bradley (22)

Rebounds: Jonas Valanciunas (9) - Jared Sullinger (8)

Assists: Kyle Lowry (6) - Jared Sullinger, Marcus Smart (7)

Die beste Nachricht auf Seiten der Celtics gab es vor dem Spiel: Brad Stevens verkündete, dass Rajon Rondo zumindest wieder an kontaktlosen Trainingseinheiten teilnehmen kann. Bis Rondo zurückkehrt, bemannen Avery Bradley und Rookie Marcus Smart weiter den Backcourt - aber nur einer von ihnen machte seine Sache gut. Bradley spielte in 21 Minuten ungemein effektiv, lieferte 22 Punkte bei tollen Quoten ab (9/15 FG, 4/5 3FG).

Über den Rookie lässt sich dies nicht sagen. Smart traf nur einen seiner sieben Versuche von der Dreierlinie, aus dem Zweipunkteland versuchte er überhaupt nur einen Wurf. Immerhin bewies er mit 7 Assists, dass es an Übersicht nicht fehlt. Mit-Rookie James Young (Oberschenkel) sowie Jeff Green (Wade) waren beide nicht dabei.

Bei den Raptors bleibt es derweil dabei: Vor allem der Backcourt ist heiß auf die neue Saison. Insbesondere Kyle Lowry präsentierte sich erneut in Topform, schnappte sich neben seinen 18 Punkten und 6 Assists auch noch ganze 5 Steals. Erfreulich war zudem die Rückkehr von Patrick Patterson, der bei seinem ersten Preseason-Einsatz richtig gut aussah (17 Punkte, 7/11 FG, 3/4 3FG, 7 Rebounds).

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