Platz zwei im Super G in Cortina d'Ampezzo

Höfl-Riesch erneut auf dem Podium

SID
Donnerstag, 23.01.2014 | 12:23 Uhr
Bisher konnte Höfl-Riesch drei Weltcupsiege einfahren
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
MoLive
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Maria Höfl-Riesch war mit sich und der Welt zufrieden. Sie winkte den Schulkindern auf der sehr spärlich besetzten Tribüne zu, umarmte ihren Servicemann und lachte in einem fort. Den Sieg beim Super-G zum Auftakt der vier Weltcup-Rennen in Cortina d'Ampezzo musste sie um 0,04 Sekunden der Österreicherin Elisabeth Görgl überlassen

Dennoch wirkte sie nach ihrem zweiten Platz außerordentlich gelöst. "Ich kann Gott sei Dank noch Super-G fahren", sagte sie mit einer Miene, die ihre große Erleichterung verriet.

Im Super-G, der ein wenig langsamer ist als die Abfahrt, war es in dieser olympischen Saison bislang nicht sonderlich gut gelaufen für Höfl-Riesch mit den Rängen acht, 19 und acht. Rang zwei beseitigte ihre Zweifel. "Sicher ist Gewinnen schöner", sagte die Doppel-Olympiasiegerin von 2010, "aber in Anbetracht der bisherigen Ergebnisse ist das wie ein Sieg.

" Die mittlerweile siebte Podestplatzierung in diesem Winter kommt zur rechten Zeit: In dieser Verfassung ist Höfl-Riesch in gut zwei Wochen in Sotschi auch im Super-G eine Anwärterin auf eine olympische Medaille.

Rebensburg mit "soliden" Comeback

Während Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg nach langer Krankheit und entsprechendem Trainingsrückstand auf Rang 14 ein nach ihrer Einschätzung "solides" Comeback gelang, baute Höfl-Riesch mit ihrem ersten Super-G-Podest seit vergangenem März ihren Vorsprung im Gesamtweltcup aus.

107 Punkte liegt sie vor den zwei Abfahrten am Freitag und am Samstag sowie einem weiteren Super-G am Sonntag vor Anna Fenninger aus Österreich. "Jetzt kann ich die nächsten Rennen etwas lockerer angehen", betonte Höfl-Riesch am Fuße der Olympia-Strecke von 1956.

Fenninger belegte im ersten der vier Rennen in Cortina d'Ampezzo hinter der drittplatzierten Nicole Hosp aus Österreich und Tina Weirather aus Liechtenstein Rang fünf - und sie sah nicht glücklich aus. Denn trotz Olympia: "Jeder schaut auf die Punkte", verriet Höfl-Riesch, "ich auch."

"Chance ist da"

Sie wittert die günstige Gelegenheit, ihre möglicherweise letzte Saison mit Olympia-Medaillen und, als Sahnehäubchen, auch mit dem Gesamtweltcup zu krönen: "Die Chance ist da", weiß sie. Und Rennen wie am Donnerstag vergrößern diese Chance.

Rennen wie am Donnerstag vergrößern auch das Selbstvertrauen für Olympia (7. bis 23. Februar), wo sich Höfl-Riesch nun in einer vierten Disziplin nach der Super-Kombination, der Abfahrt und dem Slalom eine Medaille ausrechnen darf: Viktoria Rebensburg etwa gelang zumindest ein erster Schritt nach der sehr langen Krankheitsgeschichte (Lungenentzündung).

"Es ist klar, dass es nicht von null auf hundert geht", sagte sie, "aber das war ein super gutes Aufbautraining." Schritt für Schritt wolle sie nun "Sicherheit und Selbstvertrauen aufbauen".

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung