Formel 4: Mick Schumacher geht mit Prema in die Saison 2016

Das Versteckspiel hat ein Ende

Montag, 11.04.2016 | 13:13 Uhr
Mick Schumacher startet 2016 in der italienischen und deutschen Formel 4
© prema powerteam
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Mick Schumacher steht vor seiner zweiten Saison in der Formel 4. Im Jahr 2016 wartet ein Mammutprogramm auf den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Neues Team, neue Strategie, neues Ziel - alles ist anders. Doch Schumacher Junior beginnt mit Paukenschlägen.

"M.Schumacher" stand auf dem Chassis des schwarz-grauen Autos, daneben eine kleine Deutschland-Flagge. Drinnen ein neongrüner Helm mit geöffnetem Visier. Auch als der Junge mit den blauen Augen ausstieg, blieb der auf dem Kopf. Er bot Schutz. Überall lauerten Fotografen, Mikrofone, TV-Kameras.

Abschottung war das erklärte Ziel. Interviews? Nein. "Ich möchte gerne dafür werben, die Erwartungen an Mick nicht allzu hoch zu schrauben", sagte Sabine Kehm an diesem ersten Testtag der neuen Formel 4 in Oschersleben: "Es ist sein Einstiegsjahr in den Formelsport, alles ist neu für ihn, er muss so viel lernen."

Der blonde Junge sollte in der Saison 2015 nur Erfahrungen sammeln. Ganz ohne Druck.

Dass Mick gleich sein drittes Rennen in der Motorsport Arena der Magdeburger Börde auch noch gewann, half der früheren Pressesprecherin und späteren Managerin seines Vaters nicht gerade bei ihrer "Mission mediales Bremspedal".

"Mick Schumacher, erster Sieg im Namen des Vaters", schrieb die Gazzetta dello Sport. "Lichtstrahl nach der Trauer um den Unfall seines Vaters", ergänzte der Corriere dello Sport. Dass er sich beim nächsten Rennwochenende im österreichischen Spielberg einen unkomplizierten Bruch der rechten Hand zuzog, wusste anschließend die gesamte Motorsportwelt.

Paradigmenwechsel vollzogen

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und Mick Schumacher hat im Winter einen Paradigmenwechsel vollzogen. Die Zeit der Abschottung ist vorbei.

Eine erste eigene Webseite wurde pünktlich zum Saisonauftakt veröffentlicht. Außerdem ist Mick Schumacher plötzlich auf Instagram vertreten. Die Karriere nimmt Fahrt auf, jetzt auch medial.

Die Zeiten, in denen Michael Schumachers Sohn seine Kartrennen unter den Pseudonymen "Mick Bertsch" und "Mick Junior" antrat, um unter keinen Umständen Aufmerksamkeit zu erregen, scheinen Jahre zurückzuliegen. Die Professionalität steigt.

"Jahrelang außerhalb der Öffentlichkeit zu sein und dann plötzlich den Schritt in die Öffentlichkeit zu machen, ist nicht so einfach", so Kehm: "Er hatte ein sehr interessantes und lehrreiches Jahr. Man hat schon im Laufe der Saison gemerkt, dass er die Sachen für sich viel besser zusammenkriegt. Jetzt ist er natürlich ein Jahr älter, ein ganzes Jahr erfahrener, konzentrierter und hat sich mental einfach stark weiterentwickelt."

Prema statt Van Amersfoort

Statt für die Niederländer von Van Amersfoort Racing geht Schumacher in der Saison 2016 für das Prema Powerteam und Teamchef Angelo Rosin an den Start. "Es ist für mich der perfekte nächste Schritt, damit ich meine beste Leistung abrufen und ein kompletter Fahrer werden kann", begründete Schumacher seinen Teamwechsel. Der Rennstall sei "sehr erfahren und offen, gerade auch in der Zusammenarbeit mit uns Fahrern - und Angelo schaut wirklich auf jedes Detail".

Über den direkten Aufstieg in die Formel-3-EM wurde hinter den Kulissen kurz nachgedacht. "Das haben wir uns kurz überlegt, sind dann aber relativ schnell davon abgekommen", bestätigt Kehm: "Und wenn ich wir sage, spielt Peter Kaiser mit seinem Wissen und seiner Erfahrung eine sehr wichtige Rolle."

Schon jetzt hat die Entourage von Mick Schumacher Spitzenniveau. Kehm als langjährige Formel-1-Öffentlichkeitsarbeiterin sorgt für Ruhe, Kaiser betreut den Junior an der Strecke. Seit den Achtzigern ist er mit dessen Vater befreundet. Sie lernten sich auf der Kartstrecke kennen, führten gemeinsam ein Kartteam, schließlich bezog Kaiser mit seiner Frau und seinem eigenen Sohn in der Schweiz ein Haus in der Nähe der Schumachers. Kaiser ist Schumachers Berater in Racing-Angelegenheiten.

Seite 1: Mick Schumachers Paradigmenwechsel

Seite 2: Warum Prema die perfekte Wahl ist

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