Die Freitagsspiele der 2. Liga

Rote Teufel & gallische Dörfer

Von Andreas Lehner
Donnerstag, 03.04.2008 | 19:13 Uhr
2. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern, Vorschau, Hoffenheim
© Getty
Advertisement
Bundesliga
Bundesliga Test 1
First Division A
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
RB Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
West Ham
Premier League
Kamjanske -
Schachtjor Donezk
Emirates Cup
Arsenal -
Benfica
Bundesliga
Bundesliga Test 2
Bundesliga
Bundesliga Test 3
Bundesliga
Bundesliga Test 6
Bundesliga
Bundesliga Test 4
Bundesliga
Bundesliga Test 5
Bundesliga
Bundesliga Standout Test 7
First Division A
Lokeren -
Brügge
Super Liga
Partizan -
Javor
1. HNL
Rijeka -
Istra
Super Cup
Monaco -
PSG
Serie A
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
Real Madrid -
Barcelona
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Emirates Cup
RB Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
Arsenal -
Sevilla
Bundesliga
Bundesliga Test 9
First Division A
St. Truiden -
Gent
Superliga
Brondby -
Lyngby
Bundesliga
Bundesliga Test 8
Bundesliga
Bundesliga Test 10
Super Liga
Rad -
Roter Stern
Serie A
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
Bayer 04 Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Gremio -
Santos
Premier League
Spartak Moskau -
Krasnodar
Ligue 2
Auxerre -
Lens
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
Copa Sudamericana
Libertad -
Huracan
Club Friendlies
Villarreal -
Real Saragossa
UEFA Champions League
Basaksehir -
Brügge
Copa Sudamericana
LDU Quito -
Club Bolívar
Serie A
Santos -
Flamengo
Copa Sudamericana
Olimpia -
Nacional
Copa Sudamericana
Atletico Junior -
Deportivo Cali
Ligue 2
Lens -
Nimes
First Division A
Lüttich -
Genk
Ligue 1
Monaco -
Toulouse
Championship
Sunderland -
Derby
J1 League
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Celtic -
Hearts
Club Friendlies
Crystal Palace -
FC Schalke 04
Championship
Fulham -
Norwich
Club Friendlies
RB Leipzig -
Stoke
Ligue 1
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Liverpool -
Bilbao
Club Friendlies
Tottenham -
Juventus
Championship
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Metz -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Caen
Ligue 1
St. Etienne -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Rennes
CSL
Shanghai SIPG -
Tianjin Quanjian
First Division A
Gent -
Antwerpen
Ligue 1
Lille -
Nantes
Allsvenskan
Sundsvall -
Östersunds
Club Friendlies
SC Freiburg -
Turin
Ligue 1
Angers -
Bordeaux
Club Friendlies
Brighton -
Atletico Madrid
Championship
Bolton -
Leeds
First Division A
Anderlecht -
Oostende
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Hajduk
Club Friendlies
Inter Mailand -
Villarreal
Copa Libertadores
River Plate -
Guarani
J1 League
Shimizu -
Osaka
J1 League
Kobe -
Kashima
League Cup
Colchester -
Aston Villa
Copa Libertadores
Gremio -
Godoy Cruz
Club Friendlies
Sevilla -
AS Rom
Copa Libertadores
Botafogo -
Nacional

München - In Verbindung mit dem 1. FC Kaiserslautern wird oft von einer anhängigen Region gesprochen. Über Jahrzehnte hinweg stand das kleine Städtchen in der Pfalz wie das gallische Dorf um Asterix und Obelix gegen die Römer für den Widerstand der Kleinen im Geschäft der Großen.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Nun ist ein noch kleinerer Klub - zugegeben mit ganz anderem Hintergrund - auf dem Weg nach oben, während sich der ruhmreiche FCK mit einem Gang in die neue 3. Liga beschäftigen muss.

Die Roten Teufel haben längst ihren Schrecken verloren. Der blutleere Auftritt beim VfL Osnabrück am Montag war ein fußballerischer Offenbarungseid. Kein Kampf, kein Wille, kein Aufbäumen. "Das hat mich umgehauen", zeigte sich Trainer Milan Sasic geschockt. "Einige haben überhaupt keine Berufsauffassung. Das ist auch eine Charakterfrage."

"Wir brauchen elf Kämpfer"

Im Spiel gegen 1899 Hoffenheim (ab 18 Uhr im LIVE-TICKER und bei Premiere) erwartet Sasic eine Reaktion von seiner Mannschaft. "Wir brauchen elf Kämpfer. Wenn wir die auf dem Platz bringen, haben wir eine Chance." Doch wo soll er die hernehmen? In den letzten Wochen fielen seine Spieler vielmehr durch Disziplinlosigkeiten und Lustlosigkeit auf.

Und auch der früher gefürchtete Betzenberg ist schon längst keine Festung mehr. Der FCK rangiert in der Heimtabelle auf dem vorletzten Platz. In zwölf Heimspielen gab es nur zwei Siege. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt bereits fünf Punkte.

Beim Versuch die Lücke zu verkleinern, muss Sasic nun auch noch auf die gesperrten Sascha Kotysch und Aimen Demai verzichten. Auch Stürmer Erik Jendrisek wird aus disziplinarischen Gründen erneut fehlen. Er war bei der Video-Analyse zur Spielvorbereitung gegen Osnabrück eingeschlafen.

Letzte Chance für den FCK?

Auf der anderen Seite kommt mit Hoffenheim das zweitstärkste Auswärtsteam der Liga ins Fritz-Walter-Stadion. Dabei kann Ralf Rangnick wieder auf die in den vergangenen Spielen gesperrten Demba Ba und Chinedu Obasi zurückgreifen. Für die beiden Angreifer muss wohl der Doppeltorschütze vom Augsburgspiel Vedad Ibisevic wieder auf der Bank Platz nehmen.

"Wir sind in der glücklichen Lage, drei sehr gute Stürmer zu haben und mit Kai Herdling einen vierten, der in seinen letzten Einsätzen auch einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Das ist eine tolle Situation", meint Co-Trainer Peter Zeidler.

Unabhängig von der Sturmformation erwartet Rangnick ein kampfbetontes Spiel, in dem sein Team den nächsten Schritt in einem Entwicklungsprozess machen muss. "Für Kaiserslautern ist es fast so etwas wie die letzte Möglichkeit im Kampf um den Klassenerhalt. Deshalb stehen sie massiv unter Druck. Trotz der Tabellensituation müssen wir dem Gegner den absoluten Respekt entgegenbringen", sagte der Coach.

Einbruch auf der Zielgeraden

Während Hoffenheim seinen Weg Richtung Bundesliga unbeirrt geht, haben Greuther Fürth und 1860 München ihre Ausgangslage in den letzten Wochen erheblich verschlechtert.

Mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen hat die Spielvereinigung vier Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Wie so oft scheinen die Fürther wieder auf der Zielgeraden einzubrechen.

"Wir wollen in den nächsten Spielen versuchen, den Abstand nach oben nicht größer werden zu lassen, wir wollen ihn eher verkürzen. Das Spiel gegen die Löwen ist daher ein wichtiges, vor allem da die Mannschaft von Marco Kurz in letzter Zeit einen kleinen Negativlauf hatte und daher nicht vor Selbstvertrauen strotzt", meinte Bruno Labbadia. Fehlen werden die gesperrten Martin Lanig, Asen Karaslavov und Bernd Nehrig.

Schwächelnde Löwen

Die Löwen haben in der Rückrunde nur ein Spiel gewonnen und sind das schlechteste Team in diesem Zeitraum, haben aber dank der starken Vorrrunde zehn Punkte auf die Abstiegsplätze.

Sein Polster auf die Abstiegsränge will Kickers Offenbach ausbauen. Die müssen bei der TuS Koblenz ran. "Mit 30 Punkten Ende März haben wir unser Zwischenziel erreicht. Aber wir müssen gegen Koblenz einfach alles wieder ein bisschen besser machen als zuletzt gegen Köln", forderte Coach Jörn Andersen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung