Mittwoch, 26.02.2014

Elf Wochen vor WM-Nominierungen

Löw setzt auf Khedira und Kroos

Bundestrainer Joachim Löw hofft rund elf Wochen vor der Nominierung seines WM-Kaders weiter auf die rechtzeitige Rückkehr von Sami Khedira. "Sami ist schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler für die Mannschaft. Sein Ehrgeiz, den er in unseren Gesprächen ausstrahlt, macht mir für seine WM-Teilnahme Hoffnung", sagte der 54-Jährige im Interview mit "Sport Bild".

Joachim Löw setzt trotz seiner schweren Verletzung große Hoffnungen in Sami Khedira
© getty
Joachim Löw setzt trotz seiner schweren Verletzung große Hoffnungen in Sami Khedira

Der Mittelfeldstar von Real Madrid hatte sich Anfang November einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen. Derzeit sei Khedira "in einem unglaublich guten Zustand. Sein Knie ist beschwerdefrei und gut belastbar", meinte Löw.

Der Bundestrainer kann sich sogar vorstellen, einen nicht hundert Prozent fitten Spieler mitzunehmen. "Es gab auch in der Vergangenheit Spieler, die angeschlagen zu einem Turnier gefahren sind, aber die eine Mannschaft nun mal eben braucht. Beispielsweise aufgrund der Persönlichkeit oder der riesigen Erfahrung des Spielers. So einen kann sich ein Kader grundsätzlich leisten", sagte Löw. Klar sei aber auch: "Mit Beginn der Vorbereitung brauche ich Spieler, die hoch belastbar sind."

Dass momentan einige Profis verletzt oder nicht fit sind, stimmt Löw "zumindest nachdenklich. Gerade in der deutschen Historie waren bei den WM-Siegen die Leistungsträger in einer sehr, sehr guten Form. Wir haben dagegen im Moment viele wichtige Spieler, die verletzt sind oder lange nicht gespielt haben".

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Löw lobt Kroos

Um so wichtiger sind für ihn Akteure wie etwa der Münchner Toni Kroos.

Er habe "gerade nach den Ausfällen von Schweinsteiger, Khedira und Gündogan eine unglaublich wichtige Rolle eingenommen. Er ist ein Klasse-Fußballer mit überragender Technik und Spielintelligenz. Und in unserem Mittelfeld werden bei der WM Spieler auflaufen, die technisch hervorragend sind. Toni Kroos ist für mich ein ganz wichtiger Baustein für Brasilien", sagte Löw.

Erneut nahm er indes den formschwachen Mesut Özil in Schutz. Der Arsenal-Profi sei "ein Schlüsselspieler für Deutschland. Ich zähle auf Mesut".

Joachim Löw im Steckbrief


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