Transfercheck II: Von Pierre-Emerick Aubameyang bis Kylian Mbappe

Warum Mbappe bleibt und Auba geht

Mittwoch, 31.05.2017 | 13:56 Uhr
Vier Protagonisten der Transfer-Lotterie (v.l.): Mbappe, Aubameyang, Verratti und Lukaku
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Kurz vor dem Start der Transferperiode brodelt die Gerüchteküche. SPOX hat sich die kontroversesten Gerüchte herausgesucht und macht den Check. Heute in Teil 2: Von Kylian Mbappe über Renato Sanches bis Virgil van Dijk.

Kylian Mbappe

Die Situation: Mbappe hat sich mit einem herausragenden Jahr auf den Transfermarkt geschossen. Der junge Franzose sprach nach 26 Toren in 44 Einsätzen davon, sich mit einem Wechsel zu beschäftigen. Klare Ansage: "Einsätze werden von größter Bedeutung sein."

Noch ist der 18-Jährige bis 2019 an den AS Monaco gebunden, eine Verlängerung im Fürstentum scheint sich nicht anzubahnen. Interessenten kommen wohl vor allem aus England, der FC Liverpool soll bereits mit einem Angebot gescheitert sein. Mit Real Madrid und Juventus Turin sind zwei weitere Klubs im Rennen.

Mit den Königlichen soll sich Mbappe gar schon mündlich auf einen Wechsel verständigt haben. Dann allerdings erst im Sommer 2018.

Die Prognose: Mbappe wird in Monaco bleiben. Für einen Spieler seines Alters ist das die sportlich beste Wahl und die Interessenten werden ihm bei guten Leistungen nicht davonlaufen, sondern durch die kurze Vertragsdauer sogar eher mehr werden.

Marco Verratti

Die Situation: Mit PSG verpasste Verratti in dieser Saison nicht nur den nationalen Meisterschaftstitel, sondern musste auch in der Champions League die Segel früh streich. Der Italiener wurde von seinem Berater immer wieder ins Gespräch gebracht, gab selbst jedoch immer an, zufrieden mit Rolle und Standing in Paris zu sein.

Mögliche Abnehmer wäre offenbar vor allem der FC Bayern München. Ursprung haben die Gerüchte besonders darin, dass Carlo Ancelotti den Mittelfeldspieler einst aus der Serie B nach Paris lockte. Mitbewerber wäre laut spanischen Berichten der FC Barcelona.

Gebunden ist Verratti noch bis Sommer 2021 in Paris. Seinen Vertrag verlängerte er zuletzt im August 2016. Sein Berater stellte zuletzt dann doch klar: "Damit Marco den Klub verlässt, müsste PSG uns sagen, dass sie ihn abgeben wollen."

Die Prognose: Exakt das wird PSG nach einem enttäuschenden Jahr nicht tun wollen. Sollte Verratti nicht plötzlich einen Wechsel forcieren und sich damit aus dem Vertrag mogeln, wird er auch im nächsten Jahr in Frankreich spielen. Paris hat keinen Grund, ihn abzugeben.

Pierre-Emerick Aubameyang

Die Situation: Vor Borussia Dortmund steht ein schwerer Sommer. Thomas Tuchel ist gegangen und auch die Zukunft von Aubameyang scheint in der Ferne zu liegen. Letzte Gerüchte verwirrten allerdings bezüglich des Gabuners, sein Interview nach dem 4:3-Sieg über Werder Bremen war aber klar.

"Ich weiß es noch nicht, das werden wir im Laufe der Woche sehen", sagte Aubameyang zu seinem Übersetzer, der daraus machte: "Wir haben noch ein Spiel. Ich werde nächste Woche mit dem Klub sprechen und dann entscheiden."

Gerüchte ranken sich bisher vor allem um Paris Saint-Germain. Englische Medien behaupteten am Mittwoch sogar, der Transfer sei für 70 Millionen Euro schon durch. BVB-Sportdirektor dementierte auf Nachfrage der Ruhr Nachrichten umgehend. Manche Meldung sprach wiederum davon, dass bei PSG gar kein Bedarf bestehe, was den AC Mailand oder gar Tianjin Quanjian ins Gespräch bringt. ManUnited sichert sich wohl Antoine Griezmann und fällt damit heraus.

Die Prognose: Aubameyang wird Dortmund verlassen. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit spielt er im nächsten Jahr für Paris Saint-Germain. Milan und China dürften Außenseiterchancen haben, sollte PSG nicht klappen. Dann wäre ein Verbleib beim BVB aber auch nicht unmöglich.

Radja Nainggolan

Die Situation: Chelsea und Manchester United sollen Interesse haben am Belgier. Die Engländer suchen laut verschiedenen Berichten nach Verstärkung im Mittelfeld und wären dabei nicht zum ersten Mal auf Nainggolan aufmerksam geworden. Schon im vergangenen Sommer lehnte der 29-Jährige ein Angebot der Blues ab.

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Das wird offenbar wieder so kommen. "Warum alles wegwerfen, dass man sich aufgebaut hat, um woanders bei null zu beginnen?", fragte er kürzlich bei Het Laatste Nieuws und fügte an: "In Italien ist das Wetter gut, Rom ist eine schöne Stadt und meine Familie ist hier glücklich."

Laut niederländischen Medienberichten soll sich die Roma aber bei Davy Klaassen von Ajax Amsterdam nach Verfügbarkeit erkundigt haben. Der 24-Jährige soll demnach der Backup-Plan für Nainggolan sein.

Die Prognose: Nainggolan wird den Verlockungen aus England widerstehen und in Rom bleiben. Daran ändern auch die Lockrufe von Antonio Conte nichts.

Seite 1: Von Kylian Mbappe bis Radja Nainggolan

Seite 2: Von Renato Sanches bis Virgil van Dijk

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