Wer erlegt die Wüstenfüchse?

Von Arsenij Zakharov
Algerien zwang den späteren Weltmeister Deutschland in die Verlängerung
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Ghana

Erwartungen: Nachdem Ghana sich dreimal hintereinander für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte und gute Ergebnisse erzielte, sind die Erwartungen natürlich hoch. Auch bei den letzten vier Ausgaben des Afrika Cups stand man stets im Halbfinale. Das Ziel kann nur der Titel sein.

Wichtige Spieler: Asamoah Gyan. Gyan ist Rekordtorschütze und gleichzeitig Kapitän der Black Stars. Nach der Weltmeisterschaft in Brasilien ist er nun auch der beste afrikanische Torschütze bei einer WM. Dass er in Saudi-Arabien sein Geld verdient, sollte niemanden täuschen. Dort hat er in 99 Spielen bereits 107 Treffer erzielt. "Baby Jet" ist brandgefährlich.

Andrew Ayew. Der Sohn von Abedi Pele ist zur Führungsfigur herangewachsen. Ayew kann dribbeln, passen und ist stark im Abschluss. Ein kompletter Spieler.

Das spricht für Ghana: Die Offensive der Ghanaer ist mit Andrew Ayew, Jordan Ayew, Asamoah Gyan und Christian Atsu hervorragend besetzt. Unruhestifter Sulley Muntari und Kevin-Prince Boateng spielen in der Nationalmannschaft keine Rolle mehr. Trainer Avram Grant hat genug Autorität, um solche Spieler nicht zu berücksichtigen und für ein produktives Klima zu sorgen.

Einschätzung: Ghana gehört zu den großen Favoriten auf den Titel. Die große Schwachstelle, die Abwehr, wird beim Afrika Cup nicht allzu sehr gefordert werden und sollte mit dem Niveau zurechtkommen. Der Ausfall von Kwadwo Asamoah ist hingegen ein enormer Verlust.

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