"Ich mag gar kein Fastfood"

Von Interview: Haruka Gruber
Freitag, 08.08.2008 | 14:11 Uhr
Advertisement
Primera División
Live
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Live
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Live
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

München/Berlin - Viermal in den letzten sechs Jahren scheiterte Hertha BSC Berlin im DFB-Pokal an einem unterklassigen Gegner.

Gegen Eintracht Trier blieb den Berlinern dieses Schicksal jedoch erspart. Nach Problemen in den ersten 60 Minuten setzte sich der Hauptstadt-Klub mit 3:1 durch.

Bei SPOX spricht Leistungsträger Raffael (23) über die Bedeutung des Pokals, Herthas neue Brasilianer und die "zehn Gebote".

SPOX: Wurde Ihnen schon von der unglücklichen Pokal-Bilanz Herthas in den letzten Jahren erzählt?

Raffael: Davon habe ich gehört, aber das interessiert mich nicht. Ich denke, dass die Mannschaft mittlerweile ein vollkommen anderes Gesicht hat. Es ist einfach an der Zeit, dass wir die schlechte Bilanz aufbessern.

SPOX: Es hat also nichts damit zu tun, dass Hertha den Pokal auf die leichte Schulter nimmt?

Raffael: Definitiv nicht. Wie jedes Jahr wollen wir auch in diesem Jahr versuchen, soweit wie möglich zu kommen. Der Traum aller Berliner ist natürlich, dass Hertha BSC irgendwann einmal im Pokalfinale im Olympiastadion steht. Diesen Traum würden wir den Berlinern genauso wie uns selbst gerne mal erfüllen.

SPOX: Wie man hört, verläuft die Saisonvorbereitung bei Ihnen persönlich durchwachsen. Trainer Lucien Favre bemängelte: "Ich habe Raffael gesagt, dass er dahin muss, wo es weh tut." Was ist los?

Raffael: Es ist doch klar, dass ein Trainer immer versucht, seine Spieler zu verbessern. Ich nehme mir die Worte unseres Trainers zu Herzen und werde alles geben, um seine Forderungen umzusetzen.

SPOX: Zumal Sie als Integrationsfigur für die vielen Zugänge aus Brasilien gefragt sind. Auf was müssen Cicero, Kaka und Rodnei in Deutschland besonders achten? Bloß nicht zu häufig feiern gehen?

Raffael: Das mit dem Feiern bei Brasilianern ist ein Vorurteil, was gerne immer wieder verwendet wird. Die drei sind sehr liebenswerte und positive Menschen. Sie haben einen sehr guten Charakter und werden der Mannschaft fußballerisch weiterhelfen. Zunächst einmal sind wir Profis und wir tun alles dafür, dass wir guten Fußball spielen. Zudem hilft der Verein unheimlich bei der Integration, das macht die Eingewöhnung leichter.

SPOX: Sie selbst überzeugten in Berlin mit vier Toren und sechs Assists in der Rückrunde auf Anhieb. Anders als die Luizaos oder Alex Alves'. Was ist Ihr Geheimnis?

Raffael: Mir hat es sicherlich geholfen, dass ich erst in Italien und dann in der Schweiz gespielt habe. Der Unterschied zwischen Brasilien und Deutschland ist schon extrem groß. Aber jeder Spieler ist unterschiedlich und jeder Spieler gewöhnt sich schneller oder langsamer an eine andere Liga. Es gab bei Hertha BSC andere Brasilianer wie zum Beispiel Marcelinho, die auf Anhieb eingeschlagen haben.

SPOX: Inwieweit helfen Ihnen die zehn Gebote, die Ihr Berater für Sie aufstellt hat?

Raffael: Im Prinzip geht es um die Einstellung zum Beruf und zum Leben. Vielmehr will ich darüber nicht erzählen, denn darüber ist in der Vergangenheit schon genug geschrieben worden.

SPOX: Aber es stimmt, dass Sie nur einmal pro Monat bei McDonald's essen dürfen oder immer um 23 Uhr zuhause sein müssen?

Raffael: Wer sagt denn, dass ich ein Freund von Fastfood bin? Ehrlich gesagt mag ich dieses Essen überhaupt nicht. Und jeder Fußball-Profi weiß, dass Erholung und Schlaf die wichtigsten Voraussetzungen sind, um Leistungssport zu betreiben.

SPOX: Hertha wurde zuletzt zweimal 10. Sie selbst sagten, dass Sie mit Berlin Meister werden und die Champions League erreichen wollen. Was ist dieses Jahr das Ziel?

Raffael: Unser Ziel für die kommende Saison lautet nicht das Erreichen der Champions League. Letztes Jahr hatten wir ein Übergangsjahr. Viele Spieler haben den Verein verlassen, viele Spieler sind gekommen und das Trainergespann war damals ebenfalls neu. Jetzt sind wir einen Schritt weiter. Wenn in dieser Saison alles zusammenpasst, dann können wir um die internationalen Plätze mitspielen.

Soll Raffael in deinem Comunio-Team stürmen? Im SPOX-Spieler-Rating checken!

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung