Guardiolas Situation beim FC Bayern

Jupps Schatten

Donnerstag, 07.05.2015 | 23:28 Uhr
Pep Guardiola besitzt beim FC Bayern noch einen Vertrag bis Ende Juni 2016
© getty
Advertisement
Bundesliga
Fr23:00
Schalke-Mainz: Die Highlights vom Freitag
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Pep Guardiola wird vermutlich auch in seinem zweiten Jahr beim FC Bayern das Finale der Champions League verpassen. Der Erfolg seines Vorgängers Jupp Heynckes wird für ihn immer mehr zum Problem. Im dritten Jahr seiner Amtszeit steht der Trainer noch mehr unter Druck.

Karl-Heinz Rummenigge war der Einzige, der das Wort Wunder in den Mund nahm. Er wollte sich in seiner Bankettrede noch nicht endgültig verabschieden vom vierten Einzug ins Finale der Champions League in den letzten sechs Jahren.

Ein Sieg mit vier Toren Unterschied oder ein 3:0 mit anschließender Verlängerung und Elfmeterschießen, das sind die Szenarien, die für das Endspiel in Berlin reichen würden. Von denen Spieler, Trainer und Sportvorstand in den Minuten nach dem Spiel im Camp Nou aber erstmal nichts wissen wollten.

Der Stachel saß tief ob der hohen Niederlage, vor allem das dritte Gegentor in der Nachspielzeit tat richtig weh. Ein 0:2 hätten sie sich wohl noch zugetraut, aber drei Tore aufholen gegen diese Barca-Offensive?

Nächste Welle der Kritik

Trainer Pep Guardiola machte ein schmerzverzerrtes Gesicht, als er sich nach dem Gegentreffer durch Neymar vom Platz abwendete und in Richtung Trainerbank ging. Er weiß, dass diese Niederlage nicht spurlos an seiner Mannschaft und auch nicht an ihm persönlich vorbeigehen wird.

Schon nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund haben ihn Legenden des Klubs und heutige TV-Experten angezählt und seine Entscheidungen infrage gestellt. Guardiola hat das alles akzeptiert, er wird auch die nächste Welle der Kritik ertragen.

Der Trainer hat das Spiel in Barcelona nicht alleine verloren. Er hat der Mannschaft einen Plan an die Hand gegeben, den er für richtig hielt. Einen Plan, der phasenweise funktionierte und ein packendes Spiel befeuerte, aber am Ende nicht reichte - weil der Gegner an diesem Abend besser war und Fehler bestrafte.

Fünferkette: "Warum schon wieder Müller?"

Ganz anders als gegen Real

Die Höhe der Niederlage ruft natürlich Parallelen zum vergangenen Jahr hervor, als die Bayern gegen Real Madrid mit 0:4 verloren. Die Münchner traten damals in Bestbesetzung an, aber Guardiola hatte seine Idee und seine Ideale verraten.

Darin liegt der große Unterschied beider Niederlagen. Dieses Mal spielten die Bayern nach Guardiolas Vorstellung, aber nicht in Bestbesetzung.

Die Personalsituation ist eine der Erklärungen, die die Münchner zu ihrer Verteidigung anführen dürfen und die in der Betrachtung der Saison auch nicht ignoriert werden kann.

Schlechte Auswärtsbilanz

Ebenso wenig kommt man aber daran vorbei, zu erwähnen, dass die Bayern unter Guardiola erst eines von sechs Auswärtsspielen in der K.o.-Runde der Königsklasse gewonnen haben: das Achtelfinalhinspiel 2014 beim FC Arsenal. Dazu kommen drei Niederlagen und zwei Unentschieden.

Der FC Bayern war schon immer ein Klub, der von Ergebnissen getrieben wurde. In der Champions League steht wohl zum zweiten Mal in Folge das Aus im Halbfinale. Keine schlechte Leistung, aber an der Säbener Straße wird in Titeln gerechnet. Und die Chance auf den Henkelpott bietet sich vermutlich wieder nicht.

Pep braucht den Pott

Als die Bayern Guardiola verpflichteten, schien es, als wollten sie nach zwei verlorenen Champions-League-Finals mit ihm den letzten Schritt zum Gipfel gehen. Dass ihm Heynckes als Erbe drei Titel und eine laut seiner Aussage perfekt funktionierende Mannschaft hinterlassen hat, hat einen exorbitanten Anspruch im Umfeld generiert.

Es ist auch das Pech von Guardiola, dass er in einer Phase zum FC Bayern kam, in der das Triple gerade gut genug ist, wie er kürzlich selbst sagte. Er wird immer an den Erfolgen seines Vorgängers gemessen werden. Gleichzeitig ist dieser Druck sein Antrieb.

Noch steht er in Heynckes' Schatten. Um herauszutreten, braucht er den Pokal mit den großen Ohren mehr als die nächste Schale. Verlängert Guardiola seinen 2016 auslaufenden Vertrag nicht, hat er kommende Saison noch einen Versuch. Er wird es wieder mit seinen Ideen versuchen. Aber er weiß, dass er dazu auch die besten Leute braucht.

Pep Guardiola im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung