Manchester - Barcelona 1:0

Scholes schießt ManUnited ins Finale

Von Florian Bogner
Dienstag, 29.04.2008 | 22:40 Uhr
© Getty
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Manchester - Dank eines Traumtores von Oldie Paul Scholes steht Manchester United erstmals seit dem denkwürdigen 2:1-Erfolg gegen den FC Bayern München im Jahr 1999 wieder im Endspiel um die Champions League.

Nach dem 0:0 in Hinspiel reichte ManUnited das Tor des 33-Jährigen zum 1:0 (1:0)-Sieg über den FC Barcelona, der zuletzt 2006 den Titel in der Königsklasse feiern konnte.

Die Highlights des Spiels bei SPOX.TV!

Vor 76.212 Zuschauern im ausverkauften Old Trafford fiel der Siegtreffer für den englischen Meister schon in der 14. Minute (das Tor im SPOX-Replay!)

Im Finale am 21. Mai in Moskau kommt es damit auf jeden Fall zu einem englischen Finale - am Mittwoch ermitteln der FC Chelsea mit Michael Ballack und der FC Liverpool den zweiten Finalteilnehmer (Hinspiel: 1:1).

"Wenn man die zwei Spiele zusammen sieht, waren wir die bessere Mannschaft und sind verdient weiter", meinte der Ex-Bundesliga-Spieler Owen Hargreaves. "Defensiv haben wir taktisch eine Top-Leistung abgeliefert."

Fandel mit guter Leistung

Mit Herbert Fandel war beim ersten Halbfinale immerhin ein deutscher Schiedsrichter dabei. Kurz nach dem Anpfiff wurde der Unparteiische erstmals gefordert, als Lionel Messi an der Strafraumgrenze von Scholes gefoult wurde.

Fandel legte den Tatort vor der Strafraumlinie fest. "Ich hätte ihn auch nicht gegeben", sagte Franz Beckenbauer bei Premiere.

Nach starken zehn Minuten der Gäste, die ein hervorragendes Pressing aufzogen und immer wieder über den wieselflinken Lionel Messi vorstießen, kam United besser ins Spiel und wurde mit der Führung belohnt.

Zambrottas Fehler leitet Tor ein

Nach einem Solo vom frischgebackenen "Spieles des Jahres" in England, Cristiano Ronaldo, spielte Barcelonas Gianluca Zambrotta den Ball genau in die Füße von Scholes.

Der fackelte nicht lange und schoss den Ball aus gut 25 Metern direkt in den rechten Winkel.

Es war das erste Champions-League-Tor in dieser Saison für den 33-Jährigen, der erst im Februar nach dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback gefeiert hatte. Insgesamt war es Scholes' 21. CL-Treffer - kein Engländer traf häufiger.

Rooney von Nani ersetzt

ManUnited-Coach Sir Alex Ferguson hatte zuvor nur eine Änderung im Vergleich zum Hinspiel vornehmen müssen: Für den an der Hüfte verletzten Wayne Rooney rückte der Portugiese Nani ins rechte Mittelfeld.

Ex-Bayer Hargreaves lief erneut rechts in der Abwehr auf. "Ich habe das schon in der Jugend bei Bayern gespielt, daher bin ich flexibel einsetzbar", meinte der 27-Jährige hinterher. "Das hat sich ausgezahlt."

Barca-Trainer Frank Rijkaard hatte ebenfalls nur auf einer Position gewechselt: Für den gelbgesperrten Rafael Marquez verteidigte Kapitän Carles Puyol, der im Hinspiel noch gesperrt gefehlt hatte.

Deco vergibt

Obwohl Barca nach dem Rückstand mehr und mehr Ballbesitz hatte und etwas Druck entwickelte, blieben die Angriffe weitestgehend harmlos. Einen Messi-Schuss aus 17 Metern parierte Edwin van der Sar im United-Tor (19.), Decos Fernschuss strich vorbei (37.).

Die besten Bilder des Spiels!

Auf der Gegenseite konterte Manchester mit mehr Zug: Ji-Sung Parks Schuss (21.) verfehlte den Kasten von Victor Valdes ebenso knapp wie Nanis Kopfball aus kurzer Distanz (41.).

Nach der Pause blieb Barcelona optisch überlegen. Die Katalanen konnten aber weiter keinen richtigen Druck aufbauen - daran änderten auch die Hereinnahme der Offensiven Thierry Henry (61.), Bojan Krkic (78.) und Eidur Gudjohnsen (88.) nichts.

Barca weitestgehend wirkungslos

Ein Freistoß von Deco aus gut 30 Metern segelte abgefälscht neben das Tor (64.), Henrys Kopfball nach einer Deco-Ecke fiel van der Sar in die Arme (78.).

Für die Hausherren vergab der emsige, aber blasse Carlos Tevez die beste Chance, als er nach einem Doppelpass mit Ronaldo an Valdes scheitere (57.).

In den Schlussminuten erhöhte Barca nochmal den Druck und warf alles nach vorne - eine echte Torchance ergab sich aber trotz sechs Minuten Nachspielzeit nicht mehr.

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