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BVB-Sportdirektor Michael Zorc im Interview

"Der junge Arnold fällt sehr leicht"

Samstag, 09.11.2013 | 23:07 Uhr
Michael Zorc kann mit den jüngsten Resultaten der Borussia nicht zufrieden sein
© getty
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In Wolfsburg hagelte es für Borussia Dortmund die zweite bittere Niederlage in Folge. BVB-Sportdirektor Michael Zorc über die strittigen Elfmeterszenen, das Problem Doppelbelastung und Wolfsburgs Maximilian Arnold.

Frage: Herr Zorc, die Partie gegen den VfL Wolfsburg wurde trotz einer Führung noch aus der Hand gegeben. War die Niederlage letztendlich verdient?

Michael Zorc: Das weiß ich nicht. Ich muss mir die Szenen am Ende noch einmal genauer anschauen, um zu beurteilen, ob man da auch nicht Elfmeter geben kann oder sogar muss.

Frage: Auch am Mittwoch bei der Heimpleite gegen Arsenal gab es strittige Szenen. Fühlen Sie sich von den Schiedsrichtern benachteiligt?

Zorc: Vor drei Tagen hatten wir kurz vor Schluss die Situation mit Robert Lewandowski, als wir einen klaren Elfmeter auch nicht bekommen. Das ist schon ärgerlich. Die Punkte, die nun fehlen, tun genauso weh wie die Verletzung von Neven Subotic. Ein Scheißtag!

Frage: Auf dem Platz und an der Seitenlinie gab es viele Diskussion und Beschwerden beim Schiedsrichter. Was hat Ihnen neben den Elfmeterszenen noch nicht gepasst?

Zorc: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass der junge Maximilian Arnold sehr leicht fällt. Dazu wurden Gelbe Karten gegen uns gegeben, beispielsweise gegen Mats Hummels, die aus meiner Sicht einfach keine waren. Das waren so die Dinge, weshalb wir uns ein wenig aufgeregt haben. Das war aber alles nicht spielentscheidend und soll nicht als Grund für unsere Niederlage herhalten.

Frage: Der BVB hat in der zweiten Halbzeit die glückliche Führung kurz vor der Pause leichtfertig verspielt. Warum konnte Wolfsburg das Spiel drehen?

Zorc: Wir hatten eigentlich direkt nach Wiederanpfiff unsere beste Phase des Spiels. Da müssen wir das 2:0 machen. Aubameyang hatte eine hundertprozentige Chance. Dann kriegen wir mehr oder weniger aus dem Nichts das 1:1 und relativ schnell danach das 1:2. Wolfsburg hat mit riesiger Leidenschaft gespielt. Diese Niederlage tut schon weh.

Frage: Dortmund hat während der Woche gegen Arsenal gespielt und musste ans Limit gehen. Wolfsburg hingegen konnte sich die komplette Woche auf die Bundesliga vorbereiten. War das ein Grund, warum Wolfsburg spritziger wirkte?

Zorc: Das ist halt einfach so. Das sind wir ja eigentlich auch so gewohnt von unseren Gegnern. Das sollte für uns keine Ausrede sein.

Wolfsburg - Dortmund: Daten zum Spiel

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