Bundesliga - 26. Spieltag

Ibisevic schießt seinen Ex-Klub ab

Von Stefan Rommel
Freitag, 16.03.2012 | 22:32 Uhr
Stuttgarts Vedad Ibisevic (r.) beim ersten seiner zwei Tore gegen seinen alten Verein
© Getty
Advertisement
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua

Der VfB Stuttgart hat seine Europa-League-Ambitionen unterstrichen. Zum Auftakt des 26. Spieltags siegten die Schwaben im baden-württembergischen Derby bei 1899 Hoffenheim dank zweier Treffer von Vedad Ibisevic mit 2:1 (2:0). Nach dem Spiel gab es verbale Scharmützel.

Vor 30.000 Zuschauern in Sinsheim erzielte Vedad Ibisevic seinen ersten Doppelpack für den VfB (8./43.). Sejad Salihovic' Anschlusstreffer (74., Foulelfmeter) war zu wenig.

Durch den zehnten Sieg hat der VfB jetzt Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen, Hoffenheim verschwindet endgültig im Niemandsland der Tabelle.

Auch im achten Bundesligaspiel kam Hoffenheim wieder nicht zum ersten Sieg über den VfB und muss sich mit 30 Punkten sogar eher nach unten orientieren.

Zoff gab es nach dem Spiel zwischen VfB-Sportdirektor Fredi Bobic und Hoffenheims Keeper Tom Starke. Bobic hatte sich über die fünfte Gelbe Karte für Ibisevic beschwert und Starke als Weichei bezeichnet. Der war von Ibisevic am mit dem Fuß am Auge getroffen worden.

Starke konterte sofort: "Bobic ist ein Sprücheklopfer. Also wer mein Auge sieht, der weiß was passiert ist. Wenn er zu mir Weichei sagt, dann ist das schon starker Tobak. Vedo hat sich direkt bei mir entschuldigt. Vielleicht sollte Bobic erstmal sehen was los ist. So was ist überflüssig, aber dafür ist er leider bekannt und wie man sieht, wird das heute auch belohnt. Hochmut wird belohnt."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Beck und Johnson kehren in Hoffenheims Viererkette zurück, das System ist ein 4-2-3-1.

Der VfB ohne Tasci, den Maza ersetzt. Auch Okazaki fehlt verletzungsbedingt, dafür startet Schieber im linken Mittelfeld. Harnik ist rechtzeitig fit und beginnt.

5.: Kuzmanovic gibt den ersten Warnschuss ab: Er zieht aus über 30 Metern von links ab, Starke pariert.

8., 0:1, Ibisevic: Kvist raus auf Boulahrouz, der den Ball volley ins Zentrum flankt. Compper und Vestergaard pennen, Ibisevic läuft unbedrängt zum Ball und trifft dann frei vor Starke mit links aus zehn Metern.

20.: Hajnal flankt von links an den Elfer. Boulahrouz ist völlig frei, köpft den Ball aufs linke Eck. Starke macht sich ganz lang und rettet.

24.: Ecke Hoffenheim. Babel am ersten Pfosten völlig frei, nimmt den Ball per Dropkick und verzieht nur knapp.

27.: Starker Antritt von Ibisevic, der an zwei Gegenspielern vorbeigeht und dann bedrängt aus 13 Metern abdrückt. Der Ball geht weit vorbei.

43., 0:2, Ibisevic: Früher Ballgewinn von Maza. Kuzmanovic auf Boulahrouz, der sofort in die Mitte flankt. Compper ist nicht da, Vestergaard schläft. Ibisevic geht entschlossen in den Ball und trifft aus acht Metern per Flugkopfball.

49.: Ecke Hajnal an den Sechzehner. Kuzmanovic hat jede Menge Zeit, stoppt sich den Ball aber etwas unsauber runter und knallt dann aus 16 Metern drüber.

56.: Langer Ball auf Mlapa. Der ist im Laufduell energischer als Maza. Ulreich kommt rechtzeitig aus dem Kasten und wehrt Mlapas Lupfer ab.

58.: Durch Zufall kommt Mlapa 16 Meter vor dem Tor an den Ball, verzieht aber etwas zu hastig.

60.: Schieber unwiderstehlich, geht an Beck und Compper vorbei und ist frei vor Starke. Statt den Ball auf Ibisevic rüberzulegen, spitzelt er das Ding selbst aufs Tor. Starke rettet mit dem rechten Bein.

73.: Schieber wieder alleine vor Starke - und wieder schießt er selbst aufs Tor, statt Ibisevic anzuspielen. Starke hält erneut.

74., 2:1, Salihovic (Elfmeter): Johnson im Strafraum, Maza kommt zu spät und trifft den Hoffenheimer leicht. Salihovic versenkt das Ding humorlos links oben im Eck.

83.: Vukcevic zieht aus 16 Metern ab. Ulreich lässt den Ball abprallen, hält dann aber den Nachschuss von Salihovic

90.+1: Ecke Gentner. Schieber am ersten Pfosten mit dem Kopf dran. Aber wieder hält Starke überragend.

Fazit: Ein etwas schmeichelhafter Sieg für den VfB, der eine Stunde lang besser war, besonders in der Schlussphase aber ziemlich konfus wirkte.

Der Star des Spiels: Vedad Ibisevic hatte in einem Spiel zwischen Hoffenheim und dem VfB noch kein Tor geschossen - und jetzt im Trikot des VfB gleich zwei gegen den alten Arbeitgeber. Mit der nötigen Entschlossenheit ging Ibisevic in die Bälle und war auch als Anspielstation stark. Er machte den Unterschied beider Mannschaften aus. Ebenfalls sehr gut: Niedermeier, der immer richtig stand und fast jeden Zweikampf gewann.

Der Flop des Spiels: Firmino lief bis zu seiner überfälligen Auswechslung nach 73 Minuten nur irgendwie mit, hatte keine einzige Szene und wurde nur einmal auffällig, als er aus 14 Metern kläglich verzog. Auch Vestergaard und Compper hatten schon bessere Spiele abgeliefert.

Der Schiedsrichter: Günter Perl ließ viel laufen, hatte das Spiel aber trotzdem gut im Griff. Ohne großen Fehler, Gelb gegen Ibisevic - dessen fünfte - war etwas zu hart.

Analyse: Hoffenheim begann eigentlich ganz gut, versuchte es mit frühem Pressing. Der VfB konnte sich daraus aber immer wieder befreien, die Gäste waren ballsicher und mit zunehmender Spieldauer auch einen Tick dominanter und bissiger im Mittelfeld.

Das Gegentor zeigte bei den Gastgebern Wirkung, Hoffenheim wirkte verunsichert. Erst nach 25 Minuten bekam 1899 die Partie wieder besser in den Griff, vor allen Dingen dank des umsichtigen Rudy.

Richtig druckvoll wurde Hoffenheim aber nicht, weil der VfB gut nach vorne verteidigte und im Zentrum dicht geschlossen agierte. Dazu spielte Stuttgart seine vereinzelten Angriffe entschlossener zu Ende.

Nach dem Wechsel brauchte Hoffenheim gut zehn Minuten und nahm dann endlich mehr Fahrt auf. 1899 hatte jetzt die nötige Leidenschaft und auch das Spieltempo, um den VfB einige Male zu gefährden. Salihovic war ein durchaus belebendes Element.

Wer ist dein MAN des Spieltags? Jetzt wählen

Da auch die Gäste ab und an recht gelungen konterten, wurde es ein richtig lebhaftes Spiel. Schieber hatte gleich zweimal die Entscheidung auf dem Fuß, war beide Male aber zu eigensinnig.

Nach dem Anschlusstreffer verlor der VfB seine Linie, konnte sich kaum noch vernünftig und planvoll befreien. Hoffenheim drückte mit Gewalt - letztlich aber ohne Glück. Stuttgart letztlich vor dem Tor kühler und effizienter.

Hoffenheim - Stuttgart: Daten zum Spiel

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung