Die Rückkehr des Serientäters

Von SPOX
Montag, 26.10.2015 | 11:18 Uhr
In der SPOX-Top-11 des 10. Spieltags sind drei Spieler des BVB
© getty

In der SPOX-Top-11 des 10. Spieltags ist der BVB in der Offensive gleich dreimal vertreten. Von den Spektakel-Garanten aus Leverkusen sind zwei Spieler dabei und auch die Rekord-Bayern stellen zwei Akteure.

Ralf Fährmann (Schalke 04): War der beste Schalker bei der Pleite in Gladbach: Parierte zunächst einen Korb-Schuss stark mit einer Hand in seinem Fünfer, hielt dann auch den von Stindl geschossenen Elfmeter. Bitter für ihn, dass Stindl den nach vorne abgeprallten Ball im zweiten Versuch per Kopf zum 1:0 verwandelte. An den Gegentoren zwei und drei ohne Schuld, parierte gut in der Schlussphase gegen Stindl und Korb.

Santiago Garcia (Werder Bremen): Der Außenverteidiger erwischte in Mainz einen ganz starken Tag und bereitete die beiden ersten Treffer der Gäste mustergültig vor. Garcia gab bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute weiter den Ton auf der linken Seite an.

Andreas Christensen (Borussia Mönchengladbach): Der Innenverteidiger betätigte sich eindrucksvoll in der Spieleröffnung und war Initiator des Gladbacher Pressings: Hatte sehr viele Ballkontakte, sehr wenige Abspielfehler, eine ordentliche Zweikampfquote und ein gutes Stellungsspiel. Ließ im eigenen Strafraum nichts Gravierendes anbrennen.

Philipp Lahm (FC Bayern): Der Kapitän zeigte die gesamte Bandbreite seines Könnens und war von Köln schwer zu fassen. Gemeinsam mit Vidal lenkte Lahm das Bayernspiel mit zahlreichen Seitenverlagerungen geschickt auf die Flügel und kam am Ende auf furchteinflößende Werte: über 150 Ballaktionen und beinahe ebenso viele Pässe, bei einer Genauigkeit nahe 95 Prozent.

Marco Reus (Borussia Dortmund): Hatte großen Anteil daran, dass der BVB die Gäste aus Augsburg in den ersten 35 Minuten mit Vollgas-Fußball überrannte. War extrem viel in Bewegung und sehr spielfreudig.Stellte die Weichen mit seinen beiden Treffern in der 21. und 33. Minute auf Sieg.

Shinji Kagawa (Borussia Dortmund): Der Japaner hatte bei vier der fünf Dortmunder Treffer seine Füße mit im Spiel. Die beiden Treffer von Marco Reus legte er mustergültig direkt auf. Beim 4:1 bediente er mit viel Übersicht Ramos, dessen missglückter Torschuss zur Vorlage für Aubameyang wurde, das 5:1 von Aubameyang bereitete er vor, indem er im Strafraum drei Gegenspieler auf sich zog und querlegte.

Arturo Vidal (FC Bayern): Vidal war als einziger Sechser in einer ultraoffensiven Aufstellung Herz und Seele des Gegenpressings, dennoch schaltete er sich in jeden Angriff mit ein. Gemeinsam mit Lahm war der Chilene so etwas wie der Spielmacher hinter den Einzelkünstlern, sein Tor zum 2:0 war die Krönung einer herausragenden Vorstellung.

Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen): Strahlte im ersten Durchgang noch am ehesten etwas Torgefahr aus, da der Schweizer oft in die Mitte zog und den Torabschluss suchte. Als sich mehr Freiräume auftaten, nutzte Mehmedi diese immer wieder gut. Der Linksaußen war von Klein nie zu kontrollieren, bereitete das 3:3 vor und erzielte den 4:3-Siegtreffer selbst. Zudem legte er einmal stark für Kießling quer, der die Riesenchance aber nicht nutzte.

Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen): Der deutsche Nationalspieler kam nach 57 Minuten für Brandt und traf weniger als eine Minute später schon zum 1:2. Bellarabi strahlte enorm viel Torgefahr aus und suchte immer wieder den Abschluss. Das 2:3 bereitete er mit einer Flanke auf Boenisch vor.

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Zweiter Dreierpack innerhalb von drei Tagen! Seine ersten beiden Treffer machte er, weil er einfach instinktiv den richtigen Weg wählte. Vor dem 5:1 in der Nachspielzeit hatte er zwar etwas Glück, blieb letztlich aber am Ball und setzte so den Schlusspunkt unter eine bärenstarke Leistung.

Raffael (Borussia Mönchengladbach): Im zweiten Abschnitt sorgte Raffael quasi im Alleingang für die Entscheidung. Der Stürmer schlenzte den Ball zunächst unhaltbar für Fährmann ins linke Toreck, ehe er das 3:1 von Julian Korb aus dem Mittelfeld überragend vorbereitete. Schalke bekam den Stürmer in den letzten 20 Minuten gar nicht mehr in den Griff, sowohl Höwedes als auch Matip sahen nach Duellen mit ihm Gelb.

Der 10. Spieltag im Überblick

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