Freitag, 17.10.2014

FC-Vize Schumacher will an Österreicher festhalten

Vorerst Jobgarantie für Stöger in Köln

Peter Stöger muss sich auch bei einer weiteren Niederlage vor dem Spiel des Aufsteigers am Samstag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER) gegen Borussia Dortmund keine Sorge um seinen Job als Trainer beim Bundesligisten 1. FC Köln machen.

Peter Stöger muss sich vorerst keine Sorgen um seinen Job in Köln machen
© getty
Peter Stöger muss sich vorerst keine Sorgen um seinen Job in Köln machen

"Wir wollen am Ende Platz 15 erreichen. Da liegen wir absolut im Soll. Und wir bewerten Peter Stöger nicht anhand von einzelnen Ergebnissen, sondern danach, was er macht, wie er arbeitet und wie er mit dem Material umgeht, das zur Verfügung steht. Und da kann ich nur sagen: Er macht einen richtig guten Job!", sagte Kölns Vizepräsident Toni Schumacher der "Bild"-Zeitung.

Trotz zuletzt drei Niederlagen in Folge und noch keinem Sieg und keinem Tor in bislang drei Heimspielen stehe der österreichische Coach nicht zur Disposition, betonte Schumacher. "Es gibt weder Grund zur Panik, noch klopfen wir uns hier gegenseitig auf die Schultern", sagte der 60-Jährige.

"Auf die Leistung der Mannschaft achten"

Schumacher kennt aber auch die Gesetze im Bundesligageschäft und räumt ein, dass man bei anhaltendem Misserfolg so eine Sichtweise nicht immer durchziehen könne: "Nein, wahrscheinlich nicht immer. Aber die reine Ergebnis-Sichtweise bringt einen erst recht nicht weiter. Man muss darauf achten, wie die Auftritte der Mannschaft sind, und das macht unsere sportliche Leitung sehr gut."

Gegen den BVB kann Stöger bis auf Patrick Helmes aus dem Vollen schöpfen, will sich aber nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren. "Ob Dortmund mit Weltklassespieler A oder Weltklassespieler B antritt, das macht keinen Unterschied", sagte der Kölner Coach recht emotionslos.

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