Mittwoch, 22.01.2014

Vor dem Rückrundenstart am Freitag

Kruse: Favre wäre einer für Bayern

Vor der "Herkulesaufgabe" gegen die Bayern zeigt Max Kruse durchaus Respekt. Im Kampf um einen Platz im WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft sieht er sich dagegen in einer besseren Position.Seinem Trainer erteilt er den verbalen Ritterschlag.

Max Kruse glänzt in dieser Saison bereits wieder mit acht Toren
© getty
Max Kruse glänzt in dieser Saison bereits wieder mit acht Toren

"Klar wird es eine Herkules-Aufgabe, und es muss sehr, sehr viel passen, damit wir Bayern in Verlegenheit bringen können", äußerte sich der Nationalspieler durchaus demütig.

Allerdings ist er überzeugt, dass mit dem eigenen Publikum im Rücken und einer Wiederholung der Leistung aus dem Hinspiel eine Überraschung möglich ist: "Wir haben es taktisch damals hervorragend gemacht, haben uns nicht rauslocken lassen. Wir waren ebenbürtig, aber haben unsere Chancen nicht genutzt."

Überhaupt hat der Angreifer für die Rückrunde große Ziele. Nachdem die Elf vom Niederrhein auf Platz drei überwintert hat, möchte Kruse mit der Mannschaft eine ähnliche Rückrunde hinlegen: "Wenn wir nochmal 33 Punkte holen, wird es zumindest für die Champions-League-Quali reichen, davon bin ich überzeugt."

"Bundestrainer honoriert meine Leistung"

Seinem Coach Lucien Favre würde der 25-Jährige voll und ganz zutrauen, "bei einem Verein wie Bayern oder einem anderen Top-Klub zu arbeiten." Allerdings ist er überzeugt, dass der Schweizer "mit uns noch Großes vorhat."

Auch im Kampf um einen Platz im WM-Kader bleibt er zuversichtlich: "Wenn man seit August immer eingeladen wurde, sagt das schon etwas aus. Ich glaube, dass der Bundestrainer meine Leistung im Klub honoriert."

"Bin am flexibelsten"

Der 25-Jährige, der bislang sechs Länderspiele bestritt, weiß aber auch, dass der Konkurrenzkampf um die 23 WM-Tickets groß ist: "Ich weiß, dass wir 25 bis 30 Spieler haben, die sich Hoffnungen machen. Am Ende fahren nur 23 mit."

Dennoch ist er optimistisch: "Ich bin wohl der Stürmertyp, der am flexibelsten einsetzbar ist. Ich bin kein Klose oder Gomez, die eher kopfballstarke Strafraumstürmer sind. Alles Weitere sollen andere beurteilen."

Max Kruse im Steckbrief


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