Jan Schlaudraff exklusiv, Teil 2

"Enke hatte völlig recht"

Von Interview: Stefan Moser
Donnerstag, 25.09.2008 | 14:09 Uhr
Jan Schlaudraff, Hannover 96
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Im zweiten Teil des SPOX-Interviews spricht Jan Schlaudraff über seine Beziehung zu 96-Coach Dieter Hecking und wagt eine Prognose für das Heimspiel gegen den FC Bayern.

SPOX: Und dann kam Dieter Hecking, den Sie schon aus Aachen kennen und holte Sie nach Hannover?

Schlaudraff: Ich hatte auch während meiner Zeit bei den Bayern immer Kontakt zu Dieter Hecking. Er hat meine Entwicklung verfolgt, ich habe die Entwicklung in Hannover verfolgt. Als für mich dann klar war, dass ich in München keine Perspektive mehr sehe, haben wir uns zusammengesetzt und haben uns recht schnell geeinigt.

SPOX: Wie hat er Sie überzeugt?

Schlaudraff: Der Hauptgrund war, dass ich den Eindruck hatte, dass sich in Hannover etwas bewegt - und ich meinen Teil dazu beitragen kann.

SPOX: Tatsächlich galt Hannover vor der Saison als eines der spannendsten Projekte. Nun stehen unterm Strich drei Niederlagen in fünf Spielen, Platz 14 und das Aus im DFB-Pokal. Was ist passiert? Zu hohe Erwartungen?

Schlaudraff: Im Moment haben wir sicher eine schwierige Phase, aber so etwas gehört zu jeder Entwicklung nun mal dazu. Zwei Jahre lang ging es zuletzt in Hannover ständig bergauf. Und im Moment stecken wir in einer Talsohle. Sicher hängt das auch mit der neuen Situation zusammen, die der Verein durch die Neuzugänge geschaffen hat. So entsteht natürlich Druck - von außen aber auch von innen.

Der Kader von Hannover 96

SPOX: Nach dem Leverkusen-Spiel haben Sie diesen Druck besonders gespürt, als Robert Enke Sie öffentlich kritisierte.

Schlaudraff: Damit hat er ja auch völlig Recht. Das war ein Ballverlust, der mir nie und nimmer passieren darf. Zwar hatte Leverkusen genug Chancen, um uns zweistellig nach Hause zu schicken, aber das erste Tor ging nun mal ganz klar auf meine Kappe. Insofern war die Kritik schon berechtigt.

SPOX: Sie reagieren erstaunlich gelassen...

Schlaudraff: Es nützt ja nichts, da weiter nachzukarten. Er hat seinem Ärger Luft gemacht, das war okay. Ich denke, dass ich damit ganz gut umgehen kann. Ich habe hinterher auch mit ihm darüber gesprochen. Er hat mich herausgepickt, weil es das erste Tor war - und insofern der Anfang vom Ende.

SPOX: Für Sie persönlich steigt dadurch der Druck also nicht noch weiter?

Schlaudraff: Überhaupt nicht. Fakt ist, dass wir gegen Leverkusen völlig chancenlos waren. Und so darf man sich nicht präsentieren. Aber wir haben einfach zu viel Qualität, um unsere jetzige Situation an Einzelnen aufzuhängen. Natürlich erfreut auch mich die sportliche Situation nicht gerade, aber ich spüre sehr wohl die Rückendeckung vom gesamten Verein, merke, dass die Leute hinter mir stehen. Das macht alles natürlich einfacher.

SPOX: Im Gegensatz zur derzeitigen Personalsituation: Hannover hat Schwierigkeiten überhaupt elf gesunde Feldspieler aufzustellen.

Schlaudraff: Das ist schon richtig. Aber nur alles auf die Personalsituation zu schieben wäre auch zu einfach. Es ist schon auch so, dass sich die Neuen noch nicht so einbringen konnten, wie wir uns das selber wünschen. Und die Alten sind noch nicht wieder auf dem Niveau der letzten Saison.So bleibt aus meiner Sicht vor allem das Fußballerische auf der Strecke. Und deshalb stehen wir nicht da, wo wir stehen wollen - und wo wir auch hingehören. Das müssen wir nun schnell wieder gerade biegen.

SPOX: Keine leichte Aufgabe am Samstag - ausgerechnet gegen die Bayern...

Schlaudraff: Einfach wird es bestimmt nicht. Immerhin haben die Bayern nach der 2:5-Klatsche gegen Werder viel gutzumachen. Das macht es nicht einfacher für uns. Und dass sie von den Einzelspielern her die beste Mannschaft haben, darüber muss man nicht groß reden.

SPOX: Wagen Sie dennoch einen optimistischen Tipp?

Schlaudraff: Ich hoffe, wir gewinnen 2:1.

Hier gehts zurück zum ersten Teil des Interviews

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung