Donnerstag, 04.09.2008

Olympia-Zoff

Vincent Kompany muss Strafe zahlen

Weil er zu spät vom olympischen Fußball-Turnier zurück nach Hamburg kam, wurde Vincent Kompany (Steckbrief) von seinem Ex-Klub nun dazu verdonnert, 100.000 Euro Strafe zu zahlen. Und auch auf Kompanys Kritik am Verein reagierte die HSV-Führung.

Fußball, Bundesliga, Kompany, Strafe
© Getty

Das Geld wurde Kompany, der mittlerweile für rund acht Millionen Euro Ablöse zu Manchester City gewechselt ist, bereits von seinem letzten Gehalt bei den Hamburgern abgezogen.

Schon während des Turniers hatte es jede Menge Wirbel um Kompanys Olympia-Teilnahme gegeben. Nach den ersten beiden Vorrundenspielen wollte der 22-Jährige nicht nach Hamburg zurück fliegen, obwohl das der HSV mit dem belgischen Verband noch vor Kompanys Abflug nach China so ausgemacht hatte.

Hoffmann kontert Kompany-Kritik

Als sich der Belgier dann wenig später doch noch dazu überreden ließ, nach Hamburg zurück zu kommen, verpasste er seinen Flieger. Der Grund: Kompany hatte seinen Reisepass im Hotel vergessen.

Das war der Tropfen, der das Fass für den HSV zum Überlaufen brachte. Der gebürtige Kongolese wurde zur höchsten Strafe der Vereinsgeschichte verdonnert.

Auf Kompanys Kritik, er verstehe nichts von Fußball, reagierte HSV-Boss Bernd Hoffmann in der "Bild" unterdessen gelassen: "Es hätte Kompany in den letzten Wochen gut zu Gesicht gestanden, wenn er häufiger mal überlegt hätte, bevor er etwas sagt."

Der Kader des Hamburger SV im Überblick

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