Rechnen auf fränkisch

Von Daniel Börlein
Dienstag, 01.04.2008 | 15:50 Uhr
Club, Kahn, Wolf
© Imago
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München - Nun redet man sich eben selbst stark und macht sich einfach besser, als es sich durch die nackten Zahlen belegen lässt.

"Wer war beim gefühlten Sieg gegen die Bayern der beste Clubberer?", wird derzeit auf der Homepage des 1. FC Nürnberg gefragt. Da "gefühlte" Siege aber keine drei Punkte bringen, stehen die Franken mittlerweile am Tabellenende der Bundesliga.

Während die Konkurrenz aus Duisburg und Cottbus allmählich das Siegen lernt, wartet der Club unter Thomas von Heesen noch immer auf einen Dreier und ist seit dem 9. Dezember 2007 ohne Sieg.

Knackige nächste Aufgaben

Acht Spieltage bleiben noch Zeit, um den Drei-Punkte-Rückstand auf Rang 15 wettzumachen. "Gegen Spitzenteams tun wir uns offensichtlich leichter. Darum bin ich auch sicher, dass wir Erfolge feiern werden", sagte Präsident Michael A. Roth nach dem 1:1 gegen die Bayern.

Würde ja passen, schließlich geht es für den Club in den nächsten drei Partien mit Frankfurt, Wolfsburg und Stuttgart gegen drei der vier besten Rückrundenteams der Liga. Erst danach stehen mit Bielefeld, Dortmund und Duisburg vermeintlich leichtere Gegner auf dem Programm.

Wie viele Punkte reichen?

Allerdings präsentierte sich der FCN auch unter von Heesen bislang kaum verbessert und bricht zudem nach gut einer Stunde kräftemäßig regelmäßig ein.

Zwar macht die tolle Form von Zvjezdan Misimovic und das durchaus respektable Startelf-Debüt von Jacques Abardonado durchaus Hoffnung, doch klar ist: Gelingt nun in den nächsten beiden Begegnungen gegen die Eintracht und Wolfsburg kein Sieg, dürfte der Ofen schon frühzeitig aus sein.

Die Hoffnung bleibt allerdings. "Ich glaube, dass 32 Punkte in diesem Jahr für den Klassenerhalt reichen werden", sagt Duisburgs Tobias Willi. Aber sich daruif verlassen?

SPOX.com hat sich das Restprogramm der Nürnberger mal angeschaut und wagt eine Prognose.

Wie läuft der Abstiegskampf? Selbst nachrechnen und checken, wer die Klasse hält!

27. Spieltag: bei Eintracht Frankfurt

Was spricht für den Club? In der Hinrunde 5:1 gewonnen, im letzten Frühjahr der 4:0-Sieg im DFB-Pokal-Halbfinale: Frankfurt lag dem Club zuletzt. Zudem fällt Koller-Gegenspieler Kyrgiakos verletzt aus.

Was spricht gegen den Club? In Frankfurt geht nichts: Letzter Sieg bei der Eintracht vor 17 Jahren. Noch dazu fehlen Wolf und Engelhardt gelbgesperrt. Wolf-Ersatz Glauber und Abardonado sind zu langsam.

Prognose: Eine weitere Niederlage in Frankfurt. Der Club bleibt bei 20 Punkten stehen.

28. Spieltag: gegen den VfL Wolfsburg

Was spricht für den Club? Fünf Siege bei nur einer Niederlage in den letzten zehn Duellen, der VfL ist ein Lieblingsgegner der Franken, zumal der Club einen Brecher-Typ im Sturm (Dzeko oder Grafite) besser kontrollieren kann.

Was spricht gegen den Club? Wolfsburg hat einen Lauf und ist das beste Team der Rückrunde.

Prognose: Es gibt den ersten Dreier unter von Heesen. 23 Punkte.

29. Spieltag: beim VfB Stuttgart

Was spricht für den Club? Drei Siege in der letzten Saison und die Erinnerung an das gewonnene Pokalfinale gegen die Schwaben, bei denen Mario Gomez nach Muskelfaserriss noch ausfallen könnte.

Was spricht gegen den Club? Keine Chance für Koller gegen Meira und Delpierre wie auch für Misimovic gegen Pardo. Gomez, sollte er dabei sein, spielte schon in der Hinrunde Katz und Maus mit Wolf und Co.

Prognose: Die nächste Niederlage in der Fremde. 23 Punkte.

30. Spieltag: gegen Arminia Bielefeld

Was spricht für den Club? Bielefeld ist ähnlich verunsichert wie der Club, hat auswärts erst einmal gewonnen und ist zudem noch über die Außen verwundbar.

Was spricht gegen Club? Fehlende Kreativität gegen Teams, die sich hinten reinstellen. Fehlende körperliche Frische in Spielen, die umkämpft sind.

Prognose: Nur ein Punkt gegen einen direkten Konkurrenten. 24 Punkte.

31. Spieltag: bei Borussia Dortmund

Was spricht für den Club? Beim BVB ist das Pokalfinale durch, die Saison damit gelaufen. Zudem weiß Koller, wo im Dortmunder Stadion das Tor steht.

Was spricht gegen den Club? Kein Sieg in Dortmund seit über 17 Jahren.

Prognose: Immerhin einen Zähler nimmt der Club aus Westfalen mit. 25 Punkte.

32. Spieltag: gegen MSV Duisburg

Was spricht für den Club? Duisburg ist nicht gefestigt, gab zuletzt gegen Schalke, Rostock und Dortmund eine Führung noch aus der Hand.

Was spricht gegen den Club? Duisburgs Auswärtsstärke: schon vier Siege. Zudem muss der Club das Spiel machen, der MSV kann über die schnellen Außen kontern.

Prognose: Ob 0:0 oder 1:1, mehr ist gegen die Zebras nicht drin. 26 Punkte.

33. Spieltag: bei Hertha BSC Berlin

Was spricht für den Club? Berlin schon in Urlaubsstimmung, zumal den Hertha-Bubis die Erfahrung fehlt und ihre teilweise ungestüme Spielweise Lücken für den Club bringt.

Was spricht gegen den Club? Die Vergangenheit: Kein Sieg bei der Hertha seit 12 Jahren.

Prognose: Es gibt den ersten Auswärtssieg des Jahres. 29 Punkte.

34. Spieltag: gegen Schalke 04

Was spricht für den Club? Schalke schenkt ab, falls die Saison schon gelaufen ist. Zum Saisonfinale wird das easy-Credit-Stadion nochmal beben.

Was spricht gegen den Club? Keine Chance für die Sturmreihe gegen Bordon und Co., vor allem wenn Schalke am letzten Spieltag noch um die Champions League kämpft.

Prognose: Am letzten Spieltag ist alles möglich - und zwar ein Sieg gegen Schalke.

Fazit: Der Club packt den Klassenerhalt am letzten Spieltag. Allerdings nur, wenn in den nächsten beiden Partien ein Sieg gelingt. Mit 32 Punkte bleibt Nürnberg auf Platz 15 und damit drin. Und Tobias Willi behält Recht.

Wie läuft der Abstiegskampf? Selbst nachrechnen und checken, wer die Klasse hält!

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