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NFL: Fragen und Antworten zum Saisonstart 2021

Er ist der spannendste Rookie: Kyle Pitts.

Es ist soweit - die neue Saison der NFL öffnet ihre Tore. Zum Einstieg beantwortet SPOX die wichtigsten Fragen zum Saisonbeginn.

NFL: Was sind die Top-Storylines zum Saisonstart?

NFL: Sehen wir einen Repeat der Tampa Bay Buccaneers?

Seit den Jahren 2003 und 2004 hat es kein Team mehr geschafft, zwei Super Bowls hintereinander zu gewinnen. Die Tampa Bay Buccaneers können also in dieser Spielzeit Historisches schaffen.

Und da sie alle ihre Starter sowie zahlreiche Leistungsträger aus dem Vorjahr behalten haben, sind sie zumindest mal nicht schlechter aufgestellt als zuletzt. Mehr noch: Mit Tom Brady haben sie nach wie vor den bestmöglichen Quarterback, wenn es darum geht, Super Bowls zu gewinnen. Der Titel in Super Bowl LV im vergangenen Februar war bereits sein siebter - mehr als jede Franchise in der NFL.

Und: Brady war es auch, der mit den New England Patriots 2003 und 2004 zwei Titel in Serie gewann.

Was ebenfalls für die Bucs spricht, ist die Tatsache, dass dieses Jahr nicht mit anfänglichen Abstimmungsproblemen zwischen Brady und seinen Mitspielern zu rechnen ist - man kennt sich mittlerweile und ist eingespielt. Dass Skandal-Receiver Antonio Brown dieses Mal von Saisonbeginn an dabei ist, dürfte dieser Offense überdies noch mehr Feuerpower geben.

Die Voraussetzungen sind also gut für einen Repeat. Schwierig bleibt es trotzdem, denn in der stets ausgeglichenen NFL werden Fehler sehr schnell bestraft.

NFL: Last Dance in Green Bay?

Im Frühjahr und Sommer begleitete uns das Theater zwischen Quarterback Aaron Rodgers und dem Front Office der Packers. Es krachte besonders zwischen Rodgers und General Manager Brian Gutekunst, der Rodgers für dessen Geschmack nicht umfassend genug in Personalentscheidungen einbezogen hatte. Speziell der Erstrundenpick für QB Jordan Love im Jahr 2020 soll Rodgers besonders gestört haben, zumal er sich einen Wide Receiver gewünscht hatte.

Das alles führte zunächst mal zu einer kurzfristigen Einigung darüber, dass Rodgers nun doch in dieser Saison für Green Bay auflaufen wird. Alles darüber hinaus hängt jedoch in der Schwebe.

Beide Seiten verständigten sich auf eine Vertragsanpassung für diese Saison, die zur Folge hatte, dass sich Rodgers' Vertrag nun bereits 2023 auflöst, sodass 2022 sein letztes Jahr sein könnte. Basierend auf den Querelen in diesem Jahr, könnte es aber bereits im kommenden Frühjahr zur vorzeitigen Trennung per Trade kommen.

Und damit nicht genug, denn den Packers droht auch der Abgang von Superstar-Wide-Receiver Davante Adams, dessen Vertrag am Ende dieser Spielzeit ausläuft. Sowohl Rodgers als auch Adams posteten vor einigen Wochen fast zeitgleich ein Bild auf ihren Social-Kanälen von Michael Jordan und Scottie Pippen, das an die erfolgreiche ESPN-Doku "The Last Dance" erinnert. War dies eine Botschaft, dass beide damit rechnen, nach dieser Saison in Green Bay abzutreten? Wenn ja, ginge in Wisconsin eine Ära zu Ende, die so schnell keine Fortsetzung sehen würde.

Urban Meyer in der NFL

Mit Urban Meyer haben die Jacksonville Jaguars einen äußerst erfolgreichen Coach aus dem College-Bereich in die NFL geholt. Speziell mit Florida und Ohio State prägte er ganze Ären und wurde dreimal nationaler Meister. Doch die NFL ist für den 57-Jährigen absolutes Neuland.

Meyer versteht es, junge Leute zu führen und zu motivieren. Doch die NFL ist ein anderes Kaliber. Mit großen Reden und Begeisterung allein wird man die meisten NFL-Spieler nicht erreichen. Die große Frage ist daher, inwieweit es Meyer gelingt, sich anzupassen an die neuen Umstände.

Kommt er mit Profis genauso gut klar wie mit Studenten, deren großer Traum es ist, irgendwann selbst Profi zu werden? Der Übergang vom College- zum NFL-Coach kann gelingen, aber auch grandios schiefgehen. Aus dem Camp der Jaguars jedenfalls waren schon Stimmen zu hören, die davon sprachen, dass Meyers Methoden schnell eintönig wirken. Das muss nichts heißen, lässt aber schon früh aufhorchen.

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