Cookie-Einstellungen
Suche...
NFL

NFL Preseason Week 1 Roundup: Cousins-Debüt stark - Lynch ausgepfiffen

Von SPOX
Kirk Cousins gab sein Debüt für die Minnesota Vikings.
© getty

Den gesamten Preseason-Spielplan inklusive aller DAZN-Übertragungen gibt es hier im Überblick.

Cincinnati Bengals (1-0) - Chicago Bears (0-2)

Ergebnis: 30:27 (14:7, 9:7, 0:6, 7:7) BOXSCORE

  • Ein starker Andy Dalton wusste beim ersten Auftritt der neu-designten Offense der Bengals zu überzeugen. Cincinnati zeigte eine weitaus variablere Offense und deutete überraschend viel aus dem neuen Playbook an. Selbst ein Fake Punt wurde gecalled und hervorragend umgesetzt. Bei den Bengals hofft man in dieser Saison auf die Explosion von Joe Mixon und John Ross. Während Mixon bei wenig Snaps überzeugte sicherte sich Ross nur einen der fünf Pässe in seine Richtung und verantwortete eine Interception, als er auf seiner Route wegrutschte.
  • Moritz Böhringer kam bei den Bengals zwar zum Einsatz. Den einzigen Pass, der in seine Richtung flog konnte er aber nicht festmachen.
  • Die Bears bleiben auch beim zweiten Auftritt ohne Erfolg, während das Ergebnis jedoch zweitrangig ist, kann Wideout Kevin White weiterhin keine Aktien für sich sammeln. White lief Routes unsauber, schaffte keine Seperation zu den Verteidigern und zeigte keine gute Körpersprache. Auch Quarterback Mitch Trubisky wusste bei seinem einzigen Drive des Tages nicht zu überzeugen.

Jacksonville Jaguars (0-1) - New Orleans Saints (1-0)

Ergebnis: 20:24 (7:3, 6:7, 7:0, 0:14) BOXSCORE

  • Die Jaguars verzichteten beim Preseason-Auftakt auf einige Starter. Blake Bortles allerdings musste ran und wusste von sich zu überzeugen. Ganz im Sinne der Jaguars nämlich begannen die Hausherren die Partie mit einem 79-Yard-Drive, der über sieben Minuten Spielzeit andauerte. Bortles zeigte sich dabei ruhig und genau im Passspiel sowie beim Lauf in die Endzone für einen frühen Score. Leonard Fournette lief fünfmal für insgesamt 24 Yards und Dede Westbrook war das Number-1-Target mit 5 Wurfversuchen in seine Richtung.
  • Bei den Saints verbrachte nicht nur Drew Brees das gesamte Spiel an der Seitenlinie sondern auch First-Round-Pick Marcus Davenport. So rückte der Kampf um Brees' Backup-Spot in den Fokus. Taysom Hill überzeugte hierbei gerade durch seine starke Beinarbeit, die er immer wieder aufgrund einer schwachen Leistung der Reservisten der O-Line unter Beweis stellen musste. Aber auch im Passing Game wirkte Hill sicher und brachte 8 seiner 9 Pässe für 72 Yards an den Mann. Tom Savage spielte hingegen im ersten Spielabschnitt und brachte 10 von 14 Pässen an.

Miami Dolphins (0-1) - Tampa Bay Buccaneers (1-0)

Ergebnis: 24:26 (3:6, 7:10, 6:7, 8:3) BOXSCORE

  • Die Dolphins haben ihren Quarterback zurück. Nach der verpassten Saison 2017 kehrte Ryan Tannehill zum ersten Mal in einem NFL-Spiel zurück und sah einen Drive auf dem Grün. 4 seiner 6 Passversuche gingen an den Mann. Weitaus größere Spielanteile erhielt derweil Brock Osweiler. Der Ex-Bronco und -Texan wusste aber trotz extensiver Spielzeit und 21 Passversuchen nicht zu überzeugen.
  • Im Kampf um den Running-Back-Spot erhielt Kalen Ballage die meisten Carries. Ballage hatte einige sehr gute Runs, bei denen erst sicher geglaubten Tackles ausweichen und dann seinen Speed in Szene setzen konnte. Ballage lief zehnmal und fing drei Pässe für insgesamt 60 Yards während Kenyan Drake nur drei Carries sah.
  • Bei den Bucs startete wie zu erwarten der Starter in Week 1, Ryan Fitzpatrick. Die Bucs-Offense wirkte von der ersten Minute an determiniert und akkurat. Zwar trieb Fitzpatrick Head Coach Dirk Koetter wohl mehrmals bei Scrambles in den Wahnsinn, bei denen er mit dem Kopf voraus zu Boden ging, doch zeigte der Veteran insgesamt eine sehr ordentliche Vorstellung. Dies gilt es auch über Jameis Winston und Ryan Griffin zu sagen. Die Bucs-Offense überquerte 399 Yards.
  • Auf der defensiven Seite spielte die Bucs viele Snaps mit Vernon Hargreaves im Slot oder auf Nickel. Ein Bild, das sich voraussichtlich durchsetzen wird während Ryan Smith Outside-Cornerback spielt und um den Pkatz neben Brent Grimes mit zwei Rookies streiten wird. Zusammengezuckt dürften Bucs-Fans wieder einmal in Sachen Kicking sein. Neuzugang Chandler Catanzaro setzte gleich den ersten PAT-Versuch daneben.

Philadelphia Eagles (0-1) - Pittsburgh Steelers (1-0)

Ergebnis: 14:31 (0:7, 14:15, 0:6, 0:3) BOXSCORE

  • Auch der Super-Bowl-Champion startete Donnerstag-Nacht in die neue Saison und sowohl Carson Wentz als auch Nick Foles verbrachten das gesamte Spiel auf der Bank. Nate Sudfeld bekam den Start und warf zwei Touchdown-Pässe sowie zwei Picks.
  • Bei den Steelers teilten Josh Dobbs und Rookie Mason Rudolph den größten Workload auf. Dobbs fand JuJu Smith Schuster für einen spektakulären 71-Yard-Touchdown. Rudolph komplettierte 7 seiner 12 Passversuche und stellte Head Coach Mike Tomlin zufrieden.
  • Für Diskussionen sorgten wieder einmal Hymnen-Proteste. Während Malcolm Jenkins während der National-Hymne aufs Knie ging blieben einige der Eagles-Spieler in der Kabine. Aktuell ist die neue Hymnen-Regelung der NFL außer Kraft.

Buffalo Bills (0-1) - Carolina Panthers (1-0)

Ergebnis: 23:28 (7:7, 10:0, 0:7, 6:14) BOXSCORE

  • Eigentlich hätten alle Augen auf das Debüt von Bills-Quarterback Josh Allen gerichtet sein müssen, doch ein Ereignis vor dem Spiel sorgte bereits für große Aufmerksamkeit. Hier nämlich ging Cam Newton auf seinen Ex-Teamkameraden Kelvin Benjamin zu um ihn wegen seiner kontroversen Aussagen im Hinblick auf sein Ex-Team zu konfrontieren, doch hatte der Receiver wenig Interesse an einer Unterhaltung.
  • Beide allerdings ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Benjamin fing gleich beim ersten Drive vier Pässe für 59 Yards und einen Touchdown aus der Hand von Nathan Peterman. Newton antwortete mit einer guten Leistung und 6 von 9 erfolgreichen Pässen für 84 Yards.
  • Rookie Allen übernahm das Zepter Under Center bei den Bills im zweiten Durchgang. Hier stellte er ein ums andere Mal seinen starken Arm unter Beweis. Immer wieder allerdings auch starke Ungenauigkeiten. Allen warf einen enorm harten Touchdown-Pass in ein engen Fenster zu Ray-Ray McCloud. Dieser hätte gut und gerne aber auch verteidigt werden können.

Baltimore Ravens (2-0) - Los Angeles Rams (0-1)

Ergebnis: 33:7 (17:0, 6:0, 3:0, 7:7) BOXSCORE

  • Joe Flacco spielte nur eine einzige Serie und doch war es genug für ihn, um zu zeigen, warum es keine Diskussion darüber geben sollte, dass er die Nummer Eins in Baltimore ist. Zumindest in dieser Saison. Flacco spielte einen einzigen Drive, wirkte dabei sehr souverän und schloss ihn mit einem Touchdown-Pass ab. Flacco trotze einem Second-and-25 mit einem 30-Yard-Pass zu Newcomer Michael Crabtree.
  • Auch die Kontrahenten Robert Griffin und Lamar Jackson machten einen positiven Eindruck. Griffin beendete das Spiel nach von 5 von 7 erfolgreichen Passversuchen und einem Tocuhdown während Rookie Lamar Jackson (7/18, 119 YDS, TD-Run) gerade bei Scrambles mit mehr Selbstbewusstsein auftrat als noch vor einer Woche.
  • Die Rams schonten Jared Goff und Todd Gurley während sich Aaron Donald weiterhin im Streik befindet. Mit Sean Mannion auf Quarterback und Malcolm Brown hinter ihm sprangen in der ersten Halbzeit nicht mehr als 45 Offensive-Yards und drei First Downs heraus.

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung