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NBA

NBA: Clippers-Comeback mit starkem Isaiah Hartenstein bleibt ungekrönt - Bulls weiter makellos - Blazers schießen Suns aus der Halle

Von Philipp Jakob
Isaiah Hartenstein und die L.A. Clippers haben trotz einer späten Aufholjagd den ersten Saisonsieg verpasst.

Die L.A. Clippers haben trotz einer späten Aufholjagd den ersten Saisonsieg knapp verpasst. Paul George nimmt dabei sein Team auf den Rücken, doch auch Isaiah Hartenstein weiß zu überzeugen - Memphis behält aber die Oberhand. Die Bulls bleiben weiter ungeschlagen, Portland schießt die Suns aus der Halle.

Cleveland Cavaliers (1-2) - Atlanta Hawks (1-1) 101:95 (BOXSCORE)

  • Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt mit dem ersten Sieg für die Cavs, dank eines guten Zusammenspiels zwischen Jung und Alt. Rookie Evan Mobley lieferte mit 17 Punkten, 11 Rebounds und 4 Blocks einen weiteren starken Auftritt ab, Topscorer der Hausherren war aber Veteran Ricky Rubio, der sein Team mit 23 Zählern sowie 8 Assists anführte.
  • Die Cavs drehten die Partie mithilfe eines 21:0-Laufs im dritten Viertel, zu dem der Nr.3-Pick 7 Zähler beisteuerte, und gaben die Führung trotz eines späten Comeback-Versuchs der Gäste nicht mehr her. Das wiederum hatte Cleveland dem spanischen Point Guard zu verdanken, der sich in der Crunchtime zu FIBA-Rubio transformierte und mit 8 wichtigen Zählern den Sieg sicherte.
  • Für die entscheidenden Freiwürfe sorgte letztlich Lauri Markkanen, der jedoch nur 3/15 aus dem Feld traf und damit genau wie Collin Sexton (5/14 FG) oder Kevin Love von der Bank auf 12 Zähler kam. Jarrett Allen legte ein Double-Double auf (11 und 14 Rebounds).
  • Gegen Wurfprobleme war an diesem Abend auch Trae Young auf Seiten der Hawks nicht gefeit. Mit 24 Punkten avancierte er zwar zum besten Scorer seiner Farben, allerdings fielen nur 8/22 aus dem Feld und 1/6 von Downtown. Cam Reddish erzielte 19 Punkte von der Bank, ansonsten blieben die meisten Hawks-Akteure aber blass. "[Die Cavs] haben härter gearbeitet und waren in der zweiten Halbzeit aggressiver", lautete entsprechend das Fazit von Hawks-Coach Nate McMillan.

Indiana Pacers (1-2) - Miami Heat (1-1) 102:91 OT (BOXSCORE)

  • 123 gegnerische Punkte in Spiel 1, 135 gegnerische Punkte in Spiel 2 - gegen die Heat zeigte sich die Pacers-Defense nun stark verbessert, was der entscheidende Faktor im Spiel war. Zwar glänzte Indiana selbst nicht unbedingt in der Offense (39,2 Prozent FG), dafür vernagelten die Hausherren den eigenen Korb (MIA: 38,5 Prozent FG) und dominierten die Overtime mit 16:5.
  • "Das war eher Pacers-Basketball. Nicht unbedingt die ganzen Fehlwürfe, aber das Schuften in der Defense", freute sich Malcolm Brogdon, der 18 Punkte (5/19 FG) und 14 Rebounds auflegte. Die meisten Pacers-Punkte sammelte Rookie Chris Duarte (19, 6/21 FG), Domantas Sabonis (17 und 12 Rebounds), Oshae Brissett (18) und Jeremy Lamb (12) kamen ebenfalls auf eine zweistellige Punkteausbeute.
  • Bei den Heat sorgte in erster Linie Tyler Herro für Furore, der sich in den Geschichtsbüchern verewigte. Noch nie legte ein Spieler in der Franchise-Historie von der Bank kommend 30 Punkte und 10 Rebounds auf. Herro war es auch, der mit einem Clutch-Dreier in der finalen Minute der regulären Spielzeit den Ausgleich besorgte. Anschließend ließen beide Teams mehrere Chancen zur Führung liegen und es ging in die Verlängerung.
  • In der Overtime übernahm Indiana schnell die Kontrolle und machte den Deckel auf den ersten Saisonsieg. Miami traf in den Extra-5-Minuten nur noch 2 der 7 Versuche aus dem Feld. Auch die Stars wie Jimmy Butler (19, 7/22 FG) oder Bam Adebayo (17 und 16 Rebounds, 6/15 FG), fanden nie in ihren Rhythmus. Kyle Lowry verpasste die Partie aufgrund einer Knöchelverletzung.

Toronto Raptors (1-2) - Dallas Mavericks (1-1) 95:103 (SPIELBERICHT)

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