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NBA

NBA: Dallas Mavericks holen trotz Horrorstart ersten Saisonsieg - Doncic und Hardaway Jr. laufen spät heiß

Luka Doncic und die Dallas Mavericks haben sich in Toronto den ersten Saisonsieg gesichert.

Die Dallas Mavericks haben in Toronto den ersten Sieg in der Saison 2021/22 gefeiert. Die Mavs trotzten einem Horrorstart, erst in der zweiten Halbzeit liefen Luka Doncic und Tim Hardaway Jr. heiß. Letzterer brachte Dallas schließlich auf die Siegerstraße.

Toronto Raptors (1-2) - Dallas Mavericks (1-1) 95:103 (BOXSCORE)

Zur Halbzeit stand Tim Hardaway Jr. bei gerade einmal 3 Punkten, die Mavs hatten eine Feldwurfquote von mageren 32 Prozent vorzuweisen und lagen im Hintertreffen. Dann präsentierte sich die Defense aber verbessert und gleichzeitig begannen die Würfe zu fallen. Luka Doncic brachte Dallas im dritten Viertel erstmals in Front, im Schlussabschnitt war dann das Feuerwerk von Hardaway Jr. zu viel für die Raptors.

Der Shooting Guard markierte allein im vierten Durchgang 13 Zähler und beendete die Partie mit 25 Punkten (9/16 FG und 7/11 Dreier). Doncic kratzte an einem Triple-Double (27 Punkte, 12 Assists und 9 Rebounds bei 11/24 FG und 2/10 Dreier), Kristaps Porzingis kam trotz Wurfproblemen auf 18 Zähler (7/20 FG, 2/9 Dreier, dazu 10 Rebounds und 4 Blocks). Maxi Kleber steuerte von der Bank 5 Punkte und 5 Rebounds bei.

"Wir wurden in Atlanta getestet und haben nicht gut reagiert. Heute haben die Jungs eine gute Antwort geliefert", zeigte sich Head Coach Jason Kidd zufrieden. Doncic sah die verbesserte Verteidigung als Erfolgsfaktor: "Unsere Defense war in der ersten Hälfte nicht die beste. Wir haben in der zweiten Halbzeit zugelegt und haben zusammen gekämpft, nicht so wie im ersten Spiel. Das war der Schlüssel."

Bester Mann bei den Hausherren war O.G. Anunoby mit 23 Punkten, aufgrund von Foulproblemen war er in der zweiten Halbzeit aber kaum mehr ein Faktor (5 Fouls, nur 3 Zähler nach dem Seitenwechsel). Fred VanVleet erzielte 20 Punkte, Rookie Scottie Barnes legte 17 und 8 Rebounds bei ebenfalls 5 Fouls auf. Isaac Bonga durfte 3 Minuten ran und sammelte einen Steal und einen Abpraller.

Kidd vertraute auf dieselbe Starting Five wie beim verpatzten Saisonstart gegen die Hawks, neben Doncic, Hardaway Jr. und Porzingis komplettierten also Dorian Finney-Smith und Dwight Powell die erste Fünf. Dallas erwischte allerdings einen Horrorstart.

Dallas mit Horrorstart - Doncic & Hardaway Jr. laufen spät heiß

Die Offense kam anfangs überhaupt nicht in Tritt, nur einer der ersten 10 Feldwurfversuche landete im Korb. Deutlich besser lief es bei den Kanadiern, die dank Anunoby einen 16:2-Start hinlegten. Im ersten Viertel profitierte Dallas von guter Aktivität am offensiven Brett (6 Offensiv-Rebounds), außerhalb der Zone strahlten die Mavs aber keinerlei Gefahr aus. Toronto lag mit 25:18 in Front.

Nach einer Minute im zweiten Durchgang markierte Porzingis endlich den ersten Treffer von Downtown für die Texaner, die zuvor alle acht Versuche daneben gesetzt hatten. Doch auf der anderen Seite blieb Anunoby heiß, Mitte des Viertels stand er bereits bei 20 Zählern und die Raptors bei +11. Aufgrund von Foulproblemen mussten er und Barnes aber früh auf die Bank, was der Raptors-Offense nicht guttat. Bis zur Halbzeitpause verkürzte Dallas auf 45:51.

Nach dem Seitenwechsel schraubte Dallas die katastrophale Feldwurfquote aus der ersten Halbzeit (31,9 Prozent) nach oben. Doncic (12 Punkte im dritten Viertel) kam nun besser in Fahrt, Mitte des Abschnitts sicherte er den Mavs per Dreier die erste Führung des Abends. Dallas nutzte einen 15:2-Lauf, um sich einen leichten Vorteil zu verschaffen.

Dallas ging mit +2 in den Schlussabschnitt, dann fing Hardaway Jr. Feuer. Zwei Triples in Folge plus ein weiterer Jumper brachten die Gäste etwas weg, sein Baseline-Dunk erhöhte den Vorsprung wenig später auf +10 - und als wäre all das noch nicht genug, ließ der 29-Jährige einen weiteren Triple folgen.

Auch Kleber stieg in den Dreier-Spaß mit ein und baute die Führung knapp fünf Minuten vor dem Ende auf 16 Zähler aus. Das war letztlich zu viel für die Hausherren, die sich in den Schlussminuten aber noch tapfer wehrten.

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