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NBA

NBA: Russell Westbrook schwächelt bei nächster Wizards-Pleite - Gordon Hayward versenkt die Magic per Gamewinner

Von SPOX
Russell Westbrook und die Wizards haben nach langer Zwangspause wieder gespielt - und verloren.

Die Wizards dürfen endlich wieder ran, verlieren aber umgehend, auch weil Russell Westbrook schwach spielt. Die Blazers schlagen die Knicks am Ende knapp.

San Antonio Spurs (9-8) - Washington Wizards (3-9) 121:101

  • Nach zwei Wochen Pause waren endlich auch die Washington Wizards mal wieder im Einsatz, doch Besserung im Vergleich zum Saisonstart trat nicht ein. Die Defense war weiterhin porös, San Antonio traf die Hälfte seiner Würfe und auch fast 50 Prozent aus der Distanz (15/31). Topscorer war Sixth Man Patty Mills mit 21 Punkten und einem überragenden Plus-Minus-Wert von +29.
  • Allerdings: Die Wizards waren weiter ersatzgeschwächt, insgesamt fehlten noch immer sechs Spieler, die sich im Corona-Protokoll befinden: Moritz Wagner, Deni Avdija, Davis Bertans, Troy Brown Jr., Rui Hachimura und Ish Smith. Mit von der Partie war aber Russell Westbrook, der zuletzt wieder Probleme mit seinem Quadrizeps hatte. Sein Spiel war jedoch bedenklich, in 25 Minuten kam der frühere MVP auf 9 Zähler (3/11 FG), 8 Rebounds und 6 Assists.
  • Zur Pause war die Partie noch ausgeglichen, erst im vierten Viertel sorgten die Gastgeber für klare Verhältnisse. San Antonio bestrafte die schwache Transition-Defense der Gäste, alleine in den letzten zwölf Minuten verbuchten die Texaner 11 Punkte im Fastbreak. Sieben Spieler punkteten zweistellig, darunter auch Nr.11-Pick Devin Vassell (14, 4/6 Dreier) und Dejounte Murray (11, 11 Rebounds, 10 Assists), der ein Triple-Double verbuchte. Lonnie Walker IV erzielte 16 Punkte.
  • Bei den Gästen war Bradley Beal (31, 13/29 FG) mal wieder der Go-to-Scorer, danach produzierten aber nur noch Jerome Robinson (16) und der kürzlich verpflichtete Alex Len (11). Isaac Bonga durfte starten und spielte knapp 33 Minuten, was er für 7 Zähler (3/10 FG), 7 Rebounds und 1 Block nutzte.

Milwaukee Bucks (10-6) - Atlanta Hawks (8-8) 129:115

  • Ohne Trae Young (Rückenprobleme) und Clint Capela (Hand) fehlten den Hawks kurzfristig gleich zwei ihrer besten Spieler, sodass die Siegesserie von drei Spielen riss. Giannis Antetokounmpo (27 Punkte, 14 Rebounds, 8 Assists) kratzte an einem Triple-Double und sorgte dafür, dass die Gäste nicht doch noch ein spätes Comeback hinlegen würden.
  • Nachdem die Bucks mit 24 Punkten im zweiten Viertel führten, ließen die Gastgeber nach der Pause nach und Atlanta machte es noch einmal etwas spannend. Am Ende hatten die Bucks aber zu viele Waffen, Milwaukee traf 55 Prozent aus dem Feld. Neben dem MVP wussten auch Khris Middleton (19, 8 Rebounds, 7 Assists) und Bobby Portis (21) zu überzeugen, Jrue Holiday erzielte 7 seiner 15 Zähler im vierten Viertel.
  • Für Atlanta gab aufgrund der Abwesenheit von Young Rajon Rondo sein Debüt in der Starting Five, blieb aber mit je 7 Zähler und Assists eher blass. Überragend war hingegen das Duo bestehend aus De'Andre Hunter (33, 13/21 FG) und John Collins (30, 6/9 Dreier), das die Gäste beinahe im Alleingang im Spiel hielt. Danilo Gallinari steuerte 17 Punkte von der Bank bei.
  • Das Problem blieb aber die Defense. Milwaukee erzielte doppelt so viele Punkte in der Zone (60:30) und dominierte auch die Rebounds (51:38), wenig verwunderlich, da Atlanta mit Ausnahme von Rookie Onyeka Okongwu keinen weiteren echten Center aufbot.

Hier geht es zu den Highlights der Partie zwischen den Bucks und Hawks.

Portland Trail Blazers (9-6) - New York Knicks (8-10) 119:116

  • Die Knicks geben unter Tom Thibodeau nicht auf und in Portland hätte New York beinahe noch ein Comeback geschafft. Rookie Immanuel Quickley stand dabei stellvertretend für das Team, der 25. Pick legte im vierten Viertel 21 seiner 31 Punkte (9/18 FG, dazu 4 Assists) auf und sorgte dafür, dass die Gäste 16 Sekunden vor dem Ende plötzlich auf 3 Zähler dran waren.
  • Danach brachten es die Blazers aber von der Linie nach Hause, unter anderem weil Damian Lillard keine Nerven zeigte. Der Point Guard machte sein vielleicht bestes Spiel der Saison und legte 39 Punkte (11/17 FG, 11/11 FT) auf, dazu kamen Highlights wie dieser Bank-Floater über die ausgestreckten Arme von Knicks-Center Mitchell Robinson.
  • Früh im dritten Viertel führten die Gastgeber noch mit 25 Zählern, vornehmlich weil es aus der Distanz gut lief. Neben Lillard hatten auch Gary Trent Jr. (11) und Anfernee Simons (16, 4/6 Dreier) ausreichend Zielwasser getrunken, in Halbzeit zwei ließen die Blazers dann aber nach und das Spiel etwas aus den Händen gleiten.
  • Auf Seiten der Knicks wussten neben Quickley auch Alec Burks (18, 6/9 FG) und Julius Randle (25, 7/18 FG, 7 Rebounds, 5 Assists) zu überzeugen, während Nr.8-Pick Obi Toppin (4, 2/5 FG, 3 Rebounds) weiterhin auf der Suche nach seiner Rolle ist.

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