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NBA

NBA: Chris Paul hievt Phoenix Suns auf Platz eins im Westen - Los Angeles Lakers mit starkem Endspurt in San Antonio

Von SPOX
Chris Paul traf für die Phoenix Suns den entscheidenden Wurf.

Der Bann ist für die Wizards gebrochen. Im sechsten Spiel gibt es endlich ein Erfolgserlebnis. Die Los Angeles Lakers behalten in einem engen Spiel in San Antonio die Nerven.

Milwaukee Bucks (3-3) - Chicago Bulls (2-4) 126:96

  • Man kann nicht 72-mal gegen die Wizards spielen. Diese Feststellung mussten die Bulls in Milwaukee machen, nachdem Chicago zuletzt beide Spiele in Washington gewann. Stattdessen waren die Bulls gegen die Bucks chancenlos, auch weil Giannis Antetokoumpo mit 29 Punkten (9/19 FG, 10/18 FT), 12 Rebounds und 8 Assists nicht zu stoppen war.
  • Der Grieche war für die Bulls aber nicht das einzige Problem. Nach den 29 Dreiern vor einigen Tagen gegen Miami legten die Bucks 22 Triples bei gerade einmal 45 Versuchen nach. Bryn Forbes (18) versenkte vier davon, vier weitere Akteure trafen immerhin drei Distanzwürfe. Khris Middleton (14, 6/10 FG) und Jrue Holiday (11, 4/9) verlebten einen gemütlichen Abend.
  • Chicago musste mit Lauri Markkanen, Ryan Arcidiacano, Tomas Satoransky und Chandler Hutchison weiter auf vier Spieler verzichten, letzterer wurde positiv auf COVID-19 getestet. So oder so: Chicago war chancenlos, nicht zuletzt wegen 21 Ballverlusten und einer Trefferquote aus der Distanz von 23 Prozent (6/26).
  • Bester Scorer war noch Zach LaVine (16), doch auch der Shooting Guard konnte nicht verhindern, dass die Bucks zum elften Mal in Folge die Bulls schlugen.

Minnesota Timberwolves (2-3) - Washington Wizards (1-5) 109:130

  • Erster Sieg für die Wizards in dieser Saison und diesen gab es, obwohl Russell Westbrook in diesem Back-to-Back geschont wurde. Stattdessen war es Bradley Beal, der mit 31 Punkten (12/20 FG) und 7 Assists in nur 28 Minuten die offensive Last schulterte. Der Shooting Guard sorgte dafür, dass beide Teams frühzeitig die Bänke leerten.
  • Die Gäste erspielten sich schnell eine zweistellige Führung, doch Minnesota kam durch den guten Jake Layman (12) bis zur Pause wieder auf 3 Zähler heran. Zwölf Spielminuten später war die Sache aber gelaufen, die Wizards gewannen den dritten Abschnitt mit 40:14. Die Wolves trafen nur 5 ihrer 19 Würfe, Washington ließ es dagegen Dreier regnen, unter anderem auch durch Nr.8-Pick Deni Avdija (11, 3/5 Dreier, 7 Rebounds, 3 Steals).
  • Gleich acht Spieler erzielten mindestens 11 Punkte für Washington. Isaac Bonga gehörte nicht dazu, der 21-Jährige kam erst in den letzten fünf Minuten zum Einsatz und vergab seinen einzigen Wurf. Moritz Wagner wurde dagegen als einziger verfügbarer Spieler nicht eingesetzt.
  • Minnesota mussten neben Karl-Anthony Towns auch auf Josh Okogie verzichten. Malik Beasley sammelte 21 Punkte, Nr.1-Pick Anthony Edwards legte 17 Zähler (7/16 FG) als Sixth Man auf. Als Team standen für Minnesota mehr Turnover als Assists im Boxscore (20:17), D'Angelo Russell (14, 6/16 FG, 3 Assists, 5 Turnover) half dabei fleißig mit.

San Antonio Spurs (2-3) - Los Angeles Lakers (4-2) 103:109

  • Auch im zweiten Versuch binnen drei Tagen konnten die Spurs den amtierenden Champion nicht schlagen. Anthony Davis erzielte 34 Punkte (13/26 FG), 11 Rebounds und 5 Assists, LeBron James (26, 8/22, 11 Boards, 10 Assists) kam auf ein Triple-Double und sicherte mit einem Korbleger spät den knappen Sieg. Es war Triple-Double Nummer 22 für LeBron bei den Lakers, damit zog der King mit Kobe Bryant gleich. Vor ihm liegen nur noch Elgin Baylor (24) und Magic Johnson (138).
  • Die Spurs entpuppten sich auch ohne LaMarcus Aldridge (Knie) als unangenehmer Gegner, auch weil Guard Derrick White (9) nach einer Zehen-OP endlich sein Saison-Debüt feiern konnte. Keldon Johnson legte mit 26 Punkten (7/11 FG, 5/9 Dreier, 10 Rebounds) einen neuen Karriere-Bestwert auf, DeMar DeRozan steuerte 23 Zähler und 7 Assists bei.
  • In der entscheidenden Phase stockte aber die Offense der Spurs, im vierten Viertel brachten die Gastgeber nur noch 18 Zähler aufs Scoreboard. Die letzten Punkte der Spurs erzielte Rudy Gay (15), da waren aber noch 2:34 Minuten auf der Uhr. Stattdessen beendeten die Lakers das Spiel mit einem 9:0-Lauf.
  • Kyle Kuzma (11) bescherte den Gästen per Tip-In 54 Sekunden vor Schluss die 105:103-Führung, danach scorte LeBron aus dem Post mit Leichtigkeit, nachdem White das Offensiv-Foul ziehen wollte. Dennis Schröder kam auf 15 Punkte (6/15 FG) und 3 Assists in 33 Minuten, steuerte im Schlussabschnitt aber auch zwei wichtige Dreier zum Sieg bei.

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