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NBA

NBA: Philadelphia 76ers unterliegen mit nur 7 Spielern Denver deutlich - Nikola Jokic verpasst nächstes Triple-Double

Von SPOX
Tyrese Maxey legte gegen Denver ein neues Career High auf.

Die Denver Nuggets haben gegen dezimierte Philadelphia 76ers souverän mit 115:103 gewonnen (hier geht es zu den Highlights). Bis kurz vor dem Tip-Off war nicht klar, ob gespielt werden könne. Die Sixers hätten nichts gegen einen Absage gehabt, wie Head Coach Doc Rivers zugab.

Philadelphia 76ers (7-3) - Denver Nuggets (4-5) 103:115

"Ich glaube nicht, dass wir spielen sollten", sagte Rivers schon vor der Partie. Noch am Tag zuvor befanden sich sieben Spieler der Sixers im Gesundheitsprotokoll der NBA, wodurch Philly gerade einmal sechs Spieler zur Verfügung hatte. Grund dafür war ein positiver Coronatest von Seth Curry, der noch beim Spiel in Brooklyn mit auf der Bank saß.

Kurz vor dem Spiel gegen die Nuggets wurde dann klar, dass Joel Embiid, Danny Green und Paul Reed spielen können, doch die Sixers gaben wenig später bekannt, dass Embiid und auch Ben Simmons (zuvor nicht auf dem Injury Report gemeldet) mit kleineren Verletzungen fehlen würden. So waren es nur noch sieben Spieler (vier Rookies) für Philadelphia, acht brauchte es, um antreten zu können.

So kam es dazu, dass der verletzte Mike Scott sich ein Jersey überstreifte, aber nicht eingesetzt wurde. Das machte Rivers schon vor dem Spiel deutlich: "Ich kann euch sagen, dass er unter keinen Umständen eingesetzt wird." Und Rivers hielt auch das Versprechen, er setzte Scott tatsächlich nicht ein und witzelte stattdessen, dass Center Dwight Howard den Point Guard geben würde.

Nuggets drehen nach der Pause auf - Maxey mit Karrierebestwert

So weit ging der Ex-Clippers-Coach aber doch nicht, neben Howard starteten Tyrese Maxey, Danny Green, Dakota Mathias sowie Isaiah Joe. Stattdessen führte vor allem Rookie Maxey die Offense der Gastgeber an. Der hatte mit 22 Punkten schon in der ersten Halbzeit seinen bisherigen Karrierebestwert übertroffen. Dennoch führten die Nuggets mit sieben Zählern, ohne dabei auch nur ansatzweise zu überzeugen.

Danach machten die Gäste aber ernst, unter anderem hatte Gary Harris bei einem 13:3-Lauf das heiße Händchen, nach drei Vierteln war der Vorsprung auf 21 Zähler angewachsen. Was folgte, war ein gemütliches Auslaufen der Gäste, der Sieg war in Halbzeit zwei nie gefährdet.

Nikola Jokic verpasste trotz geringem Kraftaufwand sein nächstes Triple-Double nur knapp, der Serbe verbuchte 15 Punkte (6/8 FG), 9 Rebounds sowie 12 Assists in 29 Minuten. Topscorer war Harris mit 21 Zählern (5/8 Dreier). Isaiah Hartenstein (6, 3/5 FG, 5 Rebounds, 2 Blocks) durfte 15 Minuten ran, vor allem in der Garbage Time, und empfahl sich unter anderem mit einem krachenden Alley-Oop-Dunk.

Für die Rumpftruppe der Sixers machte Maxey mit 39 Punkten (18/32 FG) auf sich aufmerksam, er ist mit 20 Jahren und 66 Tagen der jüngste 30-Punkte-Scorer der Sixers (zuvor Jahlil Okafor). Howard (11, 11 Rebounds) traf bei seinem Double-Double mal wieder einen Dreier. Die Sixers haben damit erstmals seit 20 Spielen wieder im heimischen Wells Fargo Center verloren, bei dieser dünnen Personaldecke war das aber keine Schande.

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