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NBA-News: Mavs-Besitzer Mark Cuban will gemeinsam mit den Dallas-Spielern bei der Nationalhymne knien

Von SPOX
Mark Cuban hat den Spielern der Dallas Mavericks seine Unterstützung bei Protestaktionen zugesprochen.

Mark Cuban, der Besitzer der Dallas Mavericks, kann sich offenbar vorstellen, gemeinsam mit seinen Spielern bei der Nationalhymne zu knien, um ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen. Er hoffe auf eine Regeländerung der NBA, um dies zu erlauben.

"Wenn sie sich hinknien und sie respektvoll sind, dann bin ich stolz auf sie", sagte Cuban in einem Interview mit Jeremy Schaap von ESPN auf die Frage, wie er auf eine entsprechende Protestaktion der Mavs-Spieler reagieren würde. "Hoffentlich würde ich mitmachen."

Derzeit ist in den Statuten der NBA festgehalten, dass die Spieler bei der Nationalhymne, die vor jeder Partie in der Arena ertönt, stehen müssen. Cuban hoffe jedoch, dass die Liga diese Regel anpasst, um den Spieler zu erlauben, "das zu tun, was in ihren Herzen ist."

"Egal ob sie einen Arm in die Luft halten oder sich hinknien oder was auch immer, ich glaube nicht dass das ein Thema der Respektlosigkeit gegenüber der Flagge oder unserer Nationalhymne oder unserem Land ist", erklärte der 61-Jährige.

"Das zeigt mehr die Hingabe unserer Spieler gegenüber diesem Land und zeigt die Tatsache, dass es ihnen so wichtig ist, dass sie aussprechen, was in ihren Herzen ist und was sie für richtig halten", sagte Cuban. Zwar überlasse er Commissioner Adam Silver die finale Entscheidung, er hoffe jedoch, dass die Liga die Spieler entscheiden lasse.

In 2017, nachdem NFL-Profi Colin Kaepernick im Vorjahr damit begonnen hatte, aus Protest gegen Polizeigewalt und Rassismus während der Nationalhymne zu knien, hatte sich Cuban noch ganz anders zu der Aktion geäußert. Damals sagte er, er erwarte von seinen Spielern, dass sie während der Hymne stehen.

"Wir haben seit 2017 eine Menge gelernt", sagte Cuban dazu. "Ich denke, wir haben uns als Land weiterentwickelt. Und dies ist nun ein einzigartiger Zeitpunkt, an dem wir als Gesellschaft und als Land weiter wachsen können und uns den Herausforderungen, die Minderheiten durchmachen müssen, noch mehr bewusst werden können." Deshalb werde er seine Spieler bei Protestaktionen unterstützen, "für was auch immer sie sich entscheiden, zu tun."

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