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NBA

Warriors marschieren weiter

Von SPOX
Stephen Curry und die Golden State Warriors schlugen auch die Chicago Bulls
© getty

Die Golden State Warriors bauen ihre Wunderserie zum Saisonstart weiter aus und stehen nun bei 14-0. Die Houston Rockets fallen in alte Muster zurück, während Anthony Davis bei seiner Rückkehr die Spurs schlägt. Die Los Angeles Clippers müssen die nächste Enttäuschung verdauen.

Charlotte Hornets (7-6) - Philadelphia 76ers (0-13) 113:88 (BOXSCORE)

Die nächste Niederlage, der nächste Blowout. Die 76ers setzen ihre "Rekordjagd" fort. Nach der deutlichen Pleite gegen die Hornets ist Philly noch drei Siege von der längsten Niederlagenserie (26), vier Siege vom schlechtesten Saisonstart der Franchise-Geschichte (0-17) und fünf Siege vom schlechtesten Saisonstart der Ligageschichte (0-18) entfernt. Die nächsten fünf Spiele der Franchise sind allesamt Road Games.

Topscorer der Sixers war Nerlens Noel, der in seinem ersten Spiel der Saison, in dem er nicht in der Starting Five stand, auf 16 Punkte (7/9 FG) und 9 Rebounds kam. Rookie Jahlil Okafor beendete die Partie mit 10 Punkten (4/12 FG) und 7 Rebounds in 30 Minuten.

Die Hornets feierten derweil ihren fünften Heimsieg in Serie und können zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Winning Record blicken. Mit 26 Punkten (11/19 FG) und 10 Rebounds kürte sich Al Jefferson zum Matchwinner, Kemba Walker steuerte 20 Punkte (7/12 FG) und 7 Assists zum siebten Saisonerfolg bei.

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Boston Celtics (7-5) - Brooklyn Nets (2-11) 120:95 (BOXSCORE)

Doppelt wertvoller Sieg für die Celtics! Das Team von Head Coach Brad Stevens verbesserte seinen eigenen Record durch den Erfolg über die Nets nicht nur auf 7-5, sondern stärkten gleichzeitig die Position eines ihrer Draft Picks im kommenden Jahr. Durch den Pierce-Garnett-Trade aus dem Jahr 2013 gehört Brooklyns Pick 2016 den Celtics.

Topscorer der Gastgeber war Avery Bradley, der 10 seiner 13 Würfe für 21 Punkte versenkte und seine gute Form aus den letzten Spielen somit weiter bestätigte. "Ich gehe aufs Feld und spiele immer so hart wie ich kann", so der Guard nach dem Spiel.

Jae Crowder (19 Punkte, 8/12 FG) und Isaiah Thomas (18 Punkte, 7/15 FG) verpassten nur knapp die 20-Punkte-Marke, Evan Turner überzeugte mit 12 Punkten (5/7 FG), 7 Assists und 5 Rebounds in 26 Minuten. Bei den Nets, die weniger als 40 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld trafen, erzielte Thaddeus Young (14 Punkte, 7/17 FG, 10 Rebounds) ein Double-Double, Joe Johnson erlebte mit 3 Punkten (1/5 FG) in 18 Minuten einen Abend zum Vergessen.

Memphis Grizzlies (7-6) - Houston Rockets (5-8) 96:84 (BOXSCORE)

Nach dem (zumindest in puncto Ergebnis) erfolgreichen Debüt als Head Coach der Rockets hat JB Bickerstaff nur einen Tag später seine erste Niederlage hinnehmen müssen. James Harden erwischte dabei seine nächste durchwachsene Shooting-Nacht. Der Superstar kam zwar auf 22 Punkte (7/15 FG), 6 Rebounds und 5 Assists, leistete sich allerdings auch 6 Turnover und traf nur 1 seiner 7 Dreierversuche.

So konnten sich die Grizzlies über einen relativ ungefährdeten Sieg freuen. Die Gastgeber führten zur Pause bereits mit 14 Punkten und ließen im zweiten Durchgang nur noch 39 Zähler gegen sich zu. Herausragender Akteur war dabei Center Marc Gasol, der mit 16 Punkten, 11 Rebounds und 11 Assists sein erstes Triple-Double der Saison verbuchen konnte.

Mit 26 Punkten (10/17 FG) avancierte Mike Conley zum Topscorer der Partie. Matt Barnes (5/9 FG) und Mario Chalmers (2/9 FG) scorten von der Bank aus zweistellig. Bei den Rockets erzielte Dwight Howard (12 Punkte, 15 Rebounds) ein Double-Double, Jason Terry, der zum zweiten Mal in Folge in der Starting Five stand, kam nur auf zwei Pünktchen (1/5 FG).

Minnesota Timberwolves (5-8) - Detroit Pistons (7-5) 86:96 (BOXSCORE)

Eine Halbzeit lang schien es als würde die Krankheit, die Andre Drummond gestern bereits vom Training abhielt, den Center auch gegen die Timberwolves bremsen. Im zweiten Durchgang stellte Drummond aber mal wieder unter Beweis, warum er in dieser Saison auf absolutem All-Star-Kurs ist. Der Big Man traf 10 seiner 13 Versuche aus dem Feld für 21 Punkte und schnappte sich obendrein noch 11 Rebounds.

"Ich fand, dass er heute wirklich langsam ins Spiel gefunden hat", erklärte Head Coach Stan van Gundy nach der Begegnung, "aber er hat irgendwie ins Spiel gefunden und war in der zweiten Halbzeit wirklich gut." Mit 18 Punkten (8/15 FG) und 16 Punkten (6/14 FG) und 11 Rebounds zeigten auch Reggie Jackson und Marcus Morris ansprechende Leistungen. Rookie Stanley Johnson kam von der Bank aus auf 15 Punkte /6/10 FG).

Auf Seiten der Timberwolves zeigte Karl-Anthony Towns zwar wieder eine gute Leistung (18 Punkte, 8/10 FG, 7 Rebounds), konnte der Masse Drummonds im zweiten Durchgang aber nur wenig entgegensetzen. Andrew Wiggins kam auf 21 Punkte (7/17 FG), Kevin Garnett blieb in 14 Minuten Spielzeit ohne Scoring-Erfolg (0/2 FG).

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