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NBA

Mit Müh, Not und Griffin

Blake Griff führte L.A. gegen die Wolves mit 26 Punkten zum Sieg

Die Los Angeles Clippers setzen ihren Aufwärtstrend und haben gegen die Minnesota Timberwolves einen knappen Sieg eingefahren. Beim 107:99-Erfolg (BOXSCORE) war L.A. weder wirklich zwingend noch komplett überzeugend, doch dank Blake Griffin gingen sie als Sieger vom Parkett. Die Clips haben nun gegen Minnesota seit 13 Spielen nicht verloren.

Die Clippers sind nicht die Warriors. Anstelle von Leichtigkeit, Spielfluss und Lockerheit musste Los Angeles einige Schweißperlen vergießen, bevor der Sieg gegen Minnesota in trockenen Tüchern war.

Während DeAndre Jordan einen unspektakulären Abend erlebte (9 Punkte, 9 Rebounds, 1 Block), dreht Frontcourt-Partner Blake Griffin auf (26 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists). Einen besseren Tag erwischte auch mal wieder Lance Stephenson, der von der Bank kommend 9 Punkte, 6 Rebounds und 1 Assist zum Sieg beisteuerte.

Auf Seiten der Wolves überzeugte die Kombination der beiden No.-1-Picks, Andrew Wiggins und Karl-Anthony Towns. Der Swingman zeigte sein Scoring-Potenzial und legte 21 Zähler auf, Big Man Towns beeindruckte mit seiner Reichweite und verwandelte bei 8/13 Treffern aus dem Feld auch einen Dreier. Insgesamt kam er auch 17 Punkte und 8 Rebounds.

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Die Reaktionen:

Chris Paul (Clippers): "Es wird nicht immer schön sein, aber wir müssen uns die Siege auch erkämpfen, gerade in dieser Western Conference. Das Team hat heute gut funktioniert, vor allem haben wir unsere Würfe getroffen. Das war wichtig."

Sam Mitchell (Trainer Timberwolves): "Sie sind ein ziemlich gutes Basketballteam und werden die Playoffs erreichen. Sie haben zwei All-Stars, die am Ende die Würfe gemacht haben. Da gibt es nicht viel zu holen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Clippers starten wie gewohnt mit Chris Paul, J.J. Redick, Luc Mbah a Moute, Blake Griffin und DeAndre Jordan. Sam Mitchell stellt Zach LaVine, Kevin Martin, Andrew Wiggins, Kevin Garnett und Karl-Anthony Towns dagegen.

6.: Furchtbarer Start für die Clippers. Fünf frühe Turnover lassen Doc Rivers ein paar graue Haare aus seiner Glatze sprießen. Towns zeigt gleich mehrfach seine Range, doch Mbah a Moute bringt L.A. mit einem Dreier aus der Ecke wieder näher - 10:7 Wolves

11.: Josh Smith checkt ein und spielt gleichmal einen Knoten in die Beine von Gorgui Dieng. Wie? Indem er wie Rajon Rondo den Layup antäuscht und dann per Spin-Move vollendet. Hola! Die Clippers sind jetzt am Drücker - 19:15 L.A.

19.: Nach dreieinhalb Minuten ohne Punkt übernimmt Griffin. Ein Jumper, ein Freiwurf und dann macht es rums! Griffin bekommt an der Baseline den Spalding und zieht unter dem Korb für den Revers Dunk durch. 34:25 die Führung.

23.: Jetzt werden die Wolves ungemütlich. Erst holt sich Coach Mitchell ein technisches Foul ab, dann tauschen Garnett und Blake ein paar erste Worte aus. Lance Stephenson spielt bisher gut und trifft zwei Freiwürfe - 46:32 Clips.

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28.: Wow! Was die beiden No.-1-Picks hier zeigen, lässt wirklich auf eine glückliche Zukunft im hohen Norden hoffen. Towns trifft zwei Jumper aus sieben Metern, Wiggins verdient sich beim Drive zwei Freebies und haut dann einen Dreier rein. Die Wolves sind dran - 56:52 L.A.

35.: Den Clippers fehlt der Rhythmus, aber sie haben J.J. Redick. Er flitzt über den Court, hängt seine Gegenspieler wie gewohnt an Screens ab und trifft einen Jumper nach dem anderen. Der Vorsprung wächst wieder. 71:61 Los Angeles.

40.: Die alten Herren geben jetzt Gas. Pierce scort die ersten acht Punkte des Schlussviertels für L.A. - die Antwort kommt von Professor Andre Miller, der schon 11 Punkte auf dem Konto hat. 81:68 Clips.

44.: Die Wolves lassen sich nicht abschütteln und kommen dank Euroleague-MVP Nemanja Bjelica und Wiggins auf vier Punkte ran. Doch einen Redick-Dreier, einen Paul-Jumper und ein Griffin-and-one später haben die Clippers wieder ein Polster. 96:83.

48.: Minnesota probiert es wieder mit Hack-a-Jordan, aber zwei von vier Freiwürfen fallen. Griffin und Paul machen den Deckel drauf. 107:99 der Endstand.

Los Angeles Clippers vs. Minnesota Timberwolves: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Blake Griffin war die Konstante im Spiel der Clips. Der Big Man scorte, kreierte für seine Mitspieler und in der Crunchtime gab er den Ton an - unter anderem versenkte er einen Dreier aus dem Dribbling und ein wichtigen Layup inklusive Freiwurf. Am Ende kratzte er mit 26 Punkten, 8 Rebounds, 8 Assists sogar an einem Triple Double.

Der Flop des Spiels: Kevin Martin. 23 Minuten, 2 Punkte, 3 Rebounds, 3 Fouls. Das ist keine Statline, die Sam Mitchell zufriedenstellen wird. Martin auch nicht. Der Shooting Guard hat in den letzten Spielen die Seuche an den Händen und traf auch gegen L.A. nicht besser (1/5 FG). Er scheint seine Rolle zwischen den Youngstern und den grauen Herren einfach nicht zu finden.

Das fiel auf:

  • Im Minnesota-Kindergarten ist Kevin Garnett der Leader, doch nach fünfeinhalb Minuten hatte der sich der 39-jährige Ex-MVP schon drei Fouls eingehandelt und musste erst einmal draußen Platz nehmen. Dafür kam wenig später der 39-jährige Andre Miller ins Spiel und übernahm die Organisation.
  • Saßen Towns und Wiggins auf der Bank, hatte Minnesota Schwierigkeiten, zu scoren. Ende des ersten und Anfang des zweiten Viertels gelang den Wolves in acht Minuten nur ein Fieldgoal. Die gleichen Probleme waren auch im dritten Abschnitt zu sehen. Dennoch ließ Mitchell Towns fast zehn Minuten im Schlussviertel draußen - erst in den letzten Minuten kam er zurück.
  • Um den letzten Angriff der Clippers vor der Halbzeit zu unterbinden, griffen die Timberwolves auf Hack-a-Jordan zurück. Besser konnte die Strategie nicht funktionieren, denn der Center warf gleich zwei Airballs. Das Spiel wiederholte sich kurz vor Ende der Partie mehrmals....
  • Die Clippers haben trotz DeAndre und Blake zuvor nicht in einem Spiel das Rebound-Battle gewonnen und auch aus dem 17. Duell unter den Brettern gingen die Clips nicht als Sieger hervor (39:39). Der Dreier fiel nach anfänglichen Problemen zum Ende hin besser (36 Prozent), Minnesota stand bei starken 50 Prozent von Downtown.
  • Eigentlich haben die Wolves mit Wiggins, LaVine, Towns und Shabazz Muhammad vier athletische Spieler, die alle rennen können, doch im gesamten Spiel kam Minnesota lediglich auf drei Fastbreak-Punkte. Der Grund dafür: Zach LaVine kann die Playmaking-Fähigkeiten des erneut fehlenden Ricky Rubio nicht ersetzen.

Der Spielplan im Überblick

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