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UFC

UFC - Fünf Fragen zum Khabib-Hammer: Rückkehr als Boxer möglich - McGregor der Profiteur?

Von Max Schrader
Khabib Nurmagomedov, UFC, Rücktritt

2. Wie geht es für Khabib weiter?

Bereits 2014 und 2016, nachdem sich Khabib mehrfach verletzte, hatte er mit einem Rücktritt aus der UFC geliebäugelt. Nur der Einspruch seines Vaters konnte ihn damals umstimmen. "Aufgeben ist der leichteste Weg, aber wir warten alle auf deine Titelkämpfe", sagte ihm sein Vater.

Die UFC und der Superstar hatten eigentlich noch zahlreiche Pläne. Im April nächsten Jahres sollte er gegen UFC-Legende Georges St-Pierre antreten, wie Khabib im Interview mit SPOX und DAZN verriet. Erst danach wollte er mit einer makellosen Kampfbilanz von 30-0 aus der UFC aussteigen.

"Wir warten jetzt erstmal ab und lassen ihm Zeit. Er muss jetzt heilen, vor allem mental", sagte der UFC-Präsident nach dem Kampf. Neben dem Kampf gegen GSP hatte die UFC Khabib angeboten, zusammen mit Erzfeind Conor McGregor als Trainer für die Reality-TV-Serie The Ultimate Fighter zu fungieren. Khabib signalisierte zwar sein generelles Interesse, lehnte aber eine Zusammenarbeit mit McGregor ab.

Da die kommende Staffel allerdings bereits nächste Woche gedreht wird, ist es ausgeschlossen, dass er dort mitwirken wird.

Eine kleine Hintertür auf eine Rückkehr, zumindest in den Boxring, gibt es aber noch: Im März diesen Jahres gab es ein Angebot über 100 Millionen Dollar von einem Konsortium aus Saudi-Arabien, die Khabib für einen Kampf gegen Box-Superstar Floyd Mayweather erhalten hätte. Diese Variante ist immer noch möglich, da Khabib nur seinen Rücktritt aus dem MMA-Sport bekannt geben hat.

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