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UFC - Fünf Fragen zum Khabib-Hammer: Rückkehr als Boxer möglich - McGregor der Profiteur?

Von Max Schrader
Khabib Nurmagomedov, UFC, Rücktritt

UFC-Superstar Khabib Nurmagomedov hat bei UFC 254 seinen Rücktritt bekannt gegeben. Bleibt er aber vielleicht doch der UFC erhalten und ist das nun die Chance für Conor McGregor? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

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1. Was ist eigentlich passiert?

Nachdem Khabib Nurmagomedov bei UFC 254 Interims-Champion Justin Gaethje bereits in der zweiten Runde durch Submisson besiegte, legte er demonstrativ seine Handschuhe in die Mitte des Octagons. Wenig später ließ er die Bombe platzen. "Das war mein letzter Kampf. Keine Chance, dass ich ohne meinen Vater weiterkämpfe", sagte Khabib nach dem Kampf im Octagon.

Grund dafür war ein Versprechen an seine Mutter. Nachdem sein Vater Abdul Anfang Juli im Alter von 57 Jahren nach einer Corona-Infektion und Herzkomplikationen gestorben war, hatte er seiner Mutter versprochen, nach UFC 254 aufzuhören. "Ich habe ihr versprochen, dass es heute mein letzter Kampf sein wird. Wenn ich ihr mein Wort gebe, muss ich diesem auch folgen", erklärte er weiter, nachdem er sich niedergekniet hatte und von seinen Gefühlen überwältigt wurde.

Der Wille, einen letzten großen Kampf abzuliefern und danach aufzuhören, war so groß, dass Khabib mit einem gebrochenen Fuß kämpfte. Erst im Nachhinein wurde die Verletzung bekannt.

Dennoch war es Khabib bereits im Vorfeld des Kampfes anzumerken, dass es ihm schwerfiel, sich zu fokussieren. Er schaffte gerade so den Weight Cut, seine Erleichterung war dabei enorm. Auch beim Walk Out wirkte der sonst so kühle Russe nachdenklich, wie auch UFC-Präsident Dana White erklärte.

Ohne seinen Vater, der seine gesamte Karriere hinweg an seiner Seite stand und ihn sogar trainierte, geht seine Reise in der UFC nun zu Ende. Vater Abdul war selbst ein Kämpfer, Khabib bezeichnete ihn immer wieder als sein Idol. Unvergessen ist, wie sein Vater ihn im Alter von neun Jahren gegen einen Bären antreten ließ.

Nach dem Kampf richtete er via Instagram eine Grußbotschaft an ihn: "Danke für alles, Du hast mir das Leben gelernt, möge Allah dir das höchste Paradies gewähren."

Khabibs letzter Wunsch war es, dass ihn die UFC auf die Nummer 1 der Pound-for-Pound-Liste, eine gewichtsklassenübergreifende Rangliste, setzen wird. "Ihr müsst das einfach machen, weil ich es verdient habe", sagte der 32-Jährige abschließend. UFC-Präsident White verkündete nach dem Kampf, dass die UFC diesem Wunsch nachkommen werde.

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