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UFC - Fünf Fragen zum Khabib-Hammer: Rückkehr als Boxer möglich - McGregor der Profiteur?

Von Max Schrader
Khabib Nurmagomedov, UFC, Rücktritt
© Francois Nel/Getty Images
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5. Ist das die Chance für Conor McGregor?

Lange Zeit war Conor McGregor das Aushängeschild der UFC. Nachdem er sich sowohl den Fliegen- als auch den Leichtgewichtstitel sicherte, verließ er die UFC und kämpfte gegen Floyd Mayweather. Als er bei UFC 229 gegen Khabib verloren hatte, wollte der Ire unbedingt einen Rückkampf erhalten, den ihm Khabib nicht gewährte.

Nachdem er in den in die Jahre gekommenen Donald Cerrone bei UFC 246 im vergangen Januar bereits nach 40 Sekunden besiegte, beendete er Monate danach seine Karriere. Offiziell, da ihn in der UFC niemand mehr rausfordern könne.

Da es aber bereits der dritte angekündigte Rücktritt war, rechnete man nicht damit. Nun wurde bekannt, dass McGregor höchstwahrscheinlich bei UFC 257 am 23. Januar gegen Dustin Poirier kämpfen wird.

Als der Kampf angesetzt wurde, ging die UFC noch von einem Platzierungskampf aus. Nun ist es wahrscheinlich, dass die beiden um den vakanten Titel im Leichtgewicht kämpfen werden. Gerüchten zufolge soll der Sieger gegen den Gewinner des Duells Tony Ferguson gegen Michael Chandler, der aus der Konkurrenzserie Bellator in die UFC wechselte, antreten und den alleinigen Titelhalter auskämpfen.

McGregor könnte aus dem Rücktritt von Khabib also als großer Gewinner hervorgehen. "Gute Leistung, Khabib. Ich mache weiter", twitterte er Sekunden nach dem Rücktritt seinen Erzfeindes. Womöglich hätte er nie wieder eine Chance auf einen Titelkampf gegen Khabib bekommen. Zuvor hatte er daher fast jeden namhaften Kämpfer in der UFC, ob Weltergewichts-Champion Kamaru Usman, Nate Diaz oder Jorge Masvidal, herausgefordert.