Manchester United: Katar offenbar an Kauf interessiert - PSG droht Katastrophe

Von Alex Frieling
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© getty

Sollte Katar tatsächlich Manchester United kaufen, rechnet man bei PSG offenbar mit katastrophalen Folgen.

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Einem Bericht der französischen L'Équipe zufolge rechnet man in Paris mit katastrophalen Folgen, sollten Geldgeber aus Katar nach PSG nun auch den englischen Spitzenklub Manchester United übernehmen. Demnach soll das Lager rund um PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi glauben, dass ein weiteres Wachstum mit Paris Saint-Germain begrenzt sein könnte, da der Klub lediglich in der Ligue 1 spielt. Bei den Red Devils hingegen wäre in der Premier League deutlich mehr Potenzial, weshalb das katarische Geld dadurch zum Großteil nach Manchester statt in die französische Hauptstadt fließen könnte.

Bei PSG rechnet man nicht zuletzt aufgrund der teuren Star-Spieler um Kylian Mbappé, Lionel Messi und Neymar bereits mit Verlusten von 200 Millionen Euro pro Jahr, was auf Dauer nicht tragbar wäre. Sollte Katar lieber in Manchester investieren und PSG den Hahn zudrehen, hätte dies natürlich gravierende Auswirkungen auf den Hauptstadtklub.

Manchester United soll für umgerechnet 6,8 Milliarden Euro zu haben sein, in dem Zusammenhang wurde bereits zahlreichen Personen und Unternehmen das Interesse am englischen Rekordmeister nachgesagt, darunter auch Tesla-Gründer Elon Musk.

Die Qatar Investment Authority (QIA) soll ganz besonders an einem Kauf interessiert sein und gute Chancen haben, den Verein zu übernehmen. Paris Saint-Germains Besitzer ist QSI (Qatar Sports Investments), eine Tochtergesellschaft von QIA.

Die Glazer-Familie, in deren Besitz sich ManUnited aktuell befindet, hat eine Frist für die Interessenten gesetzt, die am Freitag abläuft. Anschließend könnten die Verhandlungen konkreter werden. Falls dann tatsächlich die QIA den Zuschlag erhält, dürfte dies langfristig Auswirkungen auf die finanzielle Situation von PSG haben. Vorerst bleibt jedoch abzuwarten, ob es tatsächlich zu solch einer Entwicklung kommen wird.

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