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Fussball

"Bin nicht der Typ, der gerne trainiert"

SID
Mesut Özil spielt seine wohl stärkste Saison im Trikot des FC Arsenal
© getty

Mesut Özil spielt beim FC Arsenal eine starke Saison und ist mit den Gunners in diesem Jahr mittendrin im Kampf um die englische Meisterschaft. Die Gründe für den Höhenflug sind für ihn eindeutig. An bloßen Statistiken will er sich aber nicht messen lassen.

"Es läuft sehr, sehr gut. Ich würde sagen, es ist die bisher stärkste Saison, seit ich beim FC Arsenal bin", so Özil im Kicker über seine erfolgreiche Spielzeit. Gleichzeitig ist es aber nicht "die stärkste Phase meiner Karriere. Ich habe auch in der Vergangenheit meine Leistungen gebracht und super Saisons gespielt. Jetzt ist es so, dass mir das auch in England gelingt."

Mit 13 Torvorlagen führt Özil das Ranking in der Premier League an. Damit gelangen ihm bereits jetzt soviele Torbeteiligungen wie in den beiden Jahren zuvor zusammen. Darauf will er sich aber nicht beschränken: "Das sagt die Statistik, aber man muss die Zahlen im Zusammenhang sehen. Ich habe auch in den letzten beiden Jahren viele gute Torschussvorlagen gegeben. In diesem Jahr nun werden die von mir herausgespielten Chancen von unseren Stürmern auch zu Toren verarbeitet."

Spaß statt Druck

Mit den starken Leistungen wächst auch das Selbstvertrauen des 27-Jährigen wieder: "Ich verbinde Fußball immer mit Spaß, niemals mit Druck. Dieses Jahr läuft es in der Mannschaft. Wir sind als Team reifer und konstanter geworden. Man sieht, dass die Mannschaft mich unterstützt und sucht. Nur so kann ich auch meine Leistung bringen und mein Potenzial ausschöpfen."

Das führt dazu, dass Özil die Zeit auf dem Platz wieder genießt: "Ohnehin bin ich ja nicht der Typ, der gerne trainiert. Jetzt bin ich aber eben auch in der Lage, die englischen Wochen problemlos zu spielen."

Körperliche Fitness als Basis

Das war er in den zwei Spielzeiten zuvor nur bedingt, was auch an einem Innenbandriss im Knie lag, den er sich im Winter 2014 zuzog. Davon hat er sich aber vollständig erholt: "Ich habe keinerlei Blessuren, fühle mich körperlich sehr fit. Ich glaube, dass dies der wichtigste Punkt ist."

Wenn es so auch im neuen Jahr weitergeht, könnte Özil auf Rekordjagd gehen: Mit 20 Assists liegt die Bestmarke von Thierry Henry aus der Saison 2002/2003 nicht mehr weit entfernt. Für den Weltmeister aber nebensächlich: "Ich habe mich noch nie an persönlichen Zielen orientiert. Mich interessieren auch keine individuellen Statistiken, sondern letztlich nur die Titel mit der Mannschaft."

Mesut Özil im Steckbrief

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