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Fussball

UEFA reduziert Strafe gegen Ungarn auf zwei Geisterspiele

SID
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat die Strafe gegen Ungarn wegen diskriminierender Äußerungen seiner Fans während der EM von drei auf zwei Geisterspiele reduziert.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat die Strafe gegen Ungarn wegen diskriminierender Äußerungen seiner Fans während der EM von drei auf zwei Geisterspiele reduziert. Weil eine der Begegnungen für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt wird, müssen die Ungarn somit nur ihr nächstes Heimspiel in einem UEFA-Wettbewerb ohne Zuschauer austragen. Das entschied der Berufungsausschuss der UEFA.

Die Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro bleibt unverändert. Zudem muss der Verband beim nächsten Heimspiel ein Banner mit der Aufschrift "#EqualGame" und dem UEFA-Logo im Stadion präsentieren.

Ungarische Fans hatten sich im Sommer sowohl bei den Gruppenspielen in Budapest gegen Portugal und Frankreich als auch in München gegen Deutschland homophob und rassistisch geäußert.

Auch der Weltverband FIFA hatte Ungarn im September nach diskriminierenden Äußerungen seiner Anhänger gegen englische Nationalspieler zu zwei Geisterspielen auf FIFA-Ebene und einer Geldstrafe in Höhe von 200.000 Schweizer Franken (185.000 Euro) verdonnert. Die zweite Partie ist dabei für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.

 

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