"Mentalität eines Losers": Heftige Attacke auf Englands Phil Foden nach Abreise von der Nationalmannschaft

Von Falko Blöding
Phil Foden England Euro 2024
© Getty Images

Der ehemalige englische Fußballspieler Curtis Woodhouse hat gegen Phil Foden geschossen, weil dieser in der vergangenen Woche das EM-Quartier der englischen Nationalmannschaft verlassen hat und zurück auf die Insel gereist ist.

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Der Angreifer von Manchester City kehrte am Mittwoch nach England zurück. Die FA sprach in einer offiziellen Mitteilung von einer "dringenden Familienangelegenheit" als Grund für Fodens Abreise. Laut Fabrizio Romano handelt es sich bei dieser Familienangelegenheit um die Geburt von Fodens drittem Kind.

Eine solche Begründung wäre für den einstigen U21-Nationalspieler Woodhouse nicht akzeptabel. In einem Post auf X ätzte er: "Falls Foden wirklich wegen der Geburt seines Kindes nach Hause gefahren ist, verstehe ich das überhaupt nicht. Ihr könnt mich jetzt gerne alle anmachen, aber das ist die Mentalität eines Losers. Bleib bei deiner Mannschaft, das Baby wird noch immer ein Baby sein, wenn Du zurückkehrst. Blödsinn."

Für seine Aussagen kassierte der heutige Boxer Woodhouse, der unter anderem für Sheffield United, Birmingham City und Hull City kickte, einen Shitstorm. Viele User kommentierten seinen Post mit Unverständnis.

England bestreitet sein Achtelfinalspiel am Sonntag in Gelsenkirchen gegen die Slowakei. Die Partie beginnt um 18 Uhr, noch ist nicht klar, ob Foden seinem Nationaltrainer Gareth Southgate dann wieder zur Verfügung steht.

Foden stand in allen drei Vorrundenspielen der Three Lions in der Startformation und sammelte 248 Einsatzminuten. Nach seiner überragenden Saison bei ManCity mit 39 Scorerpunkten in 53 Partien enttäuschte der 24-Jährige dabei allerdings die hohen Erwartungen.

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