Fussball

Hopp-Eklat: 1860-Investor Hasan Ismaik lobt Bayern-Bosse und Investoren als "Ehrenmänner"

Von SPOX
Seit 2011 Investor des 1860 München: Hasan Ismaik.

1860 Münchens Investor Hasan Ismaik hat die Reaktionen der Klubverantowrtlichen des FC Bayern auf die Schmähplakate der eigenen Anhänger gegen Dietmar Hopp am Samstag gelobt und dabei gleichzeitig seinen eigenen Verein scharf kritisiert.

"Ich bin kein Fan des FC Bayern, aber ich muss Karl-Heinz Rummenigge, dem Präsidenten Herbert Hainer und den Verantwortlichen dieses Vereins meine Hochachtung und meinen Respekt aussprechen", teilte Ismaik in einem Statement via Twitter mit: "Menschen wie Herr Hopp, Herr Kind und Herr Mateschitz oder auch andere Investoren, die den deutschen Fußball unterstützen, sind nicht nur Ehrenmänner, sondern bereichern diesen ungemein."

Rummenigge und andere Klubverantwortliche des deutschen Rekordmeisters hatten sich nach den Schmähungen der eigenen Fans in Richtung des Hoffenheim-Mäzens Hopp, den anschließenden Spielunterbrechungen und dem Nichtangriffspakt beider Mannschaften klar positioniert und das Verhalten der eigenen Fans verurteilt.

Gleichzeitig stellte Ismaik die Frage, warum die Ultras jene Investoren "zu Feindbildern" machten. Insgesamt hätten "der DFB, aber auch die Vereine in der Vergangenheit viel zu lange geschwiegen". Diesbezüglich kritisierte Ismaik sogar seinen eigenen Verein 1860 München und insbesondere Präsident Robert Reisinger.

Ismaik kritisiert 1860 München für fehlende Rückendeckung

"Ich will mich nicht mit Hopp, Kind oder Mateschitz vergleichen, aber ich hätte mir von der Vereinsführung des TSV 1860 auch einmal gewünscht, dass sie ein deutliches Zeichen setzt und sich von den massiven und fortdauernden Beleidigungen gegen meine Person endlich mal öffentlich distanziert", erklärte 43-Jährige, der die Löwen seit 2011 finanziell unterstützt, dessen Rolle im Klub aber dennoch bei den Fans des TSV kritisch beäugt wird.

Eine Distanzierung seitens des Vereins sei nie geschehen, wie Ismaik weiter feststellte, "weil Präsident Reisinger an seinem Amt hängt und sich wegduckt, um seine Wähler und Unterstützer nicht zu verprellen".

 

 

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