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Fussball

RB Leipzig - Oliver Mintzlaff: "Wir wollen nicht aus Leitplanken ausbrechen"

SID
RB Leipzig will trotz des Einzuges ins Halbfinale der Champions League an seinem Finanzplan festhalten.

RB Leipzig will trotz des Einzuges ins Halbfinale der Champions League an seinem Finanzplan festhalten. Die Mehreinnahmen sollen nicht gleich in neue Spieler investiert werden, erklärte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vor dem Halbfinale gegen Paris St. Germain am Dienstag (21 Uhr live bei DAZN und im Liveticker).

"Was das Budget angeht, haben wir Leitplanken definiert, aus denen wir - wenn es geht - nicht ausbrechen wollen", sagte Mintzlaff. Corona habe ein großes Loch in die Kasse gerissen, zudem seien bereits Neuzugänge verpflichtet worden. Jeder Euro sei willkommen.

"Wir werden uns weiter in dem Rahmen bewegen, in dem wir uns schon vor dem Finalturnier bewegt haben", so Mintzlaff.

Klares Ziel der Klubführung sei es, die Mannschaft zusammenzuhalten. "Wir werden keinen Leistungsträger abgeben", betonte der RB-Chef. Man habe noch zwei Leihspieler, deren Zukunft ungeklärt sei, ansonsten aber glaubt Mintzlaff, "dass wir mit den Spielern, die bei RB einen Vertrag unterschrieben haben, in die neue Saison gehen."

Der augenblickliche Erfolg beim Finalturnier in Lissabon mache ihn, Trainer, Mannschaft sowie alle Mitarbeiter "sehr stolz", betonte Mintzlaff. Großen Anteil daran habe Trainer Julian Nagelsmann: "Er ist erfolgsbesessen im positiven Sinne, detailverliebt und ein Teamplayer."

RB Leipzig: Mintzlaff sieht noch große Unterschiede zu PSG

Nagelsmann mache auf ihn in Lissabon einen guten Eindruck, obwohl er viel zu tun habe, sich ausgiebig mit den Spielen und Matchplänen beschäftigen müsse. "Ich gehe aber nicht mit ihm abends aufs Zimmer und lese ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Deshalb glaube ich, dass er genug Schlaf hat", so Mintzlaff.

Im Vergleich zum Gegner von Dienstag, Paris St. Germain, sieht Mintzlaff bei RB Leipzig noch große Unterschiede. "Unser Ansatz ist, dass wir eine Mannschaft bauen, die sich entwickeln kann", sagte der Geschäftsführer. PSG müsse auch auf große Namen setzen: "Aber wir können ein Stückweit ruhiger arbeiten, weil RB nicht so im Fokus steht."

 

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