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FC Bayern München - News und Gerüchte: Javi Martinez kann sich offenbar Wechsel nach China vorstellen

SID
Wird den FC Bayern nach acht Jahren wohl im Sommer verlassen: Javi Martinez.

Javi Martinez kann sich offenbar einen Wechsel nach China vorstellen - einen gut dotierten Vertrag inklusive. Bayern-Präsident Herbert Hainer will beim abwanderungswilligen Mittelfeldspieler Thiago den interessierten Klubs keinen Rabatt geben und die Forderungen von David Alaba an den Rekordmeister für eine Vertragsverhandlung sollen noch höher sein, als bislang angenommen. Alle News und Gerüchte rund um den FC Bayern München.

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FC Bayern - Transfers: Liebäugelt Javi Martinez mit einem Wechsel nach China?

Javi Martinez kann sich offenbar neben einer Rückkehr zu Athletic Bilbao auch einen Wechsel in die Chinese Super League vorstellen. Das berichtet der kicker am Donnerstag. Demnach sei der 32-Jährige einem Transfer ins Reich der Mitte zu guten finanziellen Konditionen nicht abgeneigt.

Bereits am Mittwoch hatte die Bild-Zeitung berichtet, dass Martinez dem europäischen Fußball im Sommer den Rücken zukehren könnte. Auslöser des Sinneswandels soll demnach ein Angebot aus Saudi-Arabien von Al-Nasr Riad gewesen sein.

Nach Informationen von SPOX und Goal ist das Wunschziel des defensiven Mittelfeldspielers allerdings nach wie vor sein Heimatklub aus Bilbao, von dem aus er 2012 für die damalige Rekordsumme in Höhe von 40 Millionen Euro zum deutschen Rekordmeister gewechselt war.

Ein Transfer scheitert aktuell noch an den finanziellen Vorstellungen des FC Bayern, der für Martinez, dessen Vertrag noch bis 2021 läuft, zwischen zehn und 15 Millionen Euro fordert. Eine Summe, die Bilbao nicht aufbringen kann und deshalb darauf hofft, dass der FCB sich auf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag einlässt.

Dass Martinez in sein leztes Vertragsjahr an der Säbener Straße geht und anschließend ablösefrei zu haben ist, gilt hingegen als nahezu ausgeschlossen. Zu deutlich machten beide Seiten zuletzt, dass sich die Wege in diesem Sommer trennen sollen. "Javi befasst sich damit, uns zu verlassen. Es wird für ihn auch schwierig jetzt", hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zuletzt in der Welt am Sonntag gesagt. "Sein Vertrag gilt noch ein Jahr, und wir haben ihm zu verstehen gegeben, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen."

Martinez kam in der vergangenen Triple-Saison bei den Bayern auf lediglich 24 Pflichtspiele, die er zumeist lediglich als Einwechselspieler bestritt (14-mal eingewechselt, nur vier Spiele über 90 Minuten). Im Rahmen des Champions-League-Finalturniers in Lissabon kam er gar nicht mehr zum Einsatz.

FC Bayern: Thiago-Wechsel? "Wir geben ihn sicher nicht umsonst ab"

Der FC Bayern München hat in der Causa Thiago in Person von Präsident Herbert Hainer klargestellt, dass man von den eigenen Forderungen bezüglich der Ablöse nicht abrücken werde. "Wir geben ihn sicher nicht umsonst ab", wird Hainer vom kicker zitiert und begründete: "Thiago ist einer der weltbesten Mittelfeldspieler."

Dennoch zieht es den 29-Jährigen nach sieben Jahren beim FCB offenbar nicht zurück zum FC Barcelona, sondern in die Premier League. Dort soll der FC Liverpool der größte Interessent am spanischen Nationalspieler sein, allerdings gleichzeitig mit den Forderungen der Bayern in Höhe von 30 Millionen Euro hadern. Das Gesamtpaket mit Gehalt und Ablöse sei den Reds laut englischen Medienberichten noch zu teuer.

Thiago selbst reagierte zuletzt gereizt auf seinen offenbar bevorstehenden Abschied aus München. "Ich habe nie gesagt, dass ich gehe. Sie haben mich jedes Jahr mit einem anderen Team in Verbindung gebracht", sagte Thiago vor dem Nations-League-Spiel mit der spanischen Nationalmannschaft gegen die Ukraine bezüglich seiner Zukunftspläne auf Nachfrage von Mundo Deportivo.

Im Bayern-Vorstand rechnet man nach Angaben des kicker dennoch mit einem Wechsel des Spaniers. Auch Trainer Hansi Flick äußerte sich am Mittwoch wenig optimistisch, was einen Verbleib seines Mittelfeldregisseurs und auch die sich schleppenden Verhandlungen mit David Alaba angeht. "Die Situation ist nicht ganz einfach", sagte Flick. Allerdings plane er mit beiden, "solange sie im Kader sind".

Alaba-Verlängerung beim FC Bayern? Berater fordert wohl 25 Millionen Euro im Jahr

Die Kluft zwischen David Alaba und dessen Berater Pini Zahavi auf der einen und dem FC Bayern München auf der anderen Seite ist in den Vertragsverhandlungen offenbar noch größer, als bislang angenommen. Wie der kicker berichtet, fordere Zahavi für seinen Klienten einen Fünfjahresvertrag im Gesamtwert von 125 Millionen Euro. Bislang wurde kolportiert, dass Alaba 20 Millionen Euro als Jahresgehalt fordere. Nun sollen es offenbar 25 Millionen Euro sein.

Ein anderer Verein habe sein Interesse am 28 Jahre alten Abwehrchef der Bayern (Vertrag bis 2021) nicht hinterlegt. Das versicherte Präsident Herbert Hainer: "Uns hat noch keiner kontaktiert", wird der 66-Jährige vom kicker zitiert. Ohnehin soll Alaba einzig mit einem Wechsel nach Spanien liebäugeln, dort fehle den Top-Klubs aus Madrid und Barcelona nach kicker-Angaben jedoch das Geld und "oder bislang der Wille", das Gesamtpaket für eine Alaba-Verpflichtung zu stemmen.

Sollten die Vertragsverhandlungen zwischen Alaba und den Bayern scheitern, wäre ein ablösefreier Wechsel im kommenden Sommer wohl für beide Seiten offenbar keine Option. Die Sport Bild hatte bereits am Mittwoch berichtet, dass Alaba in einem solchen Fall um eine sofortige Freigabe bitten werde.

Hier geht's zur ausführlichen News.

David Alaba: Statistiken beim FC Bayern in der Saison 2019/20

SpieleToreVorlagenMinuten
28112498
8--675
511450
1--70

 

 

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