Bundesliga - "Sitzen alle im Boot": Klubbosse für mehr Nachwuchsförderung

SID
Eigentlich hatte sich aber Bayer Leverkusen mit den Skyblues auf einen Transfer geeinigt, die Ablöse-Details sollen schon festgestanden sein. Die Werkself soll sich auch wohl noch in der Favoritenrolle für einen Deal befinden. Offiziell ist aber nichts.
© getty

Die sportlichen Verantwortlichen des 1. FC Köln, von Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf haben um mehr Einsatzzeit für junge Spieler in der Bundesliga geworben.

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"Wir müssen den Jungs die Chance geben, zu spielen", sagte Gladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus beim Rheinischen Bundesligagipfel: "Wenn man einen Auszubildenden einstellt, dann wird der Fehler machen - aber er wird sich entwickeln. Genau das kann auch im Fußball passieren."

Für Kölns Sportchef Christian Keller ist es "ein großes Problem, dass wir uns gegenseitig Spieler abwerben zum falschen Zeitpunkt", dazu, "dass wir auch den Übergangsbereich falsch gestalten". Konkret sprach Keller damit "die zwei, drei Jahre nach der U19 an", es sei eine "Riesenherausforderung", junge Spieler an "die Intensität im Herrenfußball" zu gewöhnen.

Virkus nahm bei der Veranstaltung der Rheinischen Post "alle in die Verantwortung", um Talenten Spielpraxis zu geben: "Wir müssen bei uns anfangen und können nicht immer mit den Finger auf andere zeigen."

Ähnlich sah es Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes, der einen Vergleich zu Spanien zog. "Die Spanier haben eine breite Masse an viel mehr Talent, das ist ein Riesenvorteil. Da sitzen wir alle im Boot, um zu gucken, wie wir den deutschen Fußball nach vorne bringen können", sagte Rolfes: "Wir bei Bayer Leverkusen wollen international wettbewerbsfähig sein. Wenn es mehr gute deutsche Spieler gibt, ist das auch für uns besser."

 

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