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Fussball

Hertha BSC: Rücktritt-Gerüchte um Präsident Werner Gegenbauer

Von Christian Guinin
Werner Gegenbauer

Werner Gegenbauer steht nach 14 Jahren als Präsident von Hertha BSC vor dem Aus. Einer möglichen Abwahl könnte der 71-Jährige mit einem freiwilligen Rücktritt zuvorkommen.

Vor der Mitgliederversammlung am 29. Mai wurden zwei Abwahlanträge gegen den amtierenden Präsidenten eingereicht. In einem wird lediglich die Abwahl Gegenbauers als Hertha-Boss gefordert, der andere Antrag zielt auf die Ablösung des 71-Jährigen sowie seines Vertreters Thorsten Manske ab.

Wie mehrere Berliner Medien berichten, könnte Gegenbauer der Abwahl der Mitglieder jedoch zuvorkommen und freiwillig seinen Hut nehmen.

Der Hertha-Präsident liefert sich derzeit einen erbitterten Machtkampf mit Investor Lars Windhorst. Dieser hatte die Vereinsmitglieder zu einer Abwahl Gegenbauers aufgerufen. Es sei nicht mehr möglich, "unter der Führung von Herrn Gegenbauer als Team gemeinsam etwas zu erreichen", sagte Windhorst vor einigen Wochen bei Bild.

Gegenbauer steht unter anderem wegen der fehlenden Entwicklung im Verein in der Kritik. Viele Fans machen ihn für den sportlichen Absturz, das schlechte Image der Hertha sowie die Probleme rund um ein neues Stadion verantwortlich.

Mit dem Unternehmer und ehemals führenden Mitglied der Ultra-Gruppierung Harlekins '98, Kay Bernstein, gibt es bereits einen möglichen Nachfolger für Gegenbauers Präsidentenamt. Für einen Amtswechsel wäre eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden und stimmberechtigten Hertha-Mitglieder notwendig.

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