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Fussball

Stuttgart verlängert mit Veh

Von dpa
Veh, Armin
© Getty

Stuttgart - Meister-Macher Armin Veh bleibt bis zum 30. Juni 2009 beim VfB Stuttgart. Der Klub gab 17 Stunden nach dem 1:4-Debakel bei Werder Bremen die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Cheftrainer um eine weitere Saison bekannt. 

"Wir haben zuletzt immer wieder betont, wie sehr wir die Arbeit von Armin Veh schätzen", sagte Sportdirektor Horst Heldt. "Er hat einen sehr großen Anteil an den Erfolgen der vergangenen Monate und passt mit seiner Arbeitsweise perfekt zu unserer Philosophie."

Veh löste am 10. Februar 2006 den erfolglosen italienischen Star-Coach Giovanni Trapattoni bei den Schwaben ab. Gegen anfangs große Widerstände - der Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt hatte ihn als "Übergangslösung" abqualifiziert - konnte sich der Augsburger mit der Zeit etablieren.

Krönung seiner konsequenten und akribischen Arbeit war der Gewinn der deutschen Meisterschaft in der zurückliegenden Saison. Veh und Heldt galten als Schlüsselfiguren dieses Triumphes.

Ein Zeichen setzen 

"Der VfB bietet mir sehr gute Möglichkeiten, meine Vorstellungen umzusetzen", begründete Veh die Vertragsverlängerung. "Ich glaube an das Potenzial unserer jungen Mannschaft und bin sicher, dass wir hier beim VfB noch einiges erreichen können."

Selbst die jüngsten Rückschläge in der Liga und der Fehlstart in der Champions League bei Glasgow Rangers trotz zum Teil überlegener Vorstellung haben den 46- Jährigen nicht von seiner sachlichen Linie abgebracht.

Auch die Vereinsverantwortlichen ließen sich trotz des bislang unbefriedigenden Saisonverlaufs nicht aus der Ruhe bringen.

Mit dem Zeitpunkt der Bekanntgabe habe der VfB bewusst "ein Signal gesetzt", sagte Heldt im "DSF". Der Verein wolle damit demonstrieren, dass er an das Trainerteam glaube. Mit Assistent Alfons Higl verlängerte der Club den Kontrakt ebenfalls bis 2009.

Heldt zuversichtlich 

VfB-Präsident Erwin Staudt erklärte, dass schon seit längerer Zeit grundsätzliche Einigkeit über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bestanden habe. "Armin Veh leistet mit seinem Trainerteam hervorragende Arbeit und wir sind davon überzeugt, mit ihm den richtigen Mann für die Position des Cheftrainers in unseren Reihen zu haben."

Heldt betonte, dass der nicht zufriedenstellende Start "nichts an dieser Einschätzung" ändere. "Wir sind vielmehr absolut sicher, dass wir gemeinsam schon bald in die Erfolgsspur zurückfinden werden", sagte der Sportdirektor.

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