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Wintersport

Ski alpin: Neues Weltcup-Rennen am Matterhorn soll durch zwei Länder führen

Von SID

Die Pläne für alpine Weltcup-Rennen am Fuße des Matterhorns nehmen Formen an. Geht es nach den Ski-Verbänden der Schweiz (Swiss Ski) und Italiens (FISI) sollen die ersten Abfahrtsrennen der Saison für Frauen und Männer auf einer Strecke vom Theodulgletscher über Zermatt in der Schweiz hinunter nach Cervinia in Italien ab dem Jahr 2023 ausgetragen werden.

Nach einer Inspektion durch die Renndirektoren des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) teilten die an dem Projekt beteiligten nationalen Verbände nun mit, sie seien "zuversichtlich", dass die Rennen schon bald in die langfristigen Weltcup-Kalender aufgenommen würden. Geplant sind sie für Ende Oktober/Anfang November als Saisonstart der Abfahrer.

"Die Rennen am Matterhorn brächten für den Skisport zahlreiche Vorteile", betonte Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann, der sich auch um den Vorsitz der FIS bewirbt. Zwischen dem traditionellen Weltcup-Auftakt mit jeweils einem Riesenslalom für Frauen und Männer im Oktober im österreichischen Sölden und den ersten Speed-Rennen in Nordamerika liegen in der Regel fünf Wochen.

Die Rennen am Matterhorn wären die ersten, bei denen Start und Ziel in unterschiedlichen Ländern liegen - und zugleich die höchstgelegenen der Welt. So befindet sich der Start der Männer-Abfahrt auf der 3899 Meter über dem Meeresspiegel in der Schweiz gelegenen Gobba di Rollin, das Ziel liegt mehr als 1000 Höhenmeter tiefer auf dem Laghi Cime Bianche in Italien (2.814 m).

 

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